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Aufbruch in neue Arbeitswelten - Wer geht voran?

Wir betrachten die Thematik des digitalen Arbeitsplatzes aus drei Unternehmensperspektiven: der Geschäftsführung, der IT-Abteilung und weiteren Fachabteilungen.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung ist feder­füh­rend bei der Ausrichtung des Unternehmens sowie Entscheidungsträger bei der stra­te­gi­schen Aufstellung. Immer neue Anforderungen des Marktes for­dern schnel­lere Aktions- und Reaktionszeiten. Um diese gewähr­leis­ten zu kön­nen und wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben, müs­sen sich Unternehmensorganisationen und Geschäftsmodelle in immer kür­ze­ren Zyklen anpas­sen. Denn auch im Kontext der digi­ta­len Transformation gilt Darwins Aussage: „Es ist nicht die stärkste Spezies, die über­lebt auch nicht die intel­li­gen­teste, son­dern eher die­je­nige die am ehes­ten bereit ist sich zu ver­än­dern.“Das Arbeiten von mor­gen ist agil, leben­dig und fin­det außer­halb von Silos in Netzwerken statt. Neben dem „Wie“ wir arbei­ten wird sich auch das „Was“ in den nächs­ten Jahren gra­vie­rend ändern. Tätigkeiten wer­den auto­ma­ti­siert, durch Maschinen aus­ge­führt oder durch IT-Lösungen ersetzt. Prophezeiungen die­ser Art sind jedoch nicht als apo­ka­lyp­ti­sche Zukunftsaussicht zu ver­ste­hen, son­dern als Chance. Als Chance den Menschen mit sei­nen krea­ti­ven Ideen und Innovationen in den Mittelpunkt zu stel­len. Hierbei ist es zudem wich­tig alle Mitarbeitergruppen ein­zu­bin­den, denn der digi­tale Arbeitsplatz endet nicht an der Bürotür. Wer als Geschäftsführung die­sen wah­ren Dreh- und Angelpunkt des digi­ta­len Arbeitsplatzes erkennt, hält den Schlüssel auch in Zukunft erfolg­reich zu sein.

 

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IT-Abteilung

Neue Technologien ermög­li­chen uns bereits heute ein schnel­les, inte­gra­ti­ves sowie mobi­les Zusammenarbeiten. Darum ist der neue Arbeitsplatz von mor­gen vor allem und zuerst ein IT-Thema. Heute wer­den Projekte oft­mals noch durch Fachbereiche ange­sto­ßen und durch IT-Abteilungen reak­tiv umge­setzt. Künftig wird es immer mehr Aufgabe von CIOs sein pro­ak­tiv die Digitalisierungsstrategie vor­an­zu­trei­ben und als wich­tige stra­te­gi­sche Unternehmensressource zu agie­ren. Der Weg geht weg vom Application Management, hin zum Vorantreiben einer ganz­heit­li­chen dyna­mi­schen Plattform. Die anhal­tende Flut neuer Produkte und Möglichkeiten for­dert zudem eine kon­stante Weiterentwicklung und Modifizierung des digi­ta­len Arbeitsplatzes im Unternehmen. Denn er setzt sich nicht nur aus Technologie-Einzelteilen zusam­men­setzt, son­dern ist als Gesamtvision zu verstehen.

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Neben der Einführung von Kollaborations- und Kommunikationsanwendungen ste­hen IT-Abteilungen vor einem wei­te­ren zen­tra­len IT-Thema – den Technologie-Silos. Diese resul­tie­ren aus den unter­schied­lichs­ten Bedarfen der Unternehmensbereiche, zahl­rei­chen Tools und tech­ni­schen Lösungen sowie der Schatten-IT im Unternehmen. Zu viele unter­schied­li­che Anwendungen und Kommunikationskanäle ver­ur­sa­chen Medienbrüche und erschwe­ren das Arbeiten für Beschäftigte. Eine gesamt­heit­li­che Vernetzung im Unternehmen und ein abtei­lungs­über­grei­fen­der Wissensaustausch wer­den somit ver­hin­dert. Der digi­tale Arbeitsplatz und die dahin­ter­ste­hende IT-Strategie benö­ti­gen folg­lich eine hohe Integrationsfähigkeit und Individualisierbarkeit tech­ni­scher Werkzeuge sowie eine enge Abstimmung mit ande­ren Fachbereichen. Mit Weitsicht und dem Blick für das Big Picture kann also in jedem Unternehmen das digi­tale Arbeiten erfolg­reich Einzug halten.

