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How To: Visualisierung von Inhalten durch das Chart Web Part

In die­sem Artikel möchte ich kurz erläu­tern, wie leicht und schnell sich Listeninhalte und Tabellen unter SharePoint 2010 visua­li­sie­ren lassen.

Was wird in die­sem Artikel erklärt?

  • Hinzufügen des Web Parts
  • Darstellung von Zugriffszahlen einer Website pro Land
  • Visualisierung der Änderung der Zugriffszahlen über das Jahr

SharePoint stellt in der Enterprise Edition das Business Intelligence Center zur Verfügung. Dieses kann als eigene Site Collection oder als Web ange­legt wer­den. Dazu muss ledig­lich die Vorlage ver­wen­det werden.

Hier steht nun unter ande­rem das Chart Web Part zum Einfügen auf Seiten zur Verfügung.
Das Chart Web Part ist, wie der Name schon sagt zum Anzeigen von Tabellen in jeg­li­chen Formen (Pie, Column, Line etc.) gedacht.

Hinzufügen

Zum Hinzufügen muss auf einer ent­spre­chen­den Seite (Neu oder schon vor­han­den) das Web Part aus der Kategorie Business Data aus­ge­wählt wer­den. Dafür muss im Edit-Modus der Seite der Ribbon-Reiter Insert, und dar­un­ter Web Part aus­ge­wählt werden.

Visualisierung von Zugriffszahlen pro Land

  1. Klick auf Data & Appearance (Daten und Darstellung)
  2. Klick auf Connect Chart To Data (Verbindung zwi­schen Diagramm und Daten herstellen) 
    • Step 1: Klick auf Connect to a List (Verbindung mit einer Liste herstellen)
    • Step 2: Unter List die Richtige Liste auswählen

    In mei­nem Beispiel ist dies eine ein­fa­che Custom List mit zwei Spalten (in den unte­ren Schritten auch als Felder bezeich­net). Die erste Spalte ist ein ein­zei­li­ger Text "Land". Die zweite Spalte ist eine Zahl "Zugriffe". In die­ser Liste befin­den sich drei Einträge (drei Länder mit jeweils zuge­ord­ne­ter Zugriffszahl).

    • Step 3: Filter wer­den keine gesetzt
    • Step 4: Hier wer­den die Spalten den jewei­li­gen Dimensionen zuge­wie­sen. Y (ver­ti­kale) bekommt das Feld Zugriffe zuge­wie­sen. X (hori­zon­tale) bekommt das Feld Land zugewiesen.
  3. Finish
  4. Standardisiert bekommt man jetzt ein ein­fa­ches Balkendiagramm ange­zeigt (siehe Bild). Dieses wan­deln wir jetzt noch in eine Pie-Chart (Kuchendiagramm) um.
  5. Klick auf Data & Appearance (Daten und Darstellung)
  6. Klick auf Customize Your Chart (Eigenes Diagramm anpassen) 
    • Step 1: Links ste­hen die ver­schie­de­nen Diagrammtypen zur Verfügung. Rechts fin­den wir die ver­schie­de­nen Darstellungsformen der Typen in 2D und 3D.
      Wir wäh­len Pie: Thick Doughnut (Kreis: Dicker Ring)
    • Step 2: Die Größe kann belie­big ange­passt wer­den. Eine sinn­volle Größe ist hier 600px mal 300px.
    • Step 3: Show Legend (Legende anzei­gen) anha­ken. Die Legende kann belie­big ange­passt werden.
  7. Finish

Visualisierung der Änderung der Zugriffszahlen über das Jahr

  1. Klick auf Data & Appearance (Daten und Darstellung)
  2. Klick auf Connect Chart To Data (Verbindung zwi­schen Diagramm und Daten herstellen) 
    • Step 1: Klick auf Connect to a List (Verbindung mit einer Liste herstellen)
    • Step 2: Unter List die Richtige Liste auswählen.

In mei­nem Beispiel ist dies eine ein­fa­che Custom List mit drei Spalten. Die ers­ten zwei Spalten sind die oben genann­ten. Die dritte Spalte ist eine Auswahl "Monat". Im die­ser Liste befin­den sich drei mal sechs Einträge (drei Länder, jedes Land pro Monat mit jeweils zuge­ord­ne­ter Zugriffszahl).

    • Step 3: Filter wer­den keine gesetzt.
    • Step 4: Hier wer­den die Spalten den jewei­li­gen Dimensionen zuge­wie­sen. Y (ver­ti­kale) bekommt das Feld Zugriffe zuge­wie­sen. X (hori­zon­tale) bekommt das Feld Monat zuge­wie­sen. Außerdem wird noch nach dem Land gruppiert.
  1. Finish
  2. Klick auf Data & Appearance (Daten und Darstellung)
  3. Klick auf Customize Your Chart (Eigenes Diagramm anpassen) 
    • Step 1: Wir wäh­len Line.
    • Step 2: Die Größe kann belie­big ange­passt wer­den. Eine sinn­volle Größe ist hier 800px mal 500px.
    • Step 3: Show Legend (Legende anzei­gen) anha­ken. Die Legende kann belie­big ange­passt werden.
  4. FinishDie Visualisierung von sol­chen Verläufen ist zum Beispiel eben­falls im Salesmanagement von gro­ßer Bedeutung.

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