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Collaboration Days Zürich - Microsoft und die Zukunft

Der zweite und letzte Konferenztag hier auf den Collaboration Days in Zürich neigt sich dem Ende zu. Es gab viele Informationen direkt von Microsoft-Mitarbeitern, Andeutungen auf zukünf­tige Entwicklungen und das in jeder Menge span­nen­der Sessions.

Guten Appetit wünscht Microsoft

Details zu den Sessions und exklu­si­ven Informationshäppchen gibt es nach dem Break.

Keynote

Die Eröffnung des zwei­ten Tages über­nahm Michael Epprecht, Solution Architect bei Microsoft am "Windows Azure Modern Apps Center of Excellence". Thema war Hybrid, Modern Apps and "Things".

Die Botschaften waren hier ein­deu­tig: Microsoft fährt cloud-first, mobile-first. SharePoint Consultants brau­chen wir nicht mehr, son­dern Collaboration Architects. Business Value wird durch Apps geschaf­fen, die platt­form­un­ab­hän­gig sind. Sein Credo: "Who cares" wer einen SharePoint instal­lie­ren kann oder API-Details kennt. Wir abs­tra­hie­ren – mit PaaS, IaaS und SaaS.

Collaboration Days Zürich Keynote Michael Epprecht

Der Vortragsstil war gran­dios, die Energie über­trug sich spür­bar. Auch wenn nicht jeder der Anwesenden wohl jede Botschaft gern gehört hat oder unter­schrei­ben würde. Autor ein­ge­schlos­sen.

Sessions

Los ging es mit Erfahrungsberichten von Marco Lötscher zum Thema HR-Prozesse mit SharePoint opti­mie­ren. Mit Hilfe von Nintex-Workflows wur­den feh­ler­an­fäl­lige manu­elle Prozesse erfolg­reich auto­ma­ti­siert.

Die fol­gende Session war mein per­sön­li­ches Highlight: In Collaboration@Swisscom berich­te­ten Thomas Palmié (Microsoft) und Martin Siegenthaler (Swisscom) von einem Mammut-Migrationsprojekt von SharePoint 2010 auf SharePoint 2013. 4000 Webs, 2 Jahre Planung und ein Wochenende mit 15 Beteiligten für den Umzug als "Big Bang". Folien anschauen ist Pflicht, da sich hier viele inter­es­sante Lessons Learned fin­den.

In O365 Search main fea­tures and exten­sion to Hybrid Search with SP2013 Premise plau­derte Thierry Gasser (Microsoft) aus dem Search-Nähkästchen. Botschaften hier: mit Outbound Hybrid anfan­gen, KQL ler­nen und auf neue Ankündigungen bzgl. Suche heute Abend sowie im Herbst ach­ten. Es kommt viel Neues, auch in Bezug auf Hybrid Search.

Collaboration Days Session Thierry Gasser

Mein Kollege Kai-Uwe Gärtner stellte uns nun die Vorteile der SharePoint-Testautomatisierung vor: Continuous Delivery in SharePoint-Projekten mit Team Foundation Server und Powershell.

Session Kai-Uwe Gärtner

Es sollte auf jeden Fall Automatisierung ange­strebt wer­den. Wie das mit Coded UI Tests funk­tio­nie­ren kann, konnte man in der Live Demo ein­drucks­voll ver­fol­gen.

Und last but not least gab uns Maximilian Melcher im etwas undank­ba­ren letz­ten Session-Slot nütz­li­che Tipps, wie man bei einer Migration mit der Suche beginnt: Search First Migration mit SharePoint 2013 – Vorteile der neuen Plattform ohne große Migration nut­zen! Interessante Möglichkeiten wur­den vor­ge­stellt, wie sich für einen 2010er SharePoint die Suche von SharePoint 2013 ein­set­zen lässt.

Glaskugel

Neben den Sessions war unter ande­rem zu erfah­ren, dass Microsoft sich bewusst ist, dass ein Planungshorizont von 3 Monaten für Kunden unbe­frie­di­gend ist. Ca. 40% aller Kundenanfragen betref­fen die Roadmap. Hier will Microsoft bald Abhilfe schaf­fen und die Pläne zumin­dest für die nächs­ten 3–6 Monate ver­öf­fent­li­chen.

In Bezug auf die SharePoint-Suche soll es Erweiterungen geben – bes­sere Darstellung hybri­der Suchergebnisse und Content Enrichment Webservice Callout in Office 365 seien hier genannt.

Ein wei­te­res Highlight war die Ankündigung, kom­plette SharePoint-Umgebungen in die Cloud klo­nen zu kön­nen und somit ohne Aufwand Test‑, Integrations- und Demoumgebungen zu erhal­ten.

Wir sind gespannt, was uns die nächs­ten Monate besche­ren. Sicher ist: viel Neues und weni­ger alte Zöpfe.

3. April 2014

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