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Collaboration Days Zürich – Unser Tag 1

Zusammen mit meinem Kollegen Kai-Uwe Gärtner habe ich das Vergnügen, auf den Collaboration Days Zürich zu sprechen.

Header Collaboration Days

Die zweitägige Veranstaltung findet bereits im dritten Jahr statt und hat das Ziel direkt anwendbares SharePoint-Wissen unter Profis auszutauschen und dabei den Charme einer „großen Usergroup“ zu behalten.

Dieser Beitrag bietet einen Einblick in den ersten Tag und die Sessions.

Keynote

Nach der Eröffnung der Konferenz durch Stefan Heinz und Samuel Zürcher von der SharePoint Community Schweiz betraten Andy Blatchford und Emma Stephen (beide Yammer) die Bühne. Wer die Eröffnung der SharePoint Conference in Las Vegas verfolgt hat bekam nun ein Déjà-vu denn es ging um die Vorzüge von Yammer und Office 365 sowie der „Arbeit wie ein Netzwerk“.

Collaboration Days Keynote Andy Blatchford

Die Motivation war:

  • Kunden vernetzen sich in sozialen Medien um sich über Produkte und Dienstleistungen auszutauschen, Unternehmen müssen ebenso schnell reagieren können („It takes a network to serve a network“)
  • Große Ideen entstehen aus der Summe kleiner Ideen in der Interaktion vieler Beteiligter
  • „Engagement drives Productivity“

Die Art wie Mitarbeiter miteinander kommunizieren und Informationen austauschen soll direkter werden, Kommunikationswege kürzer. Und wie funktioniert das? Wenn es nach Microsoft geht mit Yammer. (Es sei erwähnt: Communote leistet dasselbe bereits jetzt – on-premise.)

Yammer ist der „Engagement Layer“, der die Nutzer leitet. Die Vision sieht vor, dass dort genau die Informationen aggregiert werden, die momentan benötigt werden. Die Basis hierfür ist der Office Graph, der alle Aktivitäten des Nutzers verfolgt.

Eine Success Story für dieses vorausschauende Verhalten des Systems war übrigens folgende: Ein Mitarbeiter ist am Wochenende in einem fremden Land unterwegs. Er tippt „Links“ in das Suchfeld seines Mobilgeräts und erhält sofort Vorschläge für „Links Brewery“ – das System erkennt den aktuellen Ort, die Zeit („Wochenende“) und hat auf Basis vergangenen Verhaltens eine Affinität für Bier festgestellt. Und schlägt eine Brauerei vor…

Sessions

Gleich im Anschluss an die Keynote war ich mit meinen Vortrag Custom Indexing Connectors – Wie man externe Inhalte in die SharePoint-Suche einbindet an der Reihe. Die Technik dafür hatte es im Handgepäck glücklicherweise nach Zürich geschafft, unsere Koffer waren leider auf dem Weg verschollen.

Collaboration Days Session Heinrich Ulbricht

Das Thema zog erfreulich viele Zuhörer an, die im Anschluss interessiert Fragen stellten. Vielen Dank dafür! Und da auch diese Frage kam: der Connector for SharePoint Search von Communardo findet sich hier. Die Folien des Vortrags werden demnächst online verfügbar sein.

Danach ging es in der Session von Roger Haueter um Performance-Optimierung für SharePoint 2013. Hier lohnt es sich für jeden IT Pro den Foliensatz (sobald online) anzuschauen, denn dieser listet Punkt für Punkt Optimierungspotential in verschiedenen Infrastrukturbereichen des SharePoint auf.

Es folgte Information Retrieval mit der SharePoint 2013 Suche von Patrick Mäschli – und diese Session war noch interessanter als der Titel vermuten ließ. In Live Demos wurde der Einsatz u.a. von Metadatenextraktion und Content Enrichment vorgeführt – wichtige Teile eines jeden Schweizer Suchtaschenmessers, nicht nur in der Schweiz.

Samuel Zürcher nahm uns dann in Mit allem in der Cloud den Himmel auf Erden mit in die Welt der Azure-Virtualisierung. Er beschrieb die komplette Ablösung eines on-premise Setups durch ein Azure-Deployment und die damit verbundenen virtuellen Komponenten.

Collaboration Days Session Samuel Zuercher

Fazit: Es ist günstiger, grüner und einfacher. Allerdings gibt es noch Kinderkrankheiten und wenn in der Cloud etwas hakt, hakt momentan auch noch der Support.

Und zu guter Letzt ließ uns Thomas Goelles an seinen Erfahrungen teilhaben in Ein mehrsprachiges Partnerportal aus der Praxis oder was können Variations wirklich. Ein spannender Einsatz von SharePoint-Variations für die Bereitstellung einer mehrsprachigen Site, in der bestimmte Sprachen zusätzlich an bestimmte Berechtigungen gekoppelt sind.

Work like a network

Die Gespräche zwischen den Sessions waren mindestens genau so interessant wie die Sessions selbst. Gerade der Weg in die Cloud wird diskutiert und von Erfahrungen mit Kunden berichtet. In der Schweiz scheinen die gesetzlichen Bestimmungen nicht so streng wie in Deutschland, hier sind es besonders Ausfallszenarien, über die sich Unternehmen beim Gang in die Cloud Gedanken machen.

Ein spannender Tag geht zu Ende und wir freuen uns schon auf morgen. Bis dahin und Grüße aus der Schweiz.

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