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Smarter Mittelstand - was bringt und wie geht die Digitalisierung 4.0 ?

Dieser Frage gin­gen am 15. Juni 2016 in Dresden kleine und mit­tel­stän­di­sche Unternehmen, aber auch Konzerne nach. In Diskussionsrunden, Workshops und Vorträgen, u.a. von Google, Microsoft und Facebook beschäf­tig­ten sich die Vertreter von über 100 Firmen mit den Fragen:

  • Wie kann die Digitalisierung erfolgen?
  • Welche Rahmenbedingungen gilt es zu erfüllen?
  • Welche Unterstützung gibt es von Politik und Wirtschaft

Nicht zuletzt dem Engagement von IHK und Initiativen wie "smar­ter Mittelstand" ist es zu ver­dan­ken, dass wir vor allem auch in Sachsen ein star­kes Wachstum an Bemühungen erle­ben, Geschäftsmodelle und Prozesse in das digi­tale Zeitalter zu überführen.

Bei allem Enthusiasmus konnte auch die­ses Event nicht dar­über hin­weg­täu­schen, dass die Unternehmerlandschaft der Digitalisierung zum Teil noch weit hin­ter­her hängt.

smarter Mittelstand

Es braucht für diese Initiative eben auch Beispiele und Vorbilder, an denen man sich ori­en­tie­ren kann. Daher war es für die anwe­sen­den Unternehmen sicher­lich sehr hilf­reich, nicht nur von Branchenriesen wie Samsung oder CEWE-Print Einblicke in ihre Digitalisierungs-Strategie zu erhal­ten, son­dern auch von KMU zu lernen.

Von sei­ten Communardo war meine Kollegin Ulrike Bothur auf dem Event. Ihr Fazit zu dem Tag:

Ulrike BothurEs war schon inter­es­sant zu sehen, mit wel­chen Herausforderungen die Unternehmen zu kämp­fen haben, wenn­gleich wir ähn­li­che Situation in unse­ren Projekten bei­nahe jeden Tag erle­ben. Die digi­tale Transformation ist ein Prozess, bei dem es einer guten Strategie und in der Regel auch eines guten Partners bedarf, um schluss­end­lich zum Erfolg zu kom­men. Spannend fand ich die Fördermöglichkeiten, wel­che der Bund für die­sen Prozess bereitstellt.

Doch es fehlt teil­weise noch an einer guten Infrastruktur, um die Digitalisierung mit dem nöti­gen Druck vor­an­zu­trei­ben. Dazu merkte Dr. Günter Bruntsch, Präsident der IHK Dresden, in einer Podiumsdiskussion an, dass der Breitbandausbau in den ande­ren Bundesländern deut­lich bes­ser vor­an­ging. Es ist auch augen­fäl­lig gewor­den, dass ein Großteil der Unternehmen noch keine dedi­zierte Strategie für die Digitalisierung haben. Fehlendes Know How in den Kommunen und Differenzen bei den Verantwortlichkeiten erschwe­ren den digi­ta­len Weg zusätzlich.

Daher ist es umso wich­ti­ger, dass Veranstaltungen wie diese den Finger auf die Wunde legen und das Thema per­ma­ment auf die Agenda holen.

Insgesamt aus unse­rer Sicht eine durch­aus gelun­gene Veranstaltung, bei der wir im nächs­ten Jahr unter Umständen auch selbst mit­wir­ken möchten.

Mehr zur digi­ta­len Transformation, Best Practice Cases und viel Erfahrungsaustausch gibt es am 15. November, eben­falls in Dresden, zum Digital Workplace Summit.

Digital Workplace Summit by Communardo

17. Juni 2016

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