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Teil 10: Microsoft Teams als Schaltzentrale des Digital Workplace

In diesem Blogbeitrag stellen wir Microsoft Team vor mit seinen Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten im wachsenden Dickicht des Office365-Ökosystems.

Microsoft Teams steht seit kurzem als öffentliche Beta-Version zur Verfügung und soll dieses Jahr eingeführt werden. Die Reaktionen in Unternehmen reichen von ungehemmter Vorfreude über Interesse bis hin zu Unsicherheit wie sich Teams gegenüber Skype for Business, Yammer oder Outlook Groups verhält, um nur einige Beispiele zu nennen.

Dieser Blogbeitrag bringt etwas Licht ins Dunkel, indem er kurz beschreibt, was Microsoft Teams ist, welche Funktionen es bietet und für welche Nutzung es sich im wachsenden Dickicht des Office365-Ökosystems anbietet.


Microsoft Teams ist eine Enterprise Messaging-Anwendung

In Kürze, Microsoft Teams ist eine Anwendung, die persistente Gruppenchats zur Verfügung stellt und ist Bestandteil von Office365, als Produktivversion soll Microsoft Teams im ersten Quartal 2017 zur Verfügung stehen. Microsoft reagiert damit auf die zunehmende Popularität von Diensten wie WhatsApp oder Slack, die sich im letzten Jahr im Schatten der Unternehmens-IT gut entwickelt haben.

Microsoft Teams

Microsoft Teams Channel, Quelle: Microsoft (http://news.microsoft.com/november-2016-event/)

Doch Microsoft hält damit nicht nur Schritt mit aktuellen Entwicklungen, sondern adressiert die Bedarfe von Teams, indem es die Kommunikation über Arbeit sowie das gemeinsame Arbeiten vereinfacht. Damit adressiert Microsoft die Bedarfe von Teams, die heutzutage selbstorganisiert arbeiten, weniger an Organisationsstrukturen gebunden sind und virtuell verteilt sind. Mit Microsoft Teams bietet man den Teams damit die Möglichkeit per Desktop-App, per Browser oder per App ad-hoc zusammenzuarbeiten.

Funktionen von Microsoft Teams

Jedes Team wird in einem virtuellen Raum abgebildet, der Chat-Nachrichten erhält, die sich mithilfe von Kanälen (engl. channels) organisieren lässt. Spannend wird Teams jedoch erst durch Integration in das Office365-Ökosystem. So lassen sich Dokumente einbinden, bearbeiten und ad-hoc-Videokonferenzen mit den Teammitgliedern starten. Neben Integrationen ins eigene Ökosystem lassen sich auch Anwendungen von Drittanbietern wie bspw. Atlassian Jira oder GitHub ohne viel Aufwand integrieren. Wirklich gespannt sein darf man jedoch auf die Chatbots, welche zur der Produkteinführung verfügbar sein sollen. Neben dem PollyBot, der Umfragen erstellt oder dem WhoBot, der alles über Personen im Unternehmen weiß, lassen sich Bots mithilfe eines Frameworks selbst entwickeln.


Microsoft Teams Kurzvorstellung

E-Mail, Outlook Groups, Skype for Business, Yammer und nun auch noch Teams – was nutze ich wann?

Zur Kommunikation bietet Office365 eine Vielzahl an Diensten mit sich teilweise überschneidenden Funktionen an. Maßgeblich unterscheiden sich die Dienste vor allem in ihrer Reichweite und dem Zeithorizont der Kommunikation (synchron vs. asynchron). Beide Dimensionen lassen sich dazu nutzen, um die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der Dienste herauszustellen.

Die Grafik veranschaulicht sehr gut, dass sich für synchrone Kommunikation Skype for Business eignet, während sich konversationsbasierte Dienste wie E-Mail, Outlook Groups, Teams und Yammer vor allem durch eine unterschiedliche Reichweite voneinander unterscheiden.

Uns wird häufig die Frage gestellt, welchen Office365-Dienst Microsoft Teams jetzt ablöst. Kurzfristig ist die Antwort klar: keinen! Vielmehr differenziert sich Microsoft Teams über seine Verwendung. Während Yammer als Social Network angelegt ist, in dem die ganze Organisation kommuniziert, stellt Teams, der Name sagt es schon, ein Team oder eine Gruppe in den Vordergrund; ebenso ist es auch bei Office365 Groups. Im Unterschied zu Microsoft Teams fokussieren Office365 Groups jedoch auf einen anderen Einsatzzeitpunkt. Während Microsoft Teams vor allem stabile Teams unterstützt, fokussiert Office365 Groups auf Teams, die sich gerade erst entwickeln. Mittelfristig dürfen wir gespannt sein, ob Microsoft diese Unterscheidung beibehält.

Microsoft adressiert mit Microsoft Teams damit Bedarfe, eine gemeinsame kommunikative Basis für ein Team zu haben, die dauerhaft verfügbar ist, abgegrenzt von anderen organisationalen Gruppen und eine Verknüpfung zur täglichen Arbeit bietet. In diesem Kontext komplettiert Teams das Angebot für einen Digital Workplace mithilfe von Microsoft.

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Vielen Dank für die Infos und den Blogbeitrag.

Ich habe mir die Teams auch mal angesehen – bei jedem erstellen von einem Team wird auch eine Office 365 Gruppe angelegt – so weit so gut. Ich sehe dann in der Desktop-App von Teams das Team und in Outlook die Gruppe. Spektakulär ist aber natürlich, dass es dann beidesmal „Unterhaltungen“ gibt – diese aber absolut nichts miteinander zu tun haben…
Auch steht mir dann z. B. in Outlook ein Kalender für die Gruppe zur Verfügung, den ich bei den Teams nicht sehe.

Haben andere die Erfahrung auch gemacht…?

Dass das ganze nichts mit Yammer zu tun hat, ist ja eine Sache, aber dass es nun auch noch in der „Microsoft-Welt“ zwei verschiedene „Unterhaltungen“ gibt und das alles wiederrum nichts mit Skype zu tun hat, das hätte es nicht gebraucht….

Dr. Christian Kummer Dr. Christian Kummer

Lieber Herr Maier, vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie Sie richtig bemerken wird für jedes Team eine Office365 Group angelegt, da ein Team technisch auf Groups basiert und entsprechend immer eine Group zu einem Team existiert. Als eine Folge existieren zwei Möglichkeiten Unterhalten zu führen. Meines Erachtens nach adressieren diese Möglichkeiten jedoch unterschiedliche Anwendungsfälle, sodass diese sich eher ergänzen, denn redundant existieren.
Auch Yammer und Office 365 Groups werden künftig miteinander verbunden. Wird eine neue Yammer-Gruppe angelegt, wird auch automatisch – wie bei Teams – eine Office 365 Group angelegt. Die Integration wird jedoch gerade erst ausgerollt und ist noch nicht abgeschlossen.
Insgesamt wird es spannend, wie sich diese Gemengelage mit ähnlich gelagerten Informationen entwickeln wird.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Kummer.

[…] praxisnaher Anwendungsfälle, wie Sie die Einbindung der Firstline Worker in Ihrem Unternehmen mit Microsoft Teams, Microsoft Forms oder Microsoft StaffHub voranbringen […]

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