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4 Tipps, wie hybrides Führen gelingt

Hybrid ist das neue Motto unse­rer Arbeitswelt. Grob zusam­men­ge­fasst beschreibt der Begriff Hybrid Work die Synthese aus den Dimensionen Ort und Zeit. Arbeite ich vor Ort im Unternehmen oder von zuhause aus bezie­hungs­weise von über­all? Arbeite ich gleich­zei­tig oder zeit­lich ver­setzt? Wenn Sie mehr zu dem Thema Hybrid Work wis­sen möch­ten, hier ent­lang.  

Die Reise in die hybride Arbeitswelt bringt viele Herausforderungen mit sich und Führungskräfte müs­sen einen Weg fin­den, sich die­sen zu stel­len und sie mit den bekann­ten Führungsanforderungen zu kom­bi­nie­ren. Wir möch­ten hier einige der Problemstellungen auf­zei­gen und Ihnen hilf­rei­che Tipps geben, wie Sie sich und Ihren Arbeitnehmenden die Arbeit so effek­tiv, kol­la­bo­ra­tiv und inte­gra­tiv wie mög­lich gestal­ten können. 

Braucht moderne Führung noch ein Büro?!

Komplexitäten des hybri­den Arbeitens:  

  • Die Mitglieder eines Teams arbei­ten nicht alle am glei­chen Ort und nicht zu glei­chen Zeiten – die hohe Flexibilität im hybri­den Arbeiten bringt zwar viele Vorteile für Arbeitnehmende mit sich, führt aber in Hinblick auf Treffen und Absprachen zu Barrieren. 
  • Die Situation, dass sich nicht alle Personen am glei­chen Ort befin­den, stellt auch hin­sicht­lich der Bindung der Mitarbeitenden an das Team (sowohl unter­ein­an­der als auch zur Führungskraft) Herausforderungen dar. 
  • Führungskräfte soll­ten dazu befä­higt wer­den, das hybride Arbeiten aktiv zu unter­stüt­zen doch in der Praxis stel­len Zeitmangel und feh­lende Tool- und Methodenkompetenzen häu­fig die Realität dar. 

Sensibilisierung inner­halb der hybri­den Arbeitswelt 

Die Covid-19 Pandemie hat unsere Art des Arbeitens beein­flusst - Für viele Arbeitnehmende war das Büro der Hauptarbeitsort, durch die Pandemie ver­schob sich diese Dynamik hin zu 100% Homeoffice. Das Privat- und Berufsleben ver­schwim­men, denn die Arbeit fin­det nur noch digi­tal statt. Meetings erset­zen das per­sön­li­che Gespräch und die Technik wird zu einem uner­läss­li­chen Werkzeug des Berufsalltags. Mit den gesetz­li­chen Lockerungen ist es mög­lich, dass Mitarbeitende teil­weise in die Büros zurück­keh­ren. Andere blei­ben im Homeoffice. Zwei Arbeitswelten tref­fen auf­ein­an­der und erfor­dern eine Synchronisation.  So stellt die hybride Form der Zusammenarbeit neue Anforderungen an unsere Arbeitsroutinen, denn es gilt nun, los­ge­löst vom Raum pro­duk­tiv mit­ein­an­der zusammenzuarbeiten. 

Take-away:  

  • Die Vielfalt in der Arbeitswelt steigt, es ent­ste­hen neue Arbeitsformen 
  • Mindshift zu Hybrid Work bei Führungskräften nötig 
  • Handlungsbedarf durch man­gelnde Vorbereitung auf hybride Arbeitssituationen 

1 Das 'rich­tige' Mindset 

Das indi­vi­du­elle Bewusstsein als Führungskraft und Verständnis für die Mitarbeitenden ist essen­ti­ell. Dazu ist es wich­tig, die die vor­han­de­nen Ressourcen ein­zu­set­zen. Als Hilfestellung kön­nen die fol­gen­den Punkte her­an­ge­zo­gen wer­den, um sich selbst im Arbeitsumfeld zu ver­or­ten und das eigene Verhalten zu reflektieren. 

