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Team Foundation Server 2010 – Was gibt’s neues? (Teil 1)

In diesem Beitrag (und in den folgenden) sollen bis zum Erscheinen des Visual Studio Team System 2010 die wichtigsten Neuerungen sowie Gedanken und Vorschläge zum Umstieg vorgestellt werden.

Das VSTS 2010 soll aktuellen Prognosen zufolge Ende 2009 erscheinen. Erfahrungsgemäß liegen die finalen (und ggf. lokalisierten) Versionen dann Anfang 2010 vor. Ein aktuelles CTP (als VirtualPC Image) kann hier heruntergeladen werden.

Systemvoraussetzungen

Bevor überhaupt an einen Umstieg zu denken ist, stellt sich die Frage, welche Systemvoraussetzungen erfüllt sein müssen, damit der TFS 2010 eingesetzt werden kann. Brian Harry (Produktmanager für den TFS) hat in seinem Blog diese Frage recht ausführlich beantwortet. Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Betriebssystem: Windows Server 2003 oder 2008, wobei 2008 empfohlen wird und dies wohl der letzte Version mit Unterstützung für 2003 ist. Ebenfalls empfohlen wird der Einsatz eines 64bit-Servers. 32bit werden dennoch weiter unterstützt.
  • SQL Server: In der neuen Version wird nur noch SQL Server 2008 unterstützt. Diese Entscheidung wurde wohl hauptsächlich wegen der erweiterten Reporting-Fähigkeiten des SQL Server 2008 getroffen.
  • Sharepoint: Unterstützt werden WSS 3.0 und MOSS 3.0, wobei unter MOSS mehr Funktionen und eine „hübschere“ Oberfläche zur Verfügungen stehen sollen. Es ist nun auch möglich, den TFS ganz ohne Sharepoint oder mit einem alternativen Portal zu betreiben.
  • Project Server: Die Integration mit Project Server 2007 ist nun „ab Werk“ vorgesehen. Vorraussetzung ist er natürlich nicht.
  • Build Servers: Build Servers (TFS Build) müssen zusammen mit dem TFS aktualisiert werden. Wesentliche Neuerung ist die automatische Erkennung der jeweiligen Ziel-Framework-Version.
  • Client: Es werden Windows XP und neuer sowie Windows Server 2003 und neuer als Client-Platform unterstützt. Der TFS soll mit allen Version von Visual Studio funktionieren, die auch den TFS 2008 unterstützen. Die Installation eines Updates für die jeweiligen Team Explorer ist jedoch notwendig. Anders herum soll der Team Explorer 2010 problemlos mit dem TFS 2005 und dem TFS 2008 funktionieren.
  • Office: Es wird nur noch Office 2007 oder neuer unterstützt.

Administratoren sollten anhand der Informationen bereits weit im Voraus planen, wir sich die lokale TFS-Umgebung entwicklen soll. Wenn noch SQL Server 2005 oder Sharepoint 2.0 eingesetzt wird, wäre eine Migration auf TFS 2008 SP1 mit SQL Server 2008 und WSS/MOSS 3.0 für die zwischenzeit denkbar.

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