Communardo Software GmbH, Kleiststraße 10 a, D-01129 Dresden
+49 (0) 351/8 33 82-0

Aufbruch in neue Arbeitswelten – Wer geht voran?

Wir betrachten die Thematik des digitalen Arbeitsplatzes aus drei Unternehmensperspektiven: der Geschäftsführung, der IT-Abteilung und weiteren Fachabteilungen.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung ist federführend bei der Ausrichtung des Unternehmens sowie Entscheidungsträger bei der strategischen Aufstellung. Immer neue Anforderungen des Marktes fordern schnellere Aktions- und Reaktionszeiten. Um diese gewährleisten zu können und wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Unternehmensorganisationen und Geschäftsmodelle in immer kürzeren Zyklen anpassen. Denn auch im Kontext der digitalen Transformation gilt Darwins Aussage: „Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt auch nicht die intelligenteste, sondern eher diejenige die am ehesten bereit ist sich zu verändern.“Das Arbeiten von morgen ist agil, lebendig und findet außerhalb von Silos in Netzwerken statt. Neben dem „Wie“ wir arbeiten wird sich auch das „Was“ in den nächsten Jahren gravierend ändern. Tätigkeiten werden automatisiert, durch Maschinen ausgeführt oder durch IT-Lösungen ersetzt. Prophezeiungen dieser Art sind jedoch nicht als apokalyptische Zukunftsaussicht zu verstehen, sondern als Chance. Als Chance den Menschen mit seinen kreativen Ideen und Innovationen in den Mittelpunkt zu stellen. Hierbei ist es zudem wichtig alle Mitarbeitergruppen einzubinden, denn der digitale Arbeitsplatz endet nicht an der Bürotür. Wer als Geschäftsführung diesen wahren Dreh- und Angelpunkt des digitalen Arbeitsplatzes erkennt, hält den Schlüssel auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

 

IT-Abteilung

Neue Technologien ermöglichen uns bereits heute ein schnelles, integratives sowie mobiles Zusammenarbeiten. Darum ist der neue Arbeitsplatz von morgen vor allem und zuerst ein IT-Thema. Heute werden Projekte oftmals noch durch Fachbereiche angestoßen und durch IT-Abteilungen reaktiv umgesetzt. Künftig wird es immer mehr Aufgabe von CIOs sein proaktiv die Digitalisierungsstrategie voranzutreiben und als wichtige strategische Unternehmensressource zu agieren. Der Weg geht weg vom Application Management, hin zum Vorantreiben einer ganzheitlichen dynamischen Plattform. Die anhaltende Flut neuer Produkte und Möglichkeiten fordert zudem eine konstante Weiterentwicklung und Modifizierung des digitalen Arbeitsplatzes im Unternehmen. Denn er setzt sich nicht nur aus Technologie-Einzelteilen zusammensetzt, sondern ist als Gesamtvision zu verstehen.

Neben der Einführung von Kollaborations- und Kommunikationsanwendungen stehen IT-Abteilungen vor einem weiteren zentralen IT-Thema – den Technologie-Silos. Diese resultieren aus den unterschiedlichsten Bedarfen der Unternehmensbereiche, zahlreichen Tools und technischen Lösungen sowie der Schatten-IT im Unternehmen. Zu viele unterschiedliche Anwendungen und Kommunikationskanäle verursachen Medienbrüche und erschweren das Arbeiten für Beschäftigte. Eine gesamtheitliche Vernetzung im Unternehmen und ein abteilungsübergreifender Wissensaustausch werden somit verhindert. Der digitale Arbeitsplatz und die dahinterstehende IT-Strategie benötigen folglich eine hohe Integrationsfähigkeit und Individualisierbarkeit technischer Werkzeuge sowie eine enge Abstimmung mit anderen Fachbereichen. Mit Weitsicht und dem Blick für das Big Picture kann also in jedem Unternehmen das digitale Arbeiten erfolgreich Einzug halten.

