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Social Business - eigentlich kein Neuland

Nachdem sich der Begriff #Neuland seit der denk­wür­di­gen Ansprache von Angela Merkel anläss­lich des Besuches von Barack Obama wie ein Flächenbrand durch die sozia­len Netzwerke ver­brei­tet, ist der Zeitpunkt, glaube ich, ganz güns­tig, ein­mal über #Neuland für viele Unternehmen zu schrei­ben.

Die Rede ist von Social Business bzw. Kommunikation 2.0

Ich stelle mir immer wie­der die Frage, wieso nicht schon längst alle Unternehmen auf die­sen Zug auf­ge­sprun­gen sind, birgt er doch so viele Vorteile. Angefangen bei der Geschwindigkeit der Informationsverbreitung, über die Transparenz und die Produktivität bis hin zum Gemeinschaftsgefühl und bes­se­rem Miteinander. Ich muss aller­dings auch geste­hen, dass ich die Antwort kenne und die ist so mensch­lich wie der Bereich, von dem ich hier rede. Denn die Ursache für das Zögern liegt meis­tens in der Angst begrün­det, #Neuland zu betre­ten. Und Social Media inner­halb eines Unternehmens ist defi­ni­tiv #Neuland. Vielleicht ist es auch ein klei­ner Teil Unsicherheit und Unkenntnis ob der vie­len unter­schied­li­chen Begriffe, die alle anders klin­gen, aber viele Gemeinsamkeiten haben. Lassen Sie uns also die haupt­säch­li­chen Begrifflichkeiten ein­mal in sich dif­fun­die­ren und schauen, was sich dahin­ter ver­birgt.

Social Business

Ursprünglich geht es bei die­sem Begriff um die Lösung sozia­ler und gesell­schaft­li­cher Probleme durch Unternehmen, wobei die Begriffsdefinition auf den Friedensnobelpreisträger Muhamad Yuns zurück­zu­füh­ren ist. Somit kann man sagen, dass sich die ursprüng­li­che Definition sehr stark an dem Wort „Sozial“ ori­en­tiert. Heutzutage hat „Sozial“ ja noch eine wei­tere Bedeutung bekom­men, näm­lich in Bezug auf die Kommunikation mit­ein­an­der. Vor allem IBM hat sich hier als trei­bende Kraft her­vor­ge­tan und wen­det spä­tes­tens seit IBM Connections den Begriff im Zusammenhang mit dem Einsatz von sozia­ler Software inner­halb eines Unternehmens für die Kommunikation und den Datenaustausch unter Mitarbeitern. Man kann also sagen, das Social Business der Urbegriff für alle fol­gen­den Begrifflichkeiten ist.

Enterprise 2.0

Hiermit wird noch aus­drück­li­cher der Einsatz von sozia­ler Software zur Projektkoordination, zum Wissensmanagement und zur Kommunikation, sowohl nach innen, als auch nach außen beschrie­ben. Enterprise 2.0 hat sei­nen Ursprung unge­fähr 2006, als Andrew P. McAffee in sei­nem Buch „Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration“ erst­mals dar­über schreibt. Inhaltlich geht er unter ande­rem auf Suchalgorithmen ein, die im Internet wesent­lich bes­ser grei­fen als im Intranet. Die Verschlagwortung von Inhalten, das Strukturieren von Informationen oder auch die Nachverfolgung von Quellen mit­tels RSS waren damals schon bekannt, wur­den in Unternehmen aber kaum genutzt. Das hat sich mit der social Software radi­kal ver­än­dert, denn damit sind nun alle aus dem Internet gewohn­ten Mechanismen auch im Intranet ein­setz­bar.

Social Collaboration

Dieser Begriff treibt es nun noch auf die Spitze, da „Collaboration“ sowieso schon die Zusammenarbeit von Menschen meint. Durch den Zusatz „Social“ bekommt der Begriff noch eine zusätz­li­che Schärfung, da hier ganz expli­zit die Zusammenarbeit über soziale Medien gemeint ist. Es geht also um den Austausch von Daten, um das gemein­same Arbeiten an Projekten, auch über Grenzen hin­weg. Im Grunde genom­men ist hier die ziel­ge­rich­tete, effi­zi­ente und pro­duk­tive Zusammenarbeit mit­tels social Networks gemeint, die Unternehmen nun auch intern umset­zen kön­nen.

Bei allen drei Begriffen han­delt es sich somit um ein und die­selbe Sache:  um das Vernetzen, das Zusammenarbeiten, das Miteinander.

Sie sehen also, so viel #Neuland steckt gar nicht dahin­ter, auch wenn es anfangs so scheint. Für wie viele Unternehmen diese Art der Kommunikation und der Projektarbeit noch #Neuland ist, diese Frage wer­den wir an die­ser Stelle dem­nächst auch beant­wor­ten. Also stay tuned!

 

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1 Kommentar

[…] User Generated Content. Ähnlich wie bei Social Media müs­sen sich jedoch auch bei Social Business Begrifflichkeiten und Definitionen noch fin­den und nach­hal­tig […]

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