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Social Messaging im Unternehmen. Panel auf der Enterprise 2.0 Conference.

IMG_2200Dieser Blogbeitrag beinhal­tet meine Notizen zu einer Panel-Diskussion auf der Enterprise 2.0 Konferenz zum Thema "The Future of Social Messaging in the Enterprise" mode­riert von Irwin Lazar (Nemertes Resarch).

Teilnehmer waren Akiba Saeedi (IBM), Brett Shockley (Avaya), Dan York (Voxeo), David Sacks (Yammer), Eurgene Lee (Socialtext) und Vivek Khuller (Divitas).

Schon die Zusammenstellung der Panelisten zeigt, dass Social Messaging nun auch von den Anbietern von Sprachtechnologien auf­ge­grif­fen wird. Die Anbieter arbei­ten ihren Anmerkungen zu Folge daran, Social Messaging in das Gesamtkonzept von Unified Communications zu inte­grie­ren. Auch Ideen wie z.B. Kurze Sprachnachrichten (i.S.v. 140 Zeichen)  sowie die Konvertierung von Sprachnachrichten in Textnachrichten und umge­kehrt kamen zur Sprache.

IMG_2201Das Web 2.0 hat dazu geführt, dass viele Dienste nun­mehr sehr sepa­riert vor­lie­gen. Das hat zur Folge, dass die Mitarbeiter in den Unternehmen nun viele unter­schied­li­che Kommunikationskanäle (eMail, IM, Microblog, Wiki, Blog, SMS, Telefon etc.) bedie­nen (müs­sen). Dies führt ggf. zu Überforderung zum "Overload". Es wird deut­lich, dass die Zersplitterung die­ser Kommunikationskanäle über­wun­den wer­den muss. Ob dies durch umfas­sende Unified Communications Suites oder durch eine Art Mashups erfol­gen kann, wird erwar­tungs­ge­mäß im Panel unein­heit­lich gese­hen.

Hersteller von Plattformen, wie z.B. IBM argu­men­tie­ren natür­lich den Vorteil der eige­nen Produkte, die eine sol­che Integration natür­lich bereits anbie­ten. Die Toolanbieter heben auf der ande­ren Seite die bes­sere Nutzerakzeptanz von best-of-breed Tools her­vor, die auf eine bestimmte Aufgabe fokus­sie­ren und die Freiheit der Anwender (und ‑fir­men), das für Sie beste Tool aus­zu­wäh­len.

Wenn es um die Integration öffent­li­cher Messaging und Microblogging-Dienste geht, so heben viele der Diskutanten die man­gelnde Sicherheit die­ser Dienste als große Herausforderung her­vor. Auf der ande­ren Seite liegt darin ein gro­ßes Potential insb. für Produkt- und Dienstanbieter, z.B. im Bereich Support und Service, wo über die Kommunikation via Twitter o.ä. bereits ein Kontext, Kontakt und Identitätsinformationen vor­lie­gen. Als Trend ist zu sehen, dass Unternehmen von den Kunden gedrängt wer­den, die Kommunikation mit Ihnen über ver­schie­dendste Kanäle (ggf. im Laufe der Konversation wech­selnd) zu kom­mu­ni­zie­ren. Um diese Kanäle im Zusammenhang zu beherr­schen wird es auch zu einer tech­ni­schen Integration die­ser Dienste kom­men müs­sen.

Wie diese Integration letzt­lich aus­se­hen wird, ob Suite-Ansatz oder Mashup, dar­über bestand natür­lich in die­sem Panel keine Einigkeit. Die Tweets zu die­sem Panel sind hier nach­zu­le­sen.

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