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Social Collaboration und was uns die Flut gelehrt hat

Auch wenn die Flutkatastrophe, die ver­gan­gene Woche über uns her­ein­ge­bro­chen war, viel Leid und Chaos mit sich gebracht hat, hat sie doch eines wun­der­bar auf­ge­zeigt: die Menschen sind durch­aus und ohne Weiteres in der Lage, sich selbst zu orga­ni­sie­ren und zu koor­di­nie­ren. Dabei muss ihnen nicht erst gesagt wer­den, wie sie das zu tun haben, son­dern sie wis­sen, wie sie soziale Medien nut­zen müs­sen, um sich abzu­stim­men, um Probleme zu bespre­chen und Lösungen zu erar­bei­ten. Die Koordination der Hilfsarbeiten fand sehr oft auf Facebook statt. Wenn auf Twitter aktu­elle Pegelstände publi­ziert wur­den, waren kurze Zeit spä­ter Helfer an den neur­al­gi­schen Punkten zur Stelle.

So funk­tio­niert gemein­sa­mes, also col­la­bo­ra­ti­ves Arbeiten über soziale Medien. Und genau so funk­tio­niert es auch in Unternehmen.

Social Collaboration heißt Umdenken

Social Collaboration bedeu­tet in ers­ter Linie ein „Loslassen“, ein sich Abwenden von alten Strukturen, von mono­po­lis­ti­schen Hierarchien, die auf Kontrolle und auf ein Top-Down-Prinzip aus­ge­legt sind. Dieses gemein­same, trans­pa­rente und demo­kra­ti­sche System der Social Collaboration bricht mit die­ser 1.0 Kommunikation, denn es ist nun ein­mal alles andere als eine kom­mu­ni­ka­tive Einbahnstraße.

Die Systeme sind so unter­schied­lich wie die Anforderungen

Amerikanische Firmen, aber auch Unternehmen in Nordeuropa haben sich die­sem Prinzip bereits ver­schrie­ben und nut­zen der Studie "Enterprise 2.0 Watch" zufolge bereits sehr inten­siv Social Software für interne Kommunikation, Prozesse und Projekte.

Quelle: Studie "Enterprise 2.0 Watch" von SCM und Kuhn, Kammann und Kuhn GmbH, http://www.scmonline.de/enterprise-20-watch
Erwähnungen der Social Software Plattformen im Zusammenhang mit Enterprise 2.0

 Quelle: Studie "Enterprise 2.0 Watch" von SCM und Kuhn, Kammann und Kuhn GmbH

Yammer und Microsoft SharePoint domi­nie­ren dabei  die Liste der meist­ge­nutz­ten Systeme, aber auch IBM Connections, was wir eben­falls im Portfolio haben, spielt in der ers­ten Liga mit. So gleich die Systeme auf den ers­ten Blick erschei­nen, so unter­schied­lich sind sie dabei im Detail. Ob es nun Wiki´s und Blogs sind, oder ein umfang­rei­ches Dateimanagement-System, mobile Applikationen oder auch ein indi­vi­dua­li­sier­ba­res Dashboard, vor der Integration gilt es genau zu über­le­gen, wel­che Anforderungen das Tool erfül­len muss.

Das Menschliche kommt zuerst

Doch es nützt rein gar nichts, die beste tech­ni­sche Infrastruktur zu haben, wenn man es nicht ver­steht, seine Mitarbeiter zu begeis­tern und mit­zu­neh­men. Die Mechanismen auf Facebook und Twitter sind mitt­ler­weile gelernt. Die Scheu vor den neuen Medien ist ver­schwun­den und die Menschen wis­sen nun, wie sie Social Media effi­zi­ent und ziel­ge­rich­tet ein­set­zen. Social Intranet-Systeme sind oft­mals nichts ande­res, sie sehen auf den ers­ten Blick nur manch­mal etwas mäch­tig und furcht­ein­flö­ßend aus. Und genau diese Angst muss den Mitarbeitern von Anfang an genom­men wer­den. Sie müs­sen sehen, dass es genau so ein­fach ist, einen Post in Communote zu schrei­ben wie einen Tweet bei Twitter. Und sie müs­sen die Gewissheit haben, dass es nicht nur gedul­det, son­dern dass es erwünscht ist, dass sie sich aktiv in diese neuen Kommunikationssysteme ein­brin­gen. Eigeninitiative und Engagement spie­len dabei eine große Rolle, denn die Mitarbeiter müs­sen es sel­ber wol­len und nicht das Gefühl haben, etwas auf­ge­nö­tigt zu bekom­men.

Das bedeu­tet für Sie: viel Fingerspitzengefühl und auch Geduld!

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