Fachabteilungen

Beim Thema „digitaler Arbeitsplatz“ auch die Technologie-Brille abzunehmen, verschafft freie Sicht und zeigt, dass die Wegweiser neuer Arbeitsplatzkonzepte nicht nur aus der IT stammen, sondern mannigfaltig sind. Abteilungen wie Vertrieb, Personal, Unternehmenskommunikation, Produktmanagement oder auch Projektleitung stoßen organisationsumfassende Veränderungen an, welche durch technologische Lösungen getrieben werden. Dieses Voranschreiten ist nicht zwingend intrinsisch motiviert, sondern resultiert auch hier wieder aus dem dynamischen Wandel unserer Umwelt. Jobprofile innerhalb eines Unternehmens müssen ebenso diese Veränderungen adaptieren und sich neu aufstellen. An ein Zusammenspiel von, zum Beispiel Social Media und Vertrieb, dem Social Selling, war vor Jahren noch nicht zu denken und ist dennoch heute allgegenwärtig. Digitale soziale Netzwerke werden für die Akquise potenzieller Neukunden genutzt und der digitale Arbeitsplatz, mit seinen schnellen und einfachen Kommunikationskanälen, erleichtert die Kontaktaufnahme während und nach der Pre-Sale-Phase. Für die Mitarbeiter im Vertrieb bedeutet dies, dass sie wesentlich stärker intern und extern vernetzt arbeiten müssen als vorher.

 

Der Handlungsdruck, den die digitale Transformation ausübt, ist im gesamten Unternehmen zu spüren und kann nicht länger ignoriert werden. „Old“ ist nicht immer „Gold“ und somit müssen sich alle involvierten Akteure auf Veränderungen einstellen und offen einlassen. Personalabteilungen zum Beispiel sind mit Problemen wie höherer Fluktuation von Mitarbeitern sowie dem „War for Talent“ konfrontiert und benötigen effiziente Gegenmaßnahmen. Denn wir sind angekommen im Zeitalter der Kreativökonomie und verabschieden uns nach und nach von der bisherigen traditionellen Arbeitswelt. Eigenverantwortung, flexibles und mobiles Arbeiten im Home-Office, eine offene Feedback- und Fehlerkultur, Selbstverwirklichung sowie eine positive Arbeitsumgebung sind nur ein kurzer Ausschnitt einer langen Liste neuer Arbeitsanforderungen. Wertevorstellungen haben sich stark geändert und der digitale Arbeitsplatz bietet Raum für die Dinge, die Mitarbeiter und Nachwuchskräfte bereits heute nachfragen. Unternehmen haben jetzt die Aufgabe zu erkennen, welches Potenzial im Arbeiten von morgen liegt und müssen sich und ihre Haltung zu den Themen Kommunikation und Zusammenarbeit neu definieren.

 

 

Abteilungsinterne Veränderungen hinsichtlich Prozessen und Arbeitsweisen sind auch an dieser Stelle Voraussetzung für einen erfolgreichen Transformationsprozess. Alle vorgestellten Akteure haben somit eine wichtige Doppelrolle inne. Zum einen treiben sie die Transformation wichtiger Prozesse in ihrem Fachbereich voran und zum anderen werden sie zu wichtigen Vorreitern des digitalen Arbeitsplatzes. Beide Rollen stehen in positiver Korrelation zueinander und sind obligatorisch für den Gesamterfolg des digitalen Arbeitsplatzes im Unternehmen. Zudem darf die notwendige Rückkopplung zur übergeordneten Unternehmensstrategie nicht vernachlässigt werden – Alle reden von der neuen Arbeitswelt und jetzt ist es an der Zeit auch hinzugehen.

 

Sie sind an weiteren spannenden und aufschlussreichen Zahlen und Fakten zum Thema „digitaler Arbeitsplatz in deutschen Unternehmen“ interessiert? Dann fordern Sie hier unser kostenfreies Whitepaper „Digital Workplace Trends 2019“ an!

 

 

10. April 2019

Kommentar hinterlassen


Pin It on Pinterest