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CCD09: Interview mit Christoph Rauhut

rauhut_grossAm 29. Okto­ber 2009 wird in Frank­furt am Main der Con­flu­ence Com­mu­nity Day 2009 statt­fin­den. Im Vor­feld haben wir Kurz-Inter­views mit den Refe­ren­ten geführt. Heute nun das Gespräch mit Chris­toph Rau­hut von T-Sys­tems Mul­ti­me­dia Solu­ti­ons, der einen Vor­trag zum Thema “Makros und Plug­ins für den Ein­satz von Con­flu­ence als Pro­jekt­wiki” hal­ten wird.


Dirk Röhr­born:
Was möch­ten Sie den Teil­neh­mern haupt­säch­lich ver­mit­teln?

Chris­toph Rau­hut:
Ich, als Pra­xis­an­wen­der und Experte auf dem Gebiet Ent­er­prise 2.0, möchte den Teil­neh­mer zei­gen, wie ein Ent­er­prise Wiki (Con­flu­ence) ein­ge­setzt wer­den kann, um das Pro­jekt­ma­nage­ment in einem Unter­neh­men zu unter­stüt­zen. Kon­kret möchte ich das an Bei­spie­len zei­gen, die in aktu­el­len Pro­jek­ten der T-Sys­tems Mul­ti­me­dia Solu­ti­ons GmbH ein­ge­setzt wer­den. Dabei möchte ich tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten (Plug­ins und Macros) vor­stel­len, die einem Pro­jekt­team hel­fen, ein Pro­jekt erfolg­reich in einem Wiki zu mana­gen.

Dirk Röhr­born:
Wie sehen Sie die Bedeu­tung von Wikis für Unter­neh­men in den nächs­ten Jah­ren?

Chris­toph Rau­hut:
Ich denke, dass Social Soft­ware im All­ge­mei­nen und Wikis im Spe­zi­el­len, in Zukunft an Bedeu­tung im Unter­neh­men gewin­nen wer­den. Unter­neh­men begin­nen zu ver­ste­hen, dass Social Soft­ware die Geschäfts- und Arbeits­pro­zesse gewinn­brin­gend unter­stüt­zen kön­nen. Wir selbst haben dazu beste Erfah­run­gen gemacht. Die auf dem Markt ver­füg­ba­ren Wiki-Sys­teme, wie Con­flu­ence, ent­wi­ckeln sich dabei weg von Spe­zia­lis­ten-Tools hin zu Ent­er­prise-Anwen­dung, die von einer gro­ßen Anzahl von Mit­ar­bei­tern bedient wer­den kön­nen. Somit haben nicht nur IT-nahe Mit­ar­bei­ter, son­dern auch Mit­ar­bei­ter in Ser­vice- und Pro­duk­tiv­be­rei­chen die Mög­lich­keit von Poten­zia­len durch Social Soft­ware zu pro­fi­tie­ren.

Dirk Röhr­born:
Wel­che Bedeu­tung haben Wikis für Sie in Ihrer täg­li­chen Arbeit?

Chris­toph Rau­hut:
Ohne unse­rer Wiki könn­ten wir bestimmte Arbeits­schritte nicht mehr abbil­den. Durch die Eta­blie­rung eines zen­tra­len Social Intra­nets wel­ches wesent­li­che Inhalte unse­rer Geschäfts­pro­zesse beinhal­tet, ist es undenk­bar gewor­den ohne diese Sys­tem zu arbei­ten. Gerade für den Aus­tau­sch und die Zusam­men­ar­beit mit Kol­le­gen, die nicht am Stand­ort sit­zen, ist unser Social Intra­net unent­behr­lich. Die Wiki-Funk­tio­na­li­tät gibt mir dabei die Mög­lich­keit, schnel­ler Inhalte zur Ver­fü­gung zu stel­len bzw. gemein­sam mit Kol­le­gen daran zu arbei­ten.

Dirk Röhr­born:
Wel­che Trends sehen Sie, die den Ein­satz und die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung von Wikis beein­flus­sen wer­den?

