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Was gibt es Neues bei Microsoft?

Ein kurzer Überblick zur Ignite 2017 von Microsoft

Derzeit fin­det die Ignite 2017 von Microsoft in Orlando, Florida statt. Mehr als 25.000 Teilnehmer infor­mie­ren sich noch bis zum Freitag über die aktu­el­len Neuerungen von Microsoft. Wir haben uns die Keynotes ange­se­hen und stel­len Ihnen die wich­tigs­ten Neuerungen für den Digital Workplace vor.

Befähigung von Firstline Workers

Bereits im Juli kün­digte Microsoft auf der Partnerkonferenz Microsoft Inspire in Washington die Einführung von Microsoft 365 an.

Das Arbeiten hat sich gewan­delt von der Ausführung ein­fa­cher Routinetätigkeiten hin zum krea­ti­ven Problemlösen. Microsoft nähert sich mit einer stär­ke­ren Branchenfokussierung und Bedürfnisorientierung dem Thema, wie Mitarbeiter ohne eige­nen Computerarbeitsplatz bes­ser in die unter­neh­mens­wei­ten, digi­ta­li­sier­ten Prozesse ein­ge­bun­den wer­den kön­nen.

Mit der Einführung von Microsoft 365 F1 wird digi­ta­les Arbeiten auch für eben diese Firstline Worker mög­lich. Microsoft 365 stellt eine Plattform zur Verfügung, um die Kommunikation für Mitarbeiter die im direk­ten Kundenkontakt z.B. im Vertrieb, in der Produktion oder auf der Baustelle tätig sind, zu erleich­tern. Dabei ver­eint Microsoft 365 Office 365, Windows 10 und Enterprise Mobility und Security.

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Wenn Sie mehr über die Highlights der Inspire erfah­ren möch­ten kön­nen Sie gern den kos­ten­lo­sen Mitschnitt unse­res Webinars "Welche Strategie ver­folgt Microsoft für die Digitale Transformation Ihrer Kunden? – Einblicke in die Ankündigungen von der Microsoft Inspire in Washington"  anfor­dern oder Sie schauen hier vor­bei.

Microsoft Team wird zur Basis für „Intelligent Communications“

Ein Hauptmerkmal der digi­ta­len Arbeit ist der Wandel von der Arbeit am Einzelarbeitsplatz hin zur dyna­mi­schen Zusammenarbeit im Team. Bei Microsoft wach­sen dabei die Collaboration Tools noch wei­ter zusam­men. Microsoft stärkt seine Collaborationplattform Microsoft Teams und inte­griert darin  die Telefon- und Videofunktionen von Skype for Business. Microsoft möchte damit die Arbeit in inter­dis­zi­pli­när arbei­ten­den Teams wei­ter stär­ken. Microsoft Teams ent­wi­ckelt sich damit zur Hauptanwendung für intel­li­gente Kommunikation in Office 365 und wird damit Skype for Business als eigene Anwendung erset­zen.

Skype for Business integriert in Microsoft Teams

Auch bei Yammer gibt es Veränderungen. So soll die die Integration von Yammer in Sharepoint ver­bes­sert wer­den. Mit Group Insights bekom­men Community Manager Informationen für die Verbesserung der Zusammenarbeit an die Hand. So kön­nen ver­schie­dene Trends von Mitgliedern und Nicht-Mitglieder beob­ach­tet wer­den sowie Informationen zu gele­se­nen Nachrichten und Nachrichten, die geliked wur­den. 

intelligent social intranet with Yammer and SharePoint

Außerdem sol­len die Daten, die bis­her nur in den USA abge­legt wur­den, nun auch regio­nal, in Europa gespei­chert wer­den. Für Europa ist der Roll-out für die erste Hälfte von 2018 geplant.

