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Enterprise 2.0 Rundflug – Experten im Interview

Heute mit Dr. Martina Göhring von centrestage

Alle Welt spricht von Social Business und Team Collaboration. Und sehr gern wird einfach davon ausgegangen, dass die Mitarbeiter dieses kollaborative Arbeiten beherrschen. Doch  wenn man einmal genauer nachfragt, dann erkennt man recht schnell, dass zwischen Anspruch und Wirklichkeit oft noch eine große Lücke klafft. Dieses gemeinsame Wirken an Projekten und Ideen ist nicht jedem Mitarbeiter in die Wiege gelegt. Viele sind immer noch Einzelkämpfer und manchmal auch nur bedingt teamfähig. Diese neue Art der Zusammenarbeit erfordert jedoch eine uneingeschränkt teamfähige Arbeitsweise, da nur dann die Vorteile in Form von Transparenz, Geschwindigkeit und Produktivität ausgespielt werden können. Hin und wieder gibt es auch Mitarbeiter, welche die „neuen Freiheiten“ missbrauchen und ohne klar definierte Leitplanken einfach aus dem Ruder laufen. Auch diese müssen erst einmal mit den neuen Prozessen und Abläufen vertraut gemacht werden. Den Führungskräften werden diese neuen Herausforderungen in der Regel im Rahmen einer Führungskräftewerkstatt nahe gebracht. Aber auch die Mitarbeiter sind nicht sofort die geborenen Wissensarbeiter. Man kann also sagen, dass nicht nur die Führungskräfte, sondern vielmehr auch die Mitarbeiter erst lernen müssen, wie Kollaboration funktioniert. Dabei kann es entscheidend sein, Mitarbeiter zu finden, welche mit einem hohen Maß an Engagement und sozialer Kompetenz eine Art „Leuchtturmposition“ einnehmen und sich beispielsweise als Community Manager anbieten. Warum dies so wichtig, um nicht zu sagen entscheidend, für den Erfolg eines Social Intranets sein kann, habe ich in einem Interview mit Dr. Martina Göhring (Geschäftsführerin von centrestage) und Anja Wittenberger (E20-Consultant bei Communardo) diskutiert.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Enterprise 2.0 Rundflugs

Team Collaboration kann und muss man erlernen, aber man muss vor allem zu Beginn darauf trainiert werden. Das „Learning by doing“ spielt hier eine große Rolle und es dauert seine Zeit, bis man sich diese Arbeitsweise angeeignet hat. Dabei ist das Lernen im Team ein wichtiger Aspekt, bei dem sich auch Mitarbeiter herauskristallisieren, die eine Art Führungsrolle in der internen Community einnehmen können.

Dem Community Manager der internen Community kommt ebenso wie in einer externen Community eine besondere Bedeutung zu. Er muss die Ziele im Blick behalten, muss moderierend und motivierend tätig sein und dafür sorgen, dass gewisse Regeln eingehalten werden.

Es wird eine neue Stelle in Unternehmen geschaffen werden müssen, die genau diese Position abbildet. Dabei muss es nicht zwingend eine Führungskraft sein, welche diese Aufgabe innehat, sondern es eine Person, die gewisse Fähigkeiten bereits mitbringt:

  • Soziale Kompetenz
  • Fachliche und personelle Führungskompetenz
  • Abstraktionsfähigkeit
  • Moderationsfähigkeit
  • Krisenkompetenz

Den angehenden Community Manager erkennt man an seiner offenen und „Zweinulligen“ Art, zu kommunizieren und zu handeln. Er muss zwischen den Zeilen lesen können und auch in der Lage sein, mit den Ansprüchen, sowohl der Führungsebene als auch der Community Mitglieder umgehen zu können. Er trägt eine große Verantwortung, da eine unmoderierte Community im Gegensatz zu einer moderierten Community schwer bis gar nicht funktionieren wird. 

Das Video zum Interview

 

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