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JIRA 5.0: Teilen von Vorgängen und @mention Funktion

Die Beiden bereits seit län­ge­rem aus Confluence 4.x und vie­len Web 2.0 Anwendungen bekann­ten Funktionen @mention und Share (das ver­wir­ren­der­weise in der Deutschen Übersetzung als Freigeben bezeich­net wird) haben jetzt end­lich auch Einzug in JIRA gefunden.

Mit der Share Funktion ist es nun mög­lich, einem oder meh­re­ren Nutzern einen Hinweis auf einen bestimm­ten Vorgang aus JIRA her­aus zu sen­den. Die Bezeichnung Freigeben, die sowohl als Bezeichnung der Funktion als auch im E‑Mail Text ver­wen­det wird, ist an die­ser Stelle etwas miss­ver­ständ­lich. Die Share-Funktion ändert keine Benutzerrechte. Besitzt ein Benutzer keine Rechte auf das Ticket, dann kann er den Link aus der E‑Mail her­aus auch nicht öffnen.

Mit Hilfe der @mention Funktion ist es mög­lich in der Beschreibung zu einem Vorgang und im Kommentar einen Nutzer  mit @ + Benutzername zu erwäh­nen. Nach Speichern des Vorgangs oder des Kommentars wird der Nutzer über die Erwähnung per E‑Mail infor­miert.  Auch diese Funktion hat kei­ner­lei Einfluss auf die Berechtigungen. Hat der erwähnt Nutzer keine Berechtigungen für das Projekt oder den Vorgang, erhält er die E‑Mail, kann aber auf den voll­stän­di­gen Inhalt des Vorgangs nicht zugreifen.

Hinweis: Damit der Link zum Profil eines Nutzers kor­rekt dar­ge­stellt wird, muss zuvor der Administrator ran und in der Feldkonfiguration den Render Modus für die Felder „Beschreibung“ und „Kommentar“ von „Standard-Text-Renderer“ auf „Wiki-artiger Renderer“ set­zen.  Vergessen Sie nicht, die Änderung nach dem Speichern noch­mals zu bestä­ti­gen. Dieser Vorgang muss für jede Feldkonfiguration vor­ge­nom­men werden.

Egal wel­ches Rendering in der Feldkonfiguration ein­ge­tra­gen wurde: die @mention Funktion sen­det dem Nutzer auf alle Fälle eine E‑Mail.

22. Februar 2012

Ich hatte gehofft, dass die sei­ner­zeits ange­kün­digte und nun auch in unse­rer 6.2 Version imple­men­tierte Funktion "Mention" = Freigeben tat­säch­lich dass Berechtigungskonzept beeinflusst.
Seit eini­gen Tagen haben wir die 6.2 in unse­rer Testumgebung und tes­ten und dabei stelle ich fest, dass dem nicht so ist – wie die­ser Artikel auch bestätigt.

Ist Euch bekannt, ob das, was sich intui­tiv hin­ter der Funktion ver­ber­gen könnte (Berechtigung auf ein ein­zel­nes Ticket) auf ande­rem Wege erreicht wer­den kann?

vg Thomas

Hallo Thomas, die Funktionalität finde ich schon so sinn­voll – aller­dings wäre es sicher gut, die Benennung auch ent­spre­chend anzupassen.

Aber klar braucht man mit­un­ter als Nutzer auch die Möglichkeit, einen wei­te­ren Nutzer auf ein Ticket zu berechtigen.

Wir haben das intern mit einer Kombination aus benut­zer­de­fi­nier­ten Feld (Mulituserpicker) und Issue Security gelöst. 

In das benut­zer­de­fi­nierte Feld kann ich als Nutzer mit "Bearbeiten" Recht wei­tere Nutzer ein­tra­gen, die die­ses Ticket dann sehen dürfen.

Herzliche Grüße, Christina

Hallo Christina.

Das war der Bereich von JIRA, den wir bis­lang noch gar nicht bewusst genutzt haben. das benut­zer­de­fi­nierte Feld in Kombination mit Bedingungen an Workflow-Status löst für uns jetzt einer­seits die Einzelberechtigung "Einzelnes Ticket nur angu­cken" aber auch "Nur Tickets sicht- und bear­beit­bar, bei denen der User auch akti­ver Bearbeiter ist".

Diese viel­fäl­tig zu kom­bi­nie­ren­den Möglichkeiten (benut­zer­def. Feld / Bedingung an Workflow-Status) sind uns sicher auch bei wei­te­ren Anforderungen hilfreich!

Besten Dank für die anschau­li­che Heranführung an die Möglichkeit, die uns viele neue Möglichkeiten erschlos­sen hat!

vg Thomas

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