Communardo Software GmbH, Kleiststraße 10 a, D-01129 Dresden

Warum nicht Meetings ohne Headset?

Welche Rolle spielen Headsets für eine reibungslose Kommunikation in virtuellen Meetings? Diese Frage wird im Blogbeitrag beantwortet.

Vielleicht ist Ihnen schon ein­mal auf­ge­fal­len, dass in Microsoft Teams Meetings (oder ande­ren Videoconferencing-Tools) die wech­sel­sei­tige Unterhaltung manch­mal nicht opti­mal funk­tio­niert. Das Gegenüber scheint einen nicht zu hören, wenn man etwas sagt, wäh­rend gerade erst jemand ande­res fer­tig wird oder sogar noch spricht. Man selbst hört von sei­nem Gegenüber nichts, obwohl man sieht, dass es spricht und nicht stumm­ge­schal­tet ist. Doch warum ist das so?

Der Grund für Kommunikationsschwierigkeiten

Höchstwahrscheinlich ist der Grund für sol­che Kommunikationsprobleme, dass min­des­tens ein Teilnehmer im Meeting ohne Headset unter­wegs ist und gerade nicht stumm­ge­schal­tet ist. Ohne Headset und ohne intel­li­gen­tes exter­nes Audio Device (Raumsystem o.ä.), d.h. ins­be­son­dere unter Verwendung von Lautsprechern und Mikrofon im Notebook oder Tablet muss die Software dafür sor­gen, dass es kein Echo gibt, keine Rückkopplung zwi­schen Ein- und Ausgabe an die­sem Gerät. Deshalb schal­tet die Software das Mikrofon intern stumm, solange andere im Call spre­chen, und vor allem schal­tet sie die Lautsprecher stumm, solange ins Mikrofon gespro­chen wird. Einen Übergangseffekt haben Sie sicher auch schon gele­gent­lich beob­ach­tet: dann hört man doch manch­mal ein Echo von etwas, was im Call gesagt wird, weil die Software gerade nicht 100%-ig treff­si­cher war. Sowas ist meist nur im Bereich von Sekunden, dann ist wie­der ein Kanal abge­re­gelt. Die Qualität, mit der die Regelung funk­tio­niert, hängt aller­dings auch vom kon­kre­ten Endgerät und den Umgebungsgeräuschen ab. Bessere Geräte lösen das Hardware-nah und rech­nen das Ausgabesignal (Lautsprecher) aus dem Eingabesignal (Mikrofon) her­aus, sodass Full-Duplex erhal­ten blei­ben sollte.

Was bedeu­tet das für die Praxis?

Sobald min­des­tens ein Teilnehmer in einem Meeting mit Lautsprecher und Mikro sei­nes Endgerätes teil­nimmt und gerade nicht in der Software aktiv stumm­ge­schal­tet ist, wird poten­zi­ell die Unterhaltung min­des­tens an die­sem Ende effek­tiv auf Halb-Duplex redu­ziert. Positiv betrach­tet ist damit die Höflichkeit sicher­ge­stellt, dass man sich nicht gegen­sei­tig ins Wort fal­len kann. Umgekehrt ent­fernt die­ser Effekt ein Meeting aber noch wei­ter von einer natür­li­chen Unterhaltung in Präsenz: man kann sich nicht gegen­sei­tig ins Wort fal­len. Es braucht manch­mal sogar eine kleine Kunstpause zwi­schen zwei Rednern, was die Interaktion hemmt und gele­gent­li­che Nachfragen erfor­dert, weil Wortteile ver­lo­ren gehen.

Ich plä­diere dafür, die Höflichkeit selbst zu wah­ren und die Möglichkeit zur natür­li­chen Interaktion bei­zu­be­hal­ten, indem jede/r im Normalfall ein Headset oder zumin­dest Teams-zertifizierte Hardware nutzt. Außerdem bie­tet Microsoft Teams Ihnen die Möglichkeit, mit­hilfe der "Hand heben"-Funktion anzu­zei­gen, dass Sie gerne etwas zum Thema bei­tra­gen möch­ten. Dies ermög­licht es dem Moderator, den Überblick zu behal­ten, und ver­hin­dert, dass sich Teammitglieder gegen­sei­tig ins Wort fal­len und die Kommunikation dar­un­ter leidet.

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Generelle Tipps für die Auswahl eines Headsets:

Tiefergehende Informationen zum Einstieg in die Acoustic Echo Cancelling Thematik in Microsoft Teams fin­den Sie hier: https://www.haraldsteindl.eu/2020/09/acoustic-echo-cancelling-aec-in-ms-teams/

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