Communardo Software GmbH, Kleiststraße 10 a, D-01129 Dresden

Diversity at Communardo goes Offsite

Als Teil unserer Diversity Workgroup haben wir Fishbowl durchgeführt, um eine lebhafte Diskussion zu schaffen und das Bewusstsein für kontroverse Themen zu schärfen.

Einmal pro Jahr ruft Communardo alle Mitarbeiter zu unse­rem soge­nann­ten "Offsite" zusam­men. Ein Format, bei dem alle Kollegen aus allen Standorten zumeist nach Dresden pil­gern, um dort in mög­lichst neu­tra­ler Umgebung über Strategie, Fortschritt und Innovation inner­halb von Communardo, bei unse­ren Kunden und gene­rell zu dis­ku­tie­ren. Dieses Jahr haben wir uns aus der Diversity Workgroup her­aus mit einem Format betei­ligt, um unse­rem Anliegen mehr Raum inner­halb von Communardo zu geben. Stattgefunden hat das ganze in der Groove-Station in Dresden.

Wir haben uns unge­fähr eine Stunde Zeit genom­men, um mit der Fishbowl-Methode eine leb­hafte Diskussion rund um einige umstrit­tene Themen zu kre­ieren, die man am Arbeitsplatz sonst viel­leicht nicht so gerne dis­ku­tie­ren will - weil sie unbe­quem erschei­nen. Folgende (bewusst pro­vo­kante) Aussagen haben wir zur Diskussion gestellt:

  • Frauen sind gene­rell nicht für Führungspositionen geeignet
  • Der weib­li­che Zyklus ist kein Thema, dass am Arbeitsplatz Relevanz hat
  • Arbeitnehmer müs­sen sich an die Landeskultur Ihres Arbeitgebers anpassen
  • Junge Menschen sind für die Arbeit nicht mehr zu gebrau­chen. Sie sind nicht belastbar
  • Es sollte im Interesse der Firma und ihrer Profitabilität sein, ältere Angestellte durch jün­gere, akti­vere zu ersetzen
blank
blank

Das sind Fragen, um die man sich bei Gesprächen im Büro womög­lich eher drückt. Daher waren wir sehr froh, sie in die­sem Rahmen anbrin­gen zu kön­nen. Es hat sich auch gezeigt, dass sich durch­aus ver­schie­dene Ansichten zu den ein­zel­nen Themen geformt haben. Die Diskussion war sehr enga­giert, aber zu kei­nem Zeitpunkt hit­zig und auf­ge­la­den. Es war wohl­tu­end, die Themen auf gesit­tete Art und Weise anspre­chen zu kön­nen und auch Gruppen zu Wort kom­men zu las­sen oder zu bit­ten, die sonst nicht in das Thema invol­viert sind.

blank
blank
blank

Nun war es nie der Anspruch, auf die Aussagen eine abschlie­ßende Antwort zu fin­den, und das haben wir auch nicht getan. Letztendlich sind wir kein Ethikrat. Aber viele kleine Schritte füh­ren zum Erfolg, und für Aufmerksamkeit und Verständnis zu sor­gen, ist eine gute Sache. Die enga­gierte Beteiligung an der Diskussion und das ermu­ti­gende Feedback der Teilnehmer im Anschluss haben uns gezeigt, wie wich­tig Vielfalt am Arbeitsplatz ist und dass wir mit die­ser Veranstaltung einen Schritt in die rich­tige Richtung gemacht haben.

22. August 2022

Kommentar hinterlassen


Pin It on Pinterest