Auch bei den Neuerungen von OneDrive dreht sich alles um die Verbesserung der Zusammenarbeit, auch über Organisationsgrenzen hin­weg. Die Möglichkeiten Daten zu tei­len (auch mit Externen) und gleich­zei­tig den Zugang zu den Dokumenten kon­trol­lie­ren zu kön­nen, ste­hen im Vordergrund. Außerdem gibt es ein Update zur Verbesserung der Userexperience – OneDrive wird kla­rer und intui­ti­ver zu bedie­nen, auch das Design und die mobile App wer­den ver­bes­sert. Auch hier wird es eine stär­kere Integration in Microsoft Teams geben.

Verbesserte Suche – intelligent und personalisiert

Auch die Suche in Microsoft 365 wird ver­bes­sert. Sie arbei­tet mit einer künst­li­chen Intelligenz und Machine Learning mit Microsoft Graph. Ziel ist es mehr rele­vante Suchergebnisse aus­zu­ge­ben. Bing for Business Private Preview bie­tet ein ganz neues Sucherlebnis. Dabei wer­den die eben beschrie­bene intel­li­gente Suche, Daten aus Microsoft Graph und Ergebnisse aus dem Internet mit­ein­an­der ver­bun­den. So ste­hen dem Nutzer per­so­na­li­siert und kon­text­be­zo­gene Ergebnisse sowohl aus inter­nen als aus exter­nen Quellen zur Verfügung.

Eine wei­tere Verbesserung bei der Suche nach rele­van­ten Informationen bie­tet die LinkedIn Profil Integration. Dabei kön­nen Informationen aus LinkedIn Profilen direkt in Office 365 Anwendungen inte­griert wer­den.

LinkedIn Profil Integration

 

SharePoint Hub Sites

Auf der Ignite 2017 wur­den auch eine Reihe von Verbesserungen im Zusammenhang mit SharePoint Communication Sites prä­sen­tiert. Dabei wur­den Verbesserungen im Designbereich und im Bereich Collaboration vor­ge­stellt. Communication Sites sind eine sehr gute Möglichkeit, um Status Updates, Produktlaunches oder Unternehmensweite Kampagnen zu pos­ten.

Neue Webparts für Communication Sites sind bei­spiels­weise Planner, Microsoft Forms, Gruppen Kalender und Twitter, außer­dem wird es wei­tere Connectoren für Drittservices wie Facebook, Jira oder GitHub geben. Auch bestehende Webparts wur­den ver­bes­sert.  wie Yammer, die Integration von Bildern und die Darstellung von Text wer­den ver­bes­sert, Inhalte kön­nen gehy­ligh­ted wer­den und Profilinformationen bes­ser inte­griert wer­den.

Eine wei­tere inter­es­sante Neuerung der Ignite sind SharePoint Hub Sites. Nutzen Sie Hub Sites, um Ihre täg­li­che Arbeit noch mehr zu ver­bes­sern. Durch die Rollup Funktion kön­nen Sie Aktivitäten und News zusam­men­füh­ren. Außerdem  kön­nen Seiten ent­spre­chend der Bedürfnisse einer Organisation neu ange­ord­net wer­den. SharePoint Hub Sites soll es ab Anfang 2018 geben.

 

SharePoint Hub Site

Auch Themen zu Datensicherheit spiel­ten eine wich­tige Rolle bei der dies­jäh­ri­gen Ignite. Microsoft inves­tiert dabei stark in Tools und Technologien, die Unternehmen bei der Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unter­stüt­zen sol­len.  Genaueres kön­nen Sie hier erfah­ren.

Für wei­tere Informationen zu den Communication Sites for­dern Sie sich gern den Mitschnitt unse­res Webinars  "SharePoint Communication Sites für ein moder­nes und mobi­les Intranet" an.

Insgesamt zei­gen alle Themen zusam­men sehr deut­lich, dass der intel­li­gente Digital Workplace immer greif­ba­rer wird. Eine sinn­volle Orchestrierung der ein­zel­nen Werkzeuge und das rich­tige Change Management sor­gen schließ­lich für einen erfolg­rei­chen Start und lang­fris­tige Etablierung der Digitalisierung nach Innen.

 

 

 

27. September 2017

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