Chris­toph Rau­hut:
Die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen und auch Exper­ten­pro­gno­sen zei­gen, dass sich Wiki-Sys­teme zuneh­men in Rich­tung einer Social Soft­ware Suite ent­wi­ckeln. Eine Social Soft­ware Suite bie­tet dabei neben der Wiki-Funk­tio­na­li­tät auch Funk­tio­nen wie Blog, Social Book­mar­king, Tag­ging usw. an. Das Release von Con­flu­ence 3.0 hat das sehr gut gezeigt. Con­flu­ence bie­tet nun auch die Mög­lich­keit ein Social Net­work im Unter­neh­men auf­zu­bauen und Kol­le­gen (ähn­lich Twit­ter) zu fol­gen, um deren Akti­vi­tä­ten in Con­flu­ence zu sehen.

Dirk Röhr­born:
Eine Frage zum Schluss: Was erhof­fen Sie sich selbst vom Con­flu­ence Com­mu­nity Day 2009?

Chris­toph Rau­hut:
Ich erwarte mir einen akti­ven Aus­tau­sch mit Con­flu­ence-Anwen­dern, um neue Ideen und Impulse für unser eige­nes Social Intra­net zu erhal­ten bzw. unsere Erfah­run­gen mit Con­flu­ence zu tei­len. Zudem ist es mir wich­tig zu erfah­ren, mit wel­chen Fra­ge­stel­lun­gen sich andere Unter­neh­men im Zusam­men­hang mit Con­flu­ence und Social Soft­ware beschäf­ti­gen.

Dirk Röhr­born:

Vie­len Dank für das Gespräch. Wir freuen uns auf Ihren Vor­trag auf dem Con­flu­ence Com­mu­nity Day.

Hin­weis: Zum Social Intra­net bei T-Sys­tems Mul­ti­me­dia erschien ges­tern ein inter­es­san­ter Erfah­rungs­be­richt im Bes­ser 2.0 Blog.

amiando

Inter­view with @hut1315 on Con­flu­ence Pro­ject Wikis | Spea­ker at Con­flu­ence Com­mu­nity Day Oct29 http://bit.ly/2mNmBF [GERMAN]
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[…] Chris­toph Rau­hut von T-Sys­tems Mul­ti­me­dia Solu­ti­ons gab mit sei­ner Prä­sen­ta­tion zum Con­flu­ence Com­mu­nity Day ins­be­son­dere für Con­flu­ence Neu­linge eine Über­sicht zu Makros, mit denen Con­flu­ence für den Ein­satz als Pro­jekt­wiki opti­miert wer­den kann. Einen Fokus legte er bei der Aus­wahl der prä­sen­tier­ten Makros auf die Kom­mu­ni­ka­tion, Zusam­men­ar­beit, Auf­ga­ben­ver­wal­tung, sowie Inhalts­er­stel­lung und -struk­tu­rie­rung im Pro­jekt. Die Makros demons­trierte Chris­toph Rau­hut live und damit sehr plas­ti­sch im Wiki für ein gedach­tes „Pro­jekt“ Con­flu­ence Com­mu­nity Day. Die Vor­trags­do­ku­men­ta­tion ent­hält Screen­shots der Macros in Aktion und den zuge­hö­ri­gen Macro­auf­ruf. Neben Makros, die stan­dard­mä­ßig mit Atlas­sian Con­flu­ence aus­ge­lie­fert wer­den, hat Chris­toph Rau­hut Makros ver­schie­de­ner Dritt­an­bie­ter und aus dem eige­nen Haus vor­ge­stellt. In der T-Sys­tems MMS wurde ein Plugin zur Visua­li­sie­rung der inhalt­li­chen Bezie­hun­gen im Wiki und der Task Aggre­ga­tor ent­wi­ckelt. Mit dem Plugin kön­nen sich die Nut­zer eine Über­sicht aller ihnen über das Makro Tasklist zuge­wie­se­nen Auf­ga­ben ver­schaf­fen. […]

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