Communardo Software GmbH, Kleiststraße 10 a, D-01129 Dresden

Sichtbarkeit von Feldern in JIRA richtig konfigurieren

logoJIRAPNGDie Konfiguration der Sichtbarkeit von Feldern in JIRA ist auf unter­schied­li­che Weise mög­lich. Dabei bie­tet jede Variante seine Vor- und Nachteile. Dieser Beitrag zeigt, auf wel­che Vorgehensweise wir uns bei Communardo ver­stän­digt haben.

Die Sichtbarkeit der Felder kann an drei Stellen kon­fi­gu­riert werden:
  1. über den Feldkontext direkt an benut­zer­de­fi­nier­ten Feldern
  2. Durch das Ein- bzw. Ausblenden in der Feldkonfiguration und deren Verwendung im Feldkonfigurationsschema
  3. Verwendung eines Feldes auf eine Bildschirmmaske

Es stellt sich also die Frage, wel­cher Weg ist der Beste?

Dazu sind als ers­tes ein paar Vorüberlegungen not­wen­dig, um die rich­tige Vorgehensweise zu wählen.

Es ist zu beach­ten, dass in einer Feldkonfiguration sämt­li­che Felder (Systemfelder und benut­zer­de­fi­nierte Felder) vor­han­den sind. Es kann nur die Sichtbarkeit ein­ge­stellt wer­den. Beim Erstellen neuer Felder sind diese immer in allen Feldkonfigurationen sicht­bar! Das ist zu berück­sich­ti­gen, da ansons­ten Felder an der fal­schen Stelle sicht­bar sein können.

Feldkonfiguration
Feldkongiguration: Über "Ausblenden/Anzeigen" kann die Sichtbarkeit des Feldes kon­fi­gu­riert wer­den. Außerdem las­sen sich Bildschirmmasken zuwei­sen, auf denen die­ses Feld ver­füg­bar sein soll.

Ein Vorgehen über Feldkontexte führt dazu, dass die Verwendung des Felds in der Suche schwie­ri­ger ist. In der Standardsuche muss zunächst auf ein Feld ein­ge­schränkt wer­den, um wei­tere Filter setz­ten zu kön­nen. Die Feldkontexte las­sen sich zwar auf Projekte ein­schrän­ken, dies sollte aber ver­mie­den wer­den, da neue Projekte immer an die­sen Stellen hin­zu­ge­fügt wer­den müssen.

Feldkontext konfigurieren

Nicht zuletzt sollte auch die Performance beach­tet wer­den. Dabei ist das System umso per­for­man­ter, je eher die Sichtbarkeit des Feldes ein­ge­schränkt wird. An ers­ter Stelle steht dabei der Kontext eines Feldes gefolgt von der Feldkoniguration und erst zuletzt wird die Bildschirmmaske berück­sich­tigt. Es ist zwar auch mög­lich die Felder auf Projekte ein­zu­schrän­ken, dann muss vor­her aber das Projekt schon bestehen. Bei spä­ter erstell­ten Projekten gestal­tet sich dies schwie­rig, weil jeder Kontext der Felder kon­fi­gu­riert wer­den muss. Das macht ein sol­ches Vorgehen unfelxi­bel und schwer wartbar.

Daraus erge­ben sich letzt­end­lich zwei unter­schied­li­che Anwendungsfälle, nach denen das wei­tere Vorgehen bestimmt wird.

Fall 1: Viele ähn­li­che Projekte

In die­sem Fall ist es rat­sam die Feldkonfigurationen zu nut­zen. Dadurch wird für jede Aktion nur wenige Bildschirmmasken benö­tigt. Dieses Vorgehen ver­ein­facht die Wiederverwendung, da für viele Projekte die glei­chen Schemata aus­ge­wählt wer­den können.

Fall 2:  Jedes Projekt sieht anders aus

Hier zeigt sich der Vorteil des Feldkontextes. Er bie­tet eine schnelle Einschränkung der Sichtbarkeit ohne alle bestehen­den Feldkonfigurationen anpas­sen zu müs­sen. Dabei sollte man mög­lichst mit spe­zi­el­len Vorgangstypen arbei­ten. Die Feldkonfiguration ist nur für die Definition von Pflichfelder not­wen­dig. Es sollte dem­zu­folge ver­sucht wer­den nur eine Bildschirmmaske zu nutzen.

Fehlersuche

Sollten Sie ein­mal ein Feld auf einer Eingabemaske ver­mis­sen, hilft Ihnen die Funktion "Wo ist mein Feld?". Tragen Sie ein­fach den Namen des nicht sicht­ba­ren Feldes ein und JIRA zeigt Ihnen an, in wel­cher Koniguration es aus­ge­blen­det wird.

Wo ist mein Feld? Navigation

Wo ist mein Feld?

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13. Juli 2015

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