Fachabteilungen

Beim Thema „digi­ta­ler Arbeitsplatz“ auch die Technologie-Brille abzu­neh­men, ver­schafft freie Sicht und zeigt, dass die Wegweiser neuer Arbeitsplatzkonzepte nicht nur aus der IT stam­men, son­dern man­nig­fal­tig sind. Abteilungen wie Vertrieb, Personal, Unternehmenskommunikation, Produktmanagement oder auch Projektleitung sto­ßen orga­ni­sa­ti­ons­um­fas­sende Veränderungen an, wel­che durch tech­no­lo­gi­sche Lösungen getrie­ben wer­den. Dieses Voranschreiten ist nicht zwin­gend intrinsisch moti­viert, son­dern resul­tiert auch hier wie­der aus dem dyna­mi­schen Wandel unse­rer Umwelt. Jobprofile inner­halb eines Unternehmens müs­sen ebenso diese Veränderungen adap­tie­ren und sich neu auf­stel­len. An ein Zusammenspiel von, zum Beispiel Social Media und Vertrieb, dem Social Selling, war vor Jahren noch nicht zu den­ken und ist den­noch heute all­ge­gen­wär­tig. Digitale soziale Netzwerke wer­den für die Akquise poten­zi­el­ler Neukunden genutzt und der digi­tale Arbeitsplatz, mit sei­nen schnel­len und ein­fa­chen Kommunikationskanälen, erleich­tert die Kontaktaufnahme wäh­rend und nach der Pre-Sale-Phase. Für die Mitarbeiter im Vertrieb bedeu­tet dies, dass sie wesent­lich stär­ker intern und extern ver­netzt arbei­ten müs­sen als vorher.

 

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Der Handlungsdruck, den die digi­tale Transformation aus­übt, ist im gesam­ten Unternehmen zu spü­ren und kann nicht län­ger igno­riert wer­den. „Old“ ist nicht immer „Gold“ und somit müs­sen sich alle invol­vier­ten Akteure auf Veränderungen ein­stel­len und offen ein­las­sen. Personalabteilungen zum Beispiel sind mit Problemen wie höhe­rer Fluktuation von Mitarbeitern sowie dem „War for Talent“ kon­fron­tiert und benö­ti­gen effi­zi­ente Gegenmaßnahmen. Denn wir sind ange­kom­men im Zeitalter der Kreativökonomie und ver­ab­schie­den uns nach und nach von der bis­he­ri­gen tra­di­tio­nel­len Arbeitswelt. Eigenverantwortung, fle­xi­bles und mobi­les Arbeiten im Home-Office, eine offene Feedback- und Fehlerkultur, Selbstverwirklichung sowie eine posi­tive Arbeitsumgebung sind nur ein kur­zer Ausschnitt einer lan­gen Liste neuer Arbeitsanforderungen. Wertevorstellungen haben sich stark geän­dert und der digi­tale Arbeitsplatz bie­tet Raum für die Dinge, die Mitarbeiter und Nachwuchskräfte bereits heute nach­fra­gen. Unternehmen haben jetzt die Aufgabe zu erken­nen, wel­ches Potenzial im Arbeiten von mor­gen liegt und müs­sen sich und ihre Haltung zu den Themen Kommunikation und Zusammenarbeit neu definieren.

 

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Abteilungsinterne Veränderungen hin­sicht­lich Prozessen und Arbeitsweisen sind auch an die­ser Stelle Voraussetzung für einen erfolg­rei­chen Transformationsprozess. Alle vor­ge­stell­ten Akteure haben somit eine wich­tige Doppelrolle inne. Zum einen trei­ben sie die Transformation wich­ti­ger Prozesse in ihrem Fachbereich voran und zum ande­ren wer­den sie zu wich­ti­gen Vorreitern des digi­ta­len Arbeitsplatzes. Beide Rollen ste­hen in posi­ti­ver Korrelation zuein­an­der und sind obli­ga­to­risch für den Gesamterfolg des digi­ta­len Arbeitsplatzes im Unternehmen. Zudem darf die not­wen­dige Rückkopplung zur über­ge­ord­ne­ten Unternehmensstrategie nicht ver­nach­läs­sigt wer­den – Alle reden von der neuen Arbeitswelt und jetzt ist es an der Zeit auch hinzugehen.

 

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10. April 2019

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