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CCD09: Interview mit Dietmar Zipfel

Am 29. OktoDietmar Zipfelber 2009 wird in Frankfurt am Main der Confluence Community Day 2009 statt­fin­den. Im Vorfeld haben wir Kurz-Interviews mit den Referenten geführt. Heute nun das Gespräch mit Dietmar Zipfel von T‑Systems, der einen Vortrag zum Thema “WIKI WAKI WUKI, Anforderungen an ein Konzernwiki am Beispiel der Deutschen Telekom AG” hal­ten wird.

Dirk Röhrborn:

Wir freuen uns auf Ihren Vortrag auf dem Confluence Community Day 2009. Was möch­ten Sie den Teilnehmern haupt­säch­lich ver­mit­teln?

Dietmar Zipfel:

In wel­che Fallen man Tappen kann, wenn man ein WIKI in einem inter­na­tio­na­len Konzern ein­füh­ren will, also ein "Lessons Learned" aus Telekom Sicht.

Dirk Röhrborn:

Wie sehen Sie die Bedeutung von Wikis für Unternehmen in den nächs­ten Jahren?

Dietmar Zipfel:

Wikis sind für mich der begriff­li­che Türöffner zum Enterprise 2.0 Thema, da "Wiki" durch Wikipedia fast jedem bekannt ist. In Unternehmen kön­nen Wikis jedoch nur im sehr engen Verbund mit wei­te­ren WEB 2.0 Anwendungen wie Blogs und Social Networks erfolg­reich sein und müs­sen dar­über hin­aus mit den WEB 1.0 Technologien und klas­si­schen Clientlösungen mög­lichst naht­los ver­bun­den wer­den, ohne dass der Nutzer Übergangshürden erfährt. . Der Erfolg hängt stark von einer opti­mier­ten Usability ab und ohne einen beglei­ten­den kul­tu­rel­len Wandel im Unternehmen kann ein WIKI nur wenig errei­chen

Dirk Röhrborn:

Welche Bedeutung haben Wikis für Sie ganz per­sön­lich?

Dietmar Zipfel:

Bei uns im Unternehmen ist das eines mei­ner "Babys", das ich hät­schele, för­dere und ver­tei­dige.

Dirk Röhrborn:

Welche Trends sehen Sie, die den Einsatz von Wikis beein­flus­sen wer­den?

Dietmar Zipfel:

Zum einen müs­sen WIKIs auch für den völ­lig WEB uner­fah­re­nen Mitarbeiter selbst­er­klä­rend bedien­bar wer­den. Das User Interface Design bekommt hier eine ver­stärkte Rolle. Außerdem wer­den WIKIs durch Semantik und künst­li­che Intelligenz auto­ma­ti­siert und selbst­ler­nend Zusammenhänge zwi­schen ihren Inhalten sowie auch nach außen her­stel­len müs­sen. Mashups zu Blogs, Microblogs und Social Networks sowie auch zu WEB1.0 Inhalten müs­sen erwei­tert wer­den und die Ergebnisse der Vernetzungen müs­sen den Mitarbeitern gut auf­be­rei­tet und gefil­tert ange­bo­ten wer­den.
Ziel muss ein inte­grier­ter indi­vi­du­ell kon­fi­gu­rier­ba­rer Arbeitsplatz mit dem Intranet Browser als Startpunkt sein, von dem der Mitarbeiter alle erfor­der­li­chen Tools selbst­er­klä­rend leicht errei­chen kann.

Dirk Röhrborn:

Eine Frage zum Schluss: Was erhof­fen Sie sich selbst vom Confluence Community Day 2009 mit nach­hause zu neh­men?

Dietmar Zipfel:

Ein erwei­ter­tes Netzwerk zu Enterprise 2.0, Tipps und Tricks zu Confluence und wert­volle Impulse für unser Projekt.

Dirk Röhrborn:

Vielen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns auf Ihren Vortrag auf dem Confluence Community Day.

amiando

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1 Kommentar

CCD09: Interview with @DZipfel / T‑Systems on impor­t­ance of enter­prise wikis. Don’t miss his ses­sion. http://bit.ly/ZqbyK
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