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Warum ist Atlassian Confluence die erste Wahl für das Intranet 2.0 ?

Social Software nimmt mehr und mehr Einzug in den Unternehmen. So zeigt eine aktu­elle Studie von Bitkom und Oracle auf, dass schon mehr als die Hälfte aller Unternehmen auf Blogs, Wikis und Soziale Netzwerke set­zen. Die Computerwoche berich­tete hier. Dazu zäh­len sicher­lich auch noch die zag­haf­ten Versuch im Experimentierstadium – aber zuneh­mend wer­den Web 2.0 Technologien zur Basis von Intranet-Portalen und ver­drän­gen klas­si­sche Content Management Systeme und Portalprodukte aus ihren angst­amm­ten Domänen.

Intranet 2.0 Dienste

Vor eini­gen Wochen haben wir hier in unse­rem Blog und auf der Cebit vor­ge­stellt, wel­che Services aus unse­rer Sicht Bestandteil eines Intranet 2.0 sein soll­ten. Diese sind – alle­samt – auch mit CMS und Portalsoftware umsetz­bar, ggf. erwei­tert um einige kol­la­bo­ra­tive Features. Die Projektpraxis zeigt aber, dass Intranet-Projekte in den­je­ni­gen Unternehmen, die beim Intranet neue Wege gehen und kon­se­quent auf Social Software set­zen schnel­ler ans Ziel kom­men. Besonders her­vor­zu­he­ben ist dabei der Ansatz, ein Intranet auf Wiki-Basis auf­zu­set­zen. Nicht nur für uns als Partner der Firma Atlassian son­dern für immer mehr Unternehmen ist dabei Atlassian Confluence die erste Wahl.

Warum ist das so? Das Geheimnis liegt aus unse­rer Sicht in einer optmia­len Kombination aus Web 2.0 Services, die im Intranet gebraucht wer­den, der Dynamik einer leben­di­gen Community und einem Mindestmaß an pro­fes­sio­nel­lem Support durch den Hersteller und die Partner:

Web Publikation – zen­tral und dezentral

Das Anlegen und Verlinken von Webseiten zum Publizieren wich­ti­ger Unternehmensinformationen ist denk­bar ein­fach. Aufwändige Redaktionsinterfaces wer­den nicht benö­tigt. Die Strukturierung von Texten und die Einbindung mul­ti­me­dia­ler Inhalte ist in aus­rei­chen­der Weise mög­lich. Die nach­voll­zieh­bare Versionierung von Änderungen ist eine ein­fach nutz­bare Standardfunktionalität. Obwohl Offenheit nun eher dem Zeitgeist ent­spricht als Geheimniskrämerei bie­tet Confluence eine Authentifikation (auch gegen LDAP und Active Directory) und einen ver­ständ­li­chen Zugriffsschutz für wirk­lich vertrauliches.

Blogging – für jeder­mann jeder­zeit möglich

Als Wikisystem bie­tet Confluence ein eher mini­ma­lis­ti­sches Blogging-Paket unter dem Namen "News", zumal wenn man von WordPress ver­wöhnt wor­den ist. Aber dafür hat jeder Inhaltsbereich auto­ma­tisch einen sofort nutz­ba­ren Blog, der ohne Einrichtungsaufwand genutzt wer­den kann. Über Plugins oder klei­ner Anpassungen kann das Blogging erwei­tert wer­den, um höhere Ansprüche zu befrie­di­gen. Spannend ist vor allem auch, wie Blogs das Berichtswesen im Unternehmen verändert.

Wissensmanagement – Wikis für alle

Schlechte Zeiten für Administratoren und Dienstleister bre­chen an. Ist Confluence ein­mal im Hause, dann wer­den ers­tere nicht mehr benö­tigt, wenn für das Wissensmanagement oder auch nur für die Projektdokumentation ein Wiki benö­tigt wird. Ohne (u.U. geheime) Installation eines Servers kann ein neues Wiki (als Bereich) in Confluence jeder­zeit ange­legt wer­den. Dies ist der Kern von Confluence. Hervorzuheben ist neben der übli­chen Versionierung dabei vor allem die hier­ar­chi­sche Strukturierbarkeit von Wikiseiten, das durch­gän­gige Tagging und (falls nötig) auch der Zugriffsschutz. Nichtzuletzt kann an jede Seite eine Menge von Dokumenten ange­hängt wer­den. Das ist nicht gerade ein DMS, aber für den Wiki-Einsatz alle­mal geeignet.

Soziale Netzwerke – der Mitarbeiter im Mittelpunkt

Es gibt nichts span­nen­de­res, als nach dem Start eines Confluence-Projekte zu beob­ach­ten, wie die per­sön­li­chen Seiten akti­ver Benutzer aus dem Boden schie­ßen. Durch die Erweiterbarkeit von Wikiseiten mit Plugins sind hier der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. An die­ser Stelle sollte man nicht beschrän­ken, son­dern von den Kollegen ler­nen! Die per­sön­li­che Seite (ange­reich­tert um Visitenkarte, Tagcloud, Bookmarks und Blog) ist das Aushängeschild des Mitarbeiters im Intranet und sein eige­nes Publikationsmedium. Damit und über die inte­grierte Kontaktfunktion unter­stützt Confluence aktiv die Vernetzung im Unternehmen.

