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Vortrag: Erfahrungen beim Einsatz von Wikis, Blogs & Co. für das Wissensmanagement in Unternehmen

Am heutigen Nachmittag durfte ich auf Einladung von Kay Lehmann, Chefredakteur bei saxxess.com einen Vortrag zum Thema „Erfahrungen beim Einsatz von Wikis, Blogs & Co. für das Wissensmanagement in Unternehmen“ halten. Vielen Dank für die Einladung. An dieser Stelle nun die Präsentation für Interessenten und eine kurze Nachlese zur Veranstaltung:


Die Veranstaltung „Wissensmanagement im Unternehmen – Finden was man sucht“ war mit ca. 100 Besuchern sehr gut besucht, ganz zur Freude der Veranstalter von saxxess.com und Bildungswerk der sächsischen Wirtschaft, dem Kompetenzzentrum com.pas und den Förderern vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Die Initiative com.pas bietet auf Basis einer Förderung des sächsischen Wirtschaftsministeriums kostenlose, herstellerneutrale Einstiegsberatung für Unternehmen an, speziell in den Bereichen Online-Handel, Online_marketing, RFID, IT-Sicherheit, IT-Recht u.a.m. Vor diesem Hintergrund fand auch die Veranstaltung zum Thema Wissensmanagement statt.

Als erster Referent führte Hr. Dr. Uwe Debitz von der Technischen Universtität Dresden (Fachbereich Psychologie) in das Themengebiet Wissensmanagement ein. Eingangs betonte er die Bedeutung von Wissen als Produktions- und Erfolgsfaktor für Unternehmen. Die richtige Nutzung von Wissen kann zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor für ein Unternehmen werden. Für die Einführung in das Themengebiet nutzte Hr. Debitz u.a. die Wissenstreppe von North und die Bausteine des Wissensmanagements nach Probst/Romhardt.

Der nächste Vortrag kam von Jörg Schmidt, der in der Anwendungsentwicklung des Softwarehauses forcont aus Leipzig tätig ist. Der Vortrag handelte von unternehmensweiter Dokumentenverwaltung und -archivierung. Nach einer Studie von IntraCom verbringen Büromitarbeiter ca. 45% ihrer Zeit mit der Suche nach Informationen. Dabei liegen lt. AIIM 80% aller Informationen in unstrukturierter Form vor. Sein Vorschlag zur Bewältigung dieses Berges von Informationen ist der Einsatz eines Enterprise Content Management Systems, welches sämtliche Arten von Informationen verwalten kann. Ziel ist es, nur noch ein browserbasiertes System nutzen zu müssen, um auf relevante Informationen für die aktuell anstehende Aufgabe direkt zugreifen zu können. Dafür ist es jedoch notwendig, die vorhanenen Applikationen und Datenbestände an oder in ein solches ECM einzubinden. Wichtig auch die Abbildung von Zugriffsberechtigungen, um vertrauliche Informationen zuverlässig zu schützen. Ein wichtiger Vorteil eines ECM kann die integrierte Historie bzw. Versionsverwaltung sein. Als Anwendungsgebiete von ECM wurden u.a. Dokumentenmanagement, Vertragsmanagement, Media Asset Management genannt.

André Rößler vom Kompetenzzentrum com.pas sprach zum Abschluss über Web Content Management Systeme. Speziell wurden Erfahrungen mit dem Open Source WebCMS Joomla vorgestellt.

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Hallo Herr Röhrborn,
vielen Dank für den sehr professionellen und interessante Vortrag zum Thema Wissensmanagement. Besonders hervorzuheben war die Präsentation sowie die Vorstellung der möglichen Systems, auch anhand von Beispielunternehmen. Ihr Vortrag war somit komplett durchdacht. Besonders die Leistungsfähigkeit des Confluence Systems hat mich beeindruckt. Vorab war mir dieses System bekannt, ich denke, ich werde mich intensiver damit beschäftigen. Vielleicht eine kurze Frage: Läuft dieses System auch auf einem Linux Server?

Vortrag zu Blogs & Wikis im Wissensmanagement. Nachschau zur Veranstaltung. http://bit.ly/1tbUOv
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Hallo Herr Lindner, Confluence läuft selbstverständlich auch unter Linux. Wir setzen es selbst und auch bei den meisten unserer Kunden auf Basis verschiedener Linux-Distributionen ein.  Benötigt wird als Laufzeitumgebebung darüberhinaus noch Java, Tomcat und eine Datenbank, z.B. Postgres, MySQl oder Oracle. Sie können als Betriebssystem aber auch Windows oder Unix nutzen. Beste Grüße.

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