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Accessibility for Confluence 2.0: Im Screenreader editieren

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Wer sich mit Barrierefreiheit in Confluence beschäf­tigt, wird (hof­fent­lich) bereits unser Add-on Accessibility for Confluence ken­nen, wel­ches wir jetzt in Version 2.0 ver­öf­fent­licht haben. Neben der Kompatibilität mit der neu­es­ten Version von Confluence 5.9 las­sen sich jetzt erst­mals alle Seiten im für blinde Nutzer opti­mier­ten Screenreader-Modus bearbeiten.

Inhalte bear­bei­ten im Screenreader-Modus

Das Haupt-Feature von Accessibility for Confluence ist der Screenreader-Modus. Mit die­ser extra für Screenreader gebau­ten Ansicht kön­nen blinde Nutzer bes­ser in den Inhalten navi­gie­ren und sich diese vor­le­sen las­sen. Bisher konn­ten damit nur Inhalte edi­tiert wer­den, die auch im Screenreader-Modus erstellt wur­den. Diese Einschränkung ent­fällt mit Version 2.0. Nun ist es mög­lich, alle Inhalte im Screenreader-Modus zu bear­bei­ten, die in das Wiki-Markup von Confluence über­führt wer­den kön­nen. Das gilt für Seiten, Blogbeiträge und auch Kommentare.

Die weni­gen Inhalte, die nicht im Wiki-Markup ver­füg­bar sind, wer­den im Bearbeiten-Formular mit einem Platzhalter dar­ge­stellt, so dass der rest­li­che Inhalt trotz­dem bear­bei­tet wer­den kann.

Für Nutzer älte­rer Confluence-Versionen (5.7 und 5.8) steht die­ses Feature mit Version 1.3 zur Verfügung.

Optimierungen der Benutzeroberfläche

Neben dem Screenreader-Modus haben wir auch die nor­male Benutzeroberfläche ver­bes­sert. Die Anpassungen sind beson­ders für moto­risch ein­ge­schränkte und seh­be­hin­derte Nutzer rele­vant, die die Computer-Maus nicht benut­zen kön­nen bzw. auf den Hohen-Kontrast-Modus ihres Betriebssystems ange­wie­sen sind.

Ein Beispiel: Motorisch ein­ge­schränkte Nutzer navi­gie­ren mit­hilfe der Tastatur und sind dar­auf ange­wie­sen, dass alle rele­van­ten Elemente mit den Tab- oder Pfeil-Tasten erreich­bar sind und mit der Enter- oder Leertaste aus­ge­führt wer­den kön­nen. Bei vie­len Confluence-Dialogen ist das nicht zu 100% gege­ben. Bei eini­gen bestehen sogar deut­li­che Mängel, wie zum Beispiel, dass ein Dialog gar nicht per Tab-Taste erreich­bar ist. Accessibility for Confluence 2.0 opti­miert all diese Dialoge, so dass mit der Tastatur rei­bungs­los navi­giert wer­den kann.

Übrigens: Auch für Nutzer ohne Behinderung ist inter­es­sant, dass die Tastaturnavigation ver­bes­sert wurde. Ich per­sön­lich benutze oft die Tastatur, da das teil­weise schnel­ler als die Maus ist und an eini­gen Stellen in Confluence sind mir Probleme auf­ge­fal­len. Ich bin froh, dass wir diese besei­tigt haben.

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