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JIRA for every team – Alles über die neuen JIRA 7 Applications

JIRA 7_ ApplicationsAtlassian hat heute ein neues Release der Issuetracking Software JIRA herausgebracht. Neben vielen großen und kleinen Verbesserungen, welche wir in separaten Blogposts vorstellen werden, gibt es jetzt nicht mehr eine JIRA-Anwendung sondern drei sogenannte „Applications“ für JIRA 7. Was es damit auf sich hat, möchten wir in diesem Blogpost aufzeigen.

JIRA 7 Applications – was ist das?

Bisher gab es eine JIRA-Basisanwendung, die mit Add-ons beliebig erweitert werden kann (wie z. B. mit JIRA Agile oder auch unserem RemindMe). In Zukunft wird es neben JIRA Core als Anwendung auch noch die beiden Anwendungen JIRA Software und JIRA Service Desk geben. Diese Applikationen können einzeln bei Atlassian heruntergeladen und installiert werden, können aber auf einem gemeinsamen JIRA Server (oder Data Center Servern) betrieben werden. Im Wesentlichen entspricht JIRA Core dem bekannten JIRA, JIRA Software der bisherigen Kombination aus JIRA und JIRA Agile sowie JIRA Service Desk dem bekannten JIRA + JIRA Service Desk. Jeder der Teilapplikationen hat Verbesserungen im Detail erfahren, welche wir einzeln vorstellen werden. In der folgenden Grafik wird der Schwerpunkt jede dieser drei Applikationen gut deutlich.

JIRA 7_Core_Service Desk_Software

Verwaltung von JIRA Applications

Wird eine JIRA-Applikation neu auf einem Server installiert, so ist JIRA Core als zentrale Komponente immer enthalten – unabhängig davon, welche der drei Applikationen installiert wird. Die einzelnen Applikationen werden in einem separaten Reiter in der JIRA-Administration verwaltet. Hier können neue Applikationen hinzugefügt, die Lizenz verwaltet sowie Benutzer den Lizenzen Applikationen zugeordnet werden.

JIRA 7_Administration

Add-ons vs. JIRA Applications

Was genau ist nun der Unterschied zwischen einem „normalen“ Add-on, wie unserem Issue Rating for JIRA, und einer JIRA Application? Technisch ist der Unterschied nicht ganz so groß. JIRA Applications stellen jedoch grundlegende Funktionserweiterungen bereit und bringen auch vorkonfigurierte Projekte mit.

JIRA-Applikationen können eine kleinere Lizenz (bezogen auf die Nutzerzahl) besitzen, als JIRA Core. Damit ist zum Beispiel folgendes Szenario umsetzbar:

Ein Unternehmen hat 15.000 JIRA (Core) User und möchte ein Team von 25 Entwicklern mit JIRA Agile (Software) ausstatten ohne eine 10.000+ User Lizenz für JIRA Agile erwerben zu müssen.

Bisher war das nicht möglich – das neue Lizenzmodell der JIRA Applications ermöglicht dies aber. Normale JIRA Add-ons benötigen weiterhin eine Lizenz, die so groß ist, wie die der größten JIRA-Applikation (üblicherweise „JIRA Core“).

Projekttypen und JIRA Applications

Jeder der drei JIRA Applications verfügt über eigene Projekttypen. Diese Projekttypen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Konfiguration (bei Nutzung von vordefinierten Konfigurationen) und Features. Unterschieden wird zwischen Business-Projekten (allgemeines Issue Tracking, JIRA Core), Software-Projekten (JIRA Software) und Service-Desk-Projekten (JIRA Service Desk).

Projekttyp Was ist enthalten? Benötigte JIRA-Applikation
Software Backlogs, epics, sprints, boards, und Software development tool Integration JIRA Software
Service Desk Queues, SLAs, Confluence Knowledgebase Integration JIRA Service Desk
Business Issue tracking, Workflows Management, Reporting In jeder JIRA-Applikation enthalten

 

JIRA 7_Projekt erstellen

 

 

JIRA 7_Projekt Links

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>> Eine genauere Vorstellung der JIRA 7 Applikationen werden wir in einem gemeinsamen Webinar mit Sven Peters von Atlassian am 28.10. durchführen. –> jetzt registrieren


Wichtige Neuigkeiten in JIRA Core haben wir auch schon vorgestellt.

Und JIRA Service Desk 3 kommt auch nicht zu kurz im Techblog.

Sie möchten mehr zu den verschiedenen JIRA Applications wissen? Kontaktieren Sie uns doch einfach!

Weitere Informationen finden Sie auch in den Release Notes bei Atlassian sowie in der offiziellen Dokumentation und dem Migration hub für JIRA 7.

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