  • Mitarbeitenden-Koordination: Trainer:in sein – anstatt Spielfigur 
  • Teamführung: Funktionierende Teamstrukturen erken­nen und schaffen 
  • Vorbildfunktion: Authentizität und Flexibilität vorleben 
  • Mitarbeitenden-Kommunikation: Visionen und Strategien vermitteln 
  • Mitarbeitenden- Entwicklung: An zukünf­tige Jobanforderungen heranführen 

2 Wie bekomme ich Mitarbeitende wie­der ins Büro? 

Hierbei ist es wich­tig, klar zu kom­mu­ni­zie­ren, warum die Mitarbeitenden wie­der ver­mehrt ins Büro kom­men sol­len. Eine Möglichkeit ist, zwei bis drei gemein­same Tage im Monat im Office ein­zu­pla­nen, als “Kernzeiten”, damit die Voraussetzung geschaf­fen wird, dass sich die Bürozeiten wie­der über­schnei­den und es zu spon­ta­nen Treffen unter­ein­an­der kom­men kann. Außerdem dient das bewusste Wieder-Einladen ins Büro dazu, dass Kontakte und Netzwerke auf­ge­baut und inten­si­viert wer­den. Das Etablieren von gemein­sa­men Ritualen, wie Mittagessen oder Kaffee trin­ken ist hilf­reich, um den Teamgeist wie­der auf­le­ben zu lassen. 

3 Zusammenhalt tech­nisch gene­rie­ren 

Der Zusammenhalt sollte nicht aus­schließ­lich bei phy­si­schen Treffen gene­riert wer­den, auch mit digi­ta­len Tools ist es mög­lich, die Integration der Mitarbeitenden zu för­dern. Wir haben eine Checkliste für einen guten Start in digi­tale Arbeitsmeetings- und Organisation: 

  • Das tech­ni­sche Know-How gehört dazu: die Kamera- und Soundsysteme kön­nen nach ihren Möglichkeiten genutzt werden 
  • Sind alle Mitarbeitenden mit der nöti­gen tech­ni­schen Ausstattung ver­sorgt? (Kameras, Headsets etc.) 
  • Mitarbeitende kön­nen zum akti­ven Einschalten der Kamera ermu­tigt werden 
  • Das Sichtbarmachen der Arbeit ist auch vir­tu­ell mög­lich, Teamsräume kön­nen für Ankündigungen, Informationen, Umfragen etc. genutzt werden 
  • Zum Schluss darf Technik auch Spaß machen: Warum nicht regel­mä­ßig Workhacks tei­len oder mit Kolleg:innen gemein­sam Neues tes­ten und ausprobieren?! 

4 Meetingroutinen  

Das Einführen von Meetingroutinen kann hel­fen, Stabilität im digi­ta­len Arbeitsalltag zu gene­rie­ren. Ein wöchent­li­cher Jour Fixe im Team dient dazu, Aufgaben zu bespre­chen, sich Updates von Kolleg:innen ein­zu­ho­len aber auch die gesamte Teamstimmung wahr­zu­neh­men und Herausforderungen zu iden­ti­fi­zie­ren. Die gemein­same Kaffeepause kann außer­dem zum gemein­sa­men Ritual wer­den, auch um infor­mel­lere Gespräche zu füh­ren und sich mit­ein­an­der aus­zu­tau­schen. In wöchent­li­chen 1:1 Statuschecks ist die Zeit für indi­vi­du­el­les Feedback und dient außer­dem dazu, Problemstellungen zu iden­ti­fi­zie­ren und zu lösen. 

Sie wol­len mehr dar­über erfah­ren, wie hybride Führung in Ihrem Unternehmen gelin­gen kann?

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