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Gamification im Berufsleben - die wollen nicht nur spielen

Gamification ist keine Zauberei, son­dern die Stärkung der intrinsi­schen Motivation von Menschen, sich mit neuen Themen, Dingen und Verhaltensweisen zu beschäf­ti­gen. Warum Gamification gerade im Social Business so wich­tig ist, zeigt die­ser Beitrag.

Im Social Business geht es immer um den Menschen. Es geht in ers­ter Linie immer darum, wie Menschen in Unternehmen bes­ser zusam­men­ar­bei­ten, wie sie sich bes­ser ver­net­zen und wie sie gemein­sam bes­ser ihr Wissen aus­tau­schen können.

Vom Mitarbeiter zum Wissensarbeiter

Um all diese Verbesserungen zu errei­chen, stellt man ihnen neue Technologien bereit und gibt ihnen neue Arbeitsweisen an die Hand, wel­che sie dazu befä­hi­gen soll, sich vom Mitarbeiter zum Wissensarbeiter zu ent­wi­ckeln. Das ist nicht immer ein­fach und erfor­dert oft­mals viel Disziplin. Denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier und neigt nur sel­ten dazu, aus den gewohn­ten Abläufen und Mechanismen aus­zu­bre­chen und sich neue Verhaltensweisen anzu­eig­nen. Deshalb muss man ihn bei der Einführung von Social Software, von Collaboration Tools oder auch von Wissensmanagement-Plattformen in jeder Phase unter­stüt­zen und ihn vor allem auch moti­vie­ren. Denn ohne die Motivation, neue Dinge zu tun und neues Wissen zu erler­nen, wird keine Transformation, wird kein "Change" gelingen.

Nun kann man den Mitarbeitern mate­ri­elle Anreize bie­ten, um neue Plattformen zu nut­zen und sich der trans­pa­ren­ten Kommunikation und dem Wissensmanagement zu öff­nen. Man könnte aber auch ver­su­chen, die intrinsi­sche Motivation, also die urei­gene Motivation jedes Einzelnen anzuregen.

Und hier kommt Gamification ins Spiel

Gamification meint die spie­le­risch Motivation des Menschen, sich mit Dingen zu beschäf­ti­gen. Sei es mit neuen Produkten und Technologien, sei es mit neuen Arbeitsweisen oder mit neuen Kommunikationsmedien oder sei es auch mit einer Bewerbung um einen neuen Job. 

Gamification ist nicht neu, son­dern wird bereits seit Jahren gelebt, in den USA aber auch in Deutschland. In den deut­schen Online Foren bei­spiels­weise bekommt jeder Nutzer je nach Dauer der Mitgliedschaft oder auch Anzahl der geschrie­be­nen Kommentare und Beiträge einen Status ver­lie­hen. So kön­nen andere Nutzer den Gehalt sei­ner Meinung bes­ser ein­schät­zen und der­je­nige selbst wird für sein Engagement mit einer vir­tu­el­len Auszeichnung belohnt.

Genau die­ses Prinzip der vir­tu­el­len und vor allem imma­te­ri­el­len Belohnung von Aktivitäten hält nun auch seit eini­gen Jahren im Social Business Umfeld Einzug.

Mitarbeiter wer­den für Ihr Engagement in einem Social Intranet, einem Enterprise Wiki oder einen Projektmanagement Tool belohnt. Sie bekom­men Anreize und vir­tu­elle "Goodies" dafür, dass sie die­ses System benut­zen, sich inte­grie­ren und darin inter­agie­ren. Aktivitäten inner­halb des Systems kön­nen genauso belohnt wer­den wie unter­neh­mens­weite Aktivitäten. Wenn wir bei­spiels­weise unser Add-on für das Enterprise Wiki Confluence, Karma, neh­men, dann erhal­ten Mitarbeiter Karma-Punkte und Badges für Interaktionen inner­halb von Confluence, kön­nen aber auch von ande­ren Mitarbeitern mit Karma-Medals für unter­neh­mens­weite Aktivitäten belohnt werden.

Wie die Zeit in einem Artikel schreibt, pro­gnos­ti­ziert das Marktforschungsunternehmen Gartner, "dass bis 2015 mehr als die Hälfte aller Organisationen, bei denen es um Innovation geht, Gamification ein­set­zen werden."

Es gibt nach wie vor keine belast­ba­ren Erkenntnisse dar­über, wie Gamification wirkt und wie sich bei­spiels­weise der ROI einer Gamification-Investition darstellt.

Aber, und das sagen auch unsere Karma-Kunden, es wirkt!

"A little bit of gami­fi­ca­tion good­ness. Working won­ders for change manage­ment! Eagerly awai­t­ing the next fea­tures…" Nigel Leslie, Commonwealth Bank of Australia

Insofern lau­tet unsere klare Empfehlung, den Wandel zum Social Business mit Gamification zu beglei­ten und zu unterstützen.

14. Januar 2015

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