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10 Tipps – Wie Sie erfolgreich am Nutzer vorbeientwickeln

Sie ent­wi­ckeln gerade nach dem klas­si­schen Wasserfall-Modell, extrem agil mit Extreme Programming oder nut­zen SCRUM als Mittelding? Völlig egal. Nutzen sie ein­fach das für Sie Beste aus allen Methoden und beach­ten Sie fol­gende 10 Dinge. Dann haben Sie die poten­zi­el­len Nutzer garan­tiert gegen sich.

Browser Testing

1. Betreiben Sie nie­mals Zielgruppenforschung!

Was Sie ent­wi­ckeln, müs­sen spä­ter eh alle nut­zen und allen kann man es nie recht machen. Also gar nicht erst damit anfangen!

Sticky Notes

2. Nehmen Sie keine Nutzeranforderungen auf!

Wir sind doch nicht bei „Wünsch dir was“!
Nehmen Sie an, ver­mu­ten Sie, bil­den Sie sich Ihre eige­nen Vorurteile und bestehen Sie darauf.

Eye

3. Schauen Sie weg!

Es ist völ­lig egal in wel­chem Umfeld die Nutzer sich befin­den. Sie ent­wi­ckeln die Software oder das Produkt an Ihrem idea­len Arbeitsplatz und lokal funk­tio­niert es ja.

Documents

4. Tausend Worte sagen mehr als ein Bild!

Schreiben Sie so viel wie mög­lich nie­der. Menschen sind Leseratten. Wir ver­ste­hen kom­plexe Zusammenhänge nur, wenn wir an jedem Satzanfang lesen: „Das System soll / muss / kann …“.

Gear

5. Halten Sie die Entwickler fern von Nutzern und Kunden!

Entwickler füh­len sich wohl in ihrem „Hamsterrad“. Füttern Sie sie nur mit den Informationen, die sie zum „coden“ brau­chen. Nicht mehr und nicht weniger.

Desk

6. Verfolgen Sie aus­schließ­lich Ihre eige­nen Interessen und Ziele!

Ihre Business- und Technologieziele (Mitarbeiter beschäf­ti­gen, keine tech­ni­schen Neuerungen) haben oberste Priorität. Nicht die des Kunden! Kann Ihnen doch egal sein, ob der Kunde noch mit alten Systemen kämpft oder uto­pi­sche Schnittstellen hat.

Pen

7. Design und Usability ist Entwicklersache!

Bunt kann jeder. Und wenn es bunt ist, ist es nutz­bar. Sie benö­ti­gen weder einen Usability Experten noch einen Designer. Die Entwickler wis­sen genau was umsetz­bar ist und wo es für sie selbst am sinn­volls­ten plat­ziert wer­den kann. Nur sie haben das exakte Verständnis dafür, wo man kli­cken sollte und was zum Beispiel die Fehlermeldung „Fehler-Code 4“ aussagt.

Contract

8. Zeigen Sie nichts, bevor es nicht fer­tig ist!

Es ist fer­tig, wenn wir sagen, dass es fer­tig ist. Erst dann wird es dem Kunden in einer kur­zen Websession vor­ge­stellt. Natürlich auf der loka­len Entwicklerumgebung, denn da funk­tio­niert es her­vor­ra­gend. Ab hier wird auch nichts mehr ange­passt oder ver­än­dert. Jeder Wunsch, der jetzt vom Kunden geäu­ßert wird, ist ein CR – Change Request – und wird neu verhandelt.crown

9. Der Kunde ist König!

Er weiß genau, was er will. Nachdem er dies geäu­ßert hat, möchte er auch nichts mehr mit dem Thema zu tun haben, bis es fer­tig ist. Er darf nur in beson­de­ren Situationen behel­ligt wer­den. Etwa wenn das Budget bereits 50% über­zo­gen wurde und/oder zu viel Zeit ins Land gegan­gen ist.Communication

10. Fragen Sie nie den tat­säch­li­chen Nutzer!

Echte Nutzer haben echte Wünsche und Ziele. Sie wol­len mit­ge­stal­ten, haben Ideen, sind auf­ge­schlos­sen gegen­über Neuem wenn sie ein­be­zo­gen wer­den. Also fra­gen Sie bitte NICHT nach! Schließlich ist es viel ein­fa­cher am Nutzer vor­bei zu ent­wi­ckeln und ent­wi­ckeln und ent­wi­ckeln und ent­wi­ckeln und …

 

Oder doch anders? Sinnvoll? Nutzerzentriert? Dabei effek­tiv, effi­zi­ent und zufrie­den­stel­lend für alle Beteiligten? Na dann los!

Dafür ste­hen uns etli­che tolle Methoden aus dem User Centered Design Process zur Verfügung. Vom Anforderungen her­aus­kit­zeln, über eine anspre­chende Gestaltung, bis hin zur per­ma­nen­ten Bewertung durch den wah­ren Anwender. Nur so errei­chen wir gemein­sam, dass die Nutzer Ihr Produkt oder System lie­ben werden.

 

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