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DevOps für Enterprise-Unternehmen mit Bitbucket und Bamboo

Mit DevOps steigern Entwicklerteams ihre Produktivität durch Workflow-Automatisierung, engere teamübergreifende Kommunikation und einfacheren Informationszugriff (z.B. Build- und Entwicklungsstatus von Jira-Vorgängen und Pull Requests). Bitbucket Server, Data Center 5.0 und Bamboo 6.0 ermöglichen all dies und gestalten die Release-Pipeline transparenter und moderner.

Mit DevOps steigern Entwicklerteams ihre Produktivität durch Workflow-Automatisierung, engere teamübergreifende Kommunikation und einfacheren Informationszugriff (z.B. Build- und Entwicklungsstatus von Jira-Vorgängen und Pull Requests). Bitbucket Server, Data Center 5.0 und Bamboo 6.0 ermöglichen all dies und gestalten die Release-Pipeline transparenter und moderner.

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Engere Integration von Bitbucket Server und Bamboo

Ursprünglich befand sich die Verknüpfung von Jira Software und Bitbucket auf Commit-Ebene. In Bitbucket Server 5.0 können die Teams über Verknüpfungen auf Repository-Ebene ein Repository mit jedem zugehörigen Asset, wie z.B. einem Jira-Projekt, verbinden. Auf diese Weise können Repository-Informationen mühelos aufgerufen werden.

Der in Bamboo neu hinzugefügte Fortschrittsstatus für Builds und die Möglichkeit zur Auslösung von Builds durch Pull Requests geben Entwicklern ein höheres Maß an Kontrolle über den Beginn der Build-Erstellung und sie können den Fortschritt in Bitbucket überwachen. Dies setzt Bamboo-Build-Agenten frei und sorgt für mehr Übersichtlichkeit.

Smart Mirroring

Durch Smart Mirroring in Bitbucket Data Center erhalten geografisch verteilte Teams auf einfache Weise eine schreibgeschützte Kopie des Repositorys. Durch den Bezug von Updates über einen lokalen Mirror vermeiden Teams Klonvorgänge mit hoher Latenz und niedriger Bandbreite. Alle Authentifizierungen, Berechtigungen und Updates werden von der Data Center-Master-Instanz gesteuert, sodass der Administrationsaufwand minimal ist.

Dank Authentifizierungs-Caching in Bitbucket Data Center 5.0 können die Endbenutzer selbst bei kurzen Ausfällen auf den Mirror zugreifen. Sie können sich darauf verlassen, dass Bitbucket Data Center mit Aktiv/Aktiv-Clustering, Disaster Recovery und nun auch mit Authentifizierungs-Caching sicherstellt, dass Ihr Code jederzeit verfügbar ist.

Committer-Überprüfung

Git und die verteilte Versionskontrolle bieten auch ohne Konfigurationsaufwand viele Vorteile, Zugriffs- und Workflow-Kontrolle gehören allerdings nicht dazu. Bitbucket löst dieses Problem durch Berechtigungen und Workflow-Kontrollfunktionen wie Git-Hooks. Neue Committer-Überprüfungs-Hooks in Bitbucket 5.0 ermöglichen dem Autor eines Commits, diese Änderungen zurück zu Bitbucket Server oder Data Center zu verschieben.

Tipps und Tricks zum Modernisieren Ihrer Build-Prozesse

Im Folgenden stellen wir Ihnen Funktionen zur Unterstützung von CI/CD-Aufgaben vor, wie etwa Bamboo Specs, Build-spezifische Containerunterstützung und eine engere Integration zwischen Bamboo und Bitbucket Server. Außerdem erhalten Sie Tipps zur Modernisierung Ihrer Build-Prozesse in Bamboo:

Tipp 1: Schnelle Iteration von Build-Plänen

Mit Bamboo 6.0 schafft Atlassian eine neue Möglichkeit zur Konfiguration von Builds: Bamboo Specs. Bamboo Specs macht es möglich, Konfigurationen von Bamboo-Plänen remote in Textformat zu speichern (Konfigurationen als Code). Vor Bamboo Specs mussten Entwickler auf die Bamboo-Benutzeroberfläche zurückgreifen, um Build-Konfigurationen zu ändern und/oder zu erstellen. Bei diesem manchmal mühseligen Prozess waren viele Wiederholungen nötig – und die dafür benötigte Zeit hätte man sinnvoller zur Vorbereitung auf eine Release nutzen können.

Bamboo Specs nutzt Java, sodass Sie beim Bearbeiten Ihrer Pläne alle Vorteile Ihrer IDE, wie Autokorrektur oder Syntaxhervorhebung, nutzen können. Das fördert die Produktivität von Entwicklern und gibt Ihnen moderne und flexible Tools an die Hand, mit denen Sie Build-Konfigurationen so schnell wie die Codebasis selbst entwickeln können. Entwickler sind in der Lage, Änderungen schnell zu vollziehen, und erhalten mehr Kontrolle über und Verantwortung für ihre CI-Pipeline.

Wenn Sie Ihre Codedatei in einem Versionskontrollsystem speichern, profitieren Sie zusätzlich auch von Code-Reviews und Versionsverläufen. Wenn Sie etwa Vergleiche mit früheren Build-Versionen durchführen müssen (um Ursachen für Fehler zu ermitteln), können Sie den Build einfach in seinem früheren Zustand ausführen.

Tipp 2: Builds und Tests an einem zentralen Ort

Heutzutage betreuen Entwicklerteams tendenziell mehr als eine Plattform (Mac, Windows und weitere Betriebssysteme). Mit Bamboo 6.0 wird Xcode und Fastlane unterstützt, um alle Anwendungen zu integrieren. Somit können  Builds für mobile iOS- und OS X-Apps und weitere Anwendungen erstellt und getestet werden.

Xcode ist speziell für iPhone, iPad, Mac, Apple Watch und Apple TV konzipiert. Fastlane ist ein Open Source-Tool zur Automatisierung von Beta-Deployments und Releases für iOS und Android-Apps. Damit lassen sich zahlreiche Aufgaben steuern, wie das Erstellen von Screenshots, die Handhabung von Code Signing und der Release von Anwendungen.

Tipp 3: Builds zum richtigen Zeitpunkt erstellen

Bamboo wurde für Branching-Workflows in Bitbucket Server konzipiert. Jetzt können Sie Build-Pläne für Branches und Pull Requests innerhalb von Bitbucket Server automatisch erstellen und ausführen. Umgekehrt hat Bamboo früher zu Builds, die gerade verarbeitet wurden, keine Informationen an Bitbucket Server gesendet, sondern nur abgeschlossene Builds angezeigt. Jetzt sendet Bamboo diese Informationen direkt bei der Erstellung eines Builds an Bitbucket, sodass Entwickler einen vollkommen transparenten Einblick in den Build-Fortschritt erhalten.

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