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Releases 7.6 für Jira Core, Jira Software und 3.9 für den Jira Service Desk sind da!

Individuelle Prioritäten, Live Monitoring und einiges mehr: Die Neuerungen in Jira Core, Jira Software 7.6 und Jira Service Desk 3.9 haben es in sich.

Individuelle Prioritäten für mein Jira Projekt. – Einer der größten Featurewünsche der Community wird mit dem Release 7.6 für Jira Core und Jira Software möglich. Dies und weitere Neuerungen zu Jira Core, Jira Software und Jira Service Desk haben wir für Sie zusammengefasst.

Jira Core 7.6

Was gibt es Neues in Jira Core?

Individuelle Prioritäten für jedes Projekt 

Im Arbeitsleben ist es wichtig seine Aufgaben priorisieren zu können, aber nicht jedes Projekt oder Team untergliedert und benennt seine Prioritäten gleich. In den bisherigen Jira Versionen gab es nur die Möglichkeit eine globale Auswahl an Prioritäten für alle Projekte bereitzustellen. So entstand eine gemeinsame Liste an Prioritäten aus der sich dann die Projekte und Teams ihre passenden Prioritäten herausgesucht haben.  Diese Liste konnte bei größeren Instanzen sehr umfangreich und unübersichtlich werden. Dies führt schnell dazu, dass Teammitglieder die falschen Prioritäten im Projekt nutzen oder erst gar nicht mit Prioritäten arbeiten.

Doch damit ist jetzt Schluss! Mit dem Release 7.6 ist es ab sofort möglich individuelle Prioritäten zu erstellen und diese mit Hilfe eines Schemas seinem Projekt zuzuweisen. Mit einem Prioritäten-Schema sind Sie in der Lage die global verfügbaren Prioritäten für ihr Projekt einzuschränken, die Reihenfolge der Prioritäten individuell festzulegen und eine Standardpriorität für neu angelegte Vorgänge einzustellen.

Achtung: Dieses Feature konnte in diesem Release nicht für Jira Service Desk umgesetzt werden. Sollten Jira Software und Jira Service Desk parallel genutzt werden, ist es nur möglich die Projekttypen Business und Software mit den neuen Prioritäten-Schemata auszustatten. Für Service Desk Projekte wird diese Möglichkeit ausgeblendet.

Live Monitoring mit Hilfe von Java Management Extensions (JMX)

JMX ermöglicht es Ihnen Ihr Jira-System in Echtzeit zu überwachen und so schnell mögliche Leistungsprobleme zu identifizieren. Mit Hilfe von sogenannten Managemend Beans (MBeans) gibt JMX Daten und Ressourcen Ihres Systems frei und liefert Ihnen Kennzahlen, wie beispielsweise:

  • Anzahl der Probleme aller aktiven Benutzer
  • Anzahl der Anfragen
  • Gesamtantwortzeit
  • Details zu Ihrer Lizenz

Anhand dieser Informationen können Sie besser Entscheidungen darüber treffen, wo Ihre Maschinenressourcen verwendet werden sollen.

Zusätzlich werden durch dieses Release weitere Messwerte mitgeliefert, die aber nicht standardmäßig erfasst werden, sondern erst dann, wenn die JMX Überwachung aktiviert und über die JConsole eine Verbindung hergestellt wurde.

Weitere Verbesserungen und Bugfixes

Sub-tasks per Drag-and-drop verschieben

Wie mühsam war es bisher die Liste der Sub-tasks eines Vorgangs neu zuordnen?
Das ändert sich mit dem Release 7.6 und Sie können Ihre Sub-tasks ganz einfach und schnell per Drag-and drop in die Reihenfolge bringen, die Sie wünschen.

Mehr Sicherheit mit Hilfe X-Frame-Options

Mit der Einführung von Security Header (X-Frame-Options and CSP) werden sogenannte Clickjacking Fallen blockiert und verhindert. Bei Clickjacking handelt es sich um eine Technik versteckte Inhalte in Iframes einzubetten, was dazu führt das die Nutzer auf Dinge unbewusst klicken auf die sie nicht klicken wollen.

Jira Software 7.6

Zusätzlich zu den neuen Features des Jira Cores können sich die Nutzer von Jira Software auf die folgenden Verbesserungen freuen:

Bugfixes im Leistungs- und Stabilitätsbereich

In diesem Release hat Atlassian den Fokus auf das Fixen von Problemen gelegt, die Einfluss auf die Leistung und die Stabilität des Jira Systems haben. Mehr dazu hier: Jira Software 7.6.x release notes

Jira Service Desk 3.9

Vorgefertigte Antworten wurden stark verbessert

Nach der Einführung des Features im Release 3.7 arbeitet Atlassian stetig daran dieses Feature zu verbessern. Jetzt ist der nächste Schritt zur Perfektion getan. Mit dem Release 3.9 ermöglicht es Jira Service Desk in den vorgefertigten Antworten vordefinierte Variablen zu verwenden. Diese Variablen ergänzen die Antwort mit Informationen aus dem System, wie zum Beispiel Vorgangsbearbeiter, -typ oder Anfragestatus.

Mehr Effizienz durch Verbesserung der Automatisierung

Durch die Einführung einer THEN-Klausel ermöglicht es Jira Service Desk nun Anfragen automatisiert zu genehmigen oder abzulehnen, wenn eine oder mehrere Kriterien erfüllt sind. Diese Automatisierung hilft den Service Desk Mitarbeitern dabei sich auf die wichtigen Anfragen konzentrieren zu können.

Releasenotes von Atlassian

Weitere Informationen zu den Neuerungen sowie zu behobenen Bugs finden Sie in den englischsprachigen Releasenotes von Atlassian:

Gerne beraten wir Sie zum Einsatz der Atlassian Produkte und unterstützen Sie bei der richtigen Auswahl der Lizenz: >> Jetzt Jira Lizenz anfragen!

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