Personalisierung – Widerstand gegen den Information overload

In die­sem Bereich ist das Web 2.0 noch ganz am Anfang. Confluence bie­tet mit dem RSS-Builder eine prag­ma­ti­sche Lösung für die Zusammenstellung eines Newsfeeds, der die eige­nen Interessen abdeckt. Hier erwar­ten wir aber noch mehr von den Entwicklungsteams!

Integration von Applikationen – Mashup mit Prozessen

Hier haben sicher­lich die Portalanbieter die Nase vorn. Doch gerade im Web 2.0 Zeitalter kom­men wir ab von der Strategie einer homo­ge­nen Technologieplattform und wen­den uns der leicht­ge­wich­ti­gen Integration von best-of-breed Ansätzen über Mashups zu. Die Plugin-Interfaces von Confluence bie­ten hier weit­rei­chende Möglichkeiten. Davon macht vor allem auch die ste­tig wach­sende Entwickler-Community Gebrauch. Das Angebot an nütz­li­chen und frei ver­füg­ba­ren Add-ons ist reich­hal­tig. In man­chen Projekten wett­ei­fern Endbenutzer und Entwickler regel­recht um die bes­ten und schnells­ten Lösungen – hier ver­schie­ben sich die Rollen gewal­tig – es gilt eine trag­bare Governance zu defi­nie­ren und zu leben, die Stabilität sicher­stellt und gleich­zei­tig die Innovation (i.S. einer "per­pe­tual beta") nicht behindert.

"Enterprise" Wiki Software – das Premium zum Wiki-Ansatz

Was macht Confluence zur "Enterprise"-Wiki Software? Aus unse­rer Sicht sind das drei Dinge:

  • Atlassian und seine Partner ste­hen für Investitionssicherheit, kon­ti­nu­ier­li­che Innovation und Weiterentwicklung und pro­fes­sio­nel­len Support.
  • Confluence kann als sta­bile und ska­lier­bare Plattform für den fir­men­wei­ten Einsatz auf­ge­setzt wer­den und ersetzt eine Vielzahl von Insellösungen – zu ver­tret­ba­ren Einstiegs- und Folgekosten.
  • das Plugin-Interface ermög­licht eine spe­zi­fi­sche Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit der Lösung unter Einbeziehung vor­han­de­ner kos­ten­freier Angebote.

In die­sem Beitrag ist sicher­lich ein gewis­ses Maß an Beigeisterung von Softwerkern für eine inno­va­tive Technologie, ein "Tool", ein­ge­flos­sen. Die größte Begeisterung jedoch ent­steht, wenn man in den Tagen nach dem Start im Dashboard unter "Zuletzt geän­dert" beob­ach­tet, wel­che Eigendynamik die Mitarbeiter bei der Gestaltung von Inhalten im Wiki an den Tag legen.

In Folgebeiträgen soll eine Intranet 2.0 Artikelreihe ent­ste­hen, in der wir vor­stel­len wol­len, wie ein­zelne Aspekte des Intranet 2.0 mit Confluence und ande­ren Werkzeugen aus­ge­stal­tet wer­den kön­nen. Fortsetzung folgt.

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Ein prima Beispiel von Firmenkulturexport. Mit dem Confluence Wiki wer­den kol­la­bo­ra­tive Synergien in Teams fir­men­weit frei­ge­setzt – und somit ein Stueck Atlassianischer Firmenkultur ueber­all dort imple­men­tiert, wo Confluence benutzt wird.

links for 2008-07-30…

Podcast: Dr. Ruß – Web 2.0 im Mittelstand am Beispiel 1stplan
35 Minuten Argumentation zu Planung im Mittelstand
(tags: Planung Mittelstand SaaS)

Warum Atlassian Confluence die erste Wahl für das Intranet 2.0 ? | Von Dirk Röhr…

Atlassian ist eine aus­tra­li­sche Firma, keine amerikanische.
Der Team Lead ist aktu­ell sogar ein Deutscher 🙂

Avatar Dirk Röhrborn

Lieber Herr Müller, Danke für den Hinweis, Atlassian stammt in der Tat aus Australien. Wir haben auch nichts ande­res behaup­tet. Unsere letz­ten Gespräche haben wir aber immer mit dem Office in San Francisco geführt. Seit Anfang Dezember wer­den wir als Partner nun von Amsterdam aus betreut. Europa und ins­be­son­dere Deutschland sind für Atlassian ganz wich­tige Märkte. Mit dem Teamleiter für das Confluence Entwicklungsteam, Per Fragemann konn­ten wir vor kur­zem ein inter­es­san­tes Gespräch über die Weiterentwicklung von Confluence füh­ren kön­nen, siehe hier http://www.communardo.de/techblog/2008/10/25/ausblick-auf-die-naechsten-versionen-von-confluence/. Mit bes­ten Grüßen, Dirk Röhrborn

Bei Recherchen für unser neues Intranet bin ich über die­sen Beitrag gestol­pert.  Danke für Ihre Ausführliche Beschreibung und vor­al­lem Subjektive Meinung. Ich denke wir wer­den Confluence mal eine Chance geben!
Mit freund­li­chen Grüßen

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