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SharePoint Solution Day 2014 – eine Nachbetrachtung

„To the next Level“ lautete das Motto des zweiten SharePoint Solution Day am 29. Januar 2014 am Flughafen Stuttgart. Und genau dieser Anspruch war es, den wir mit dem Programm und den Referenten auch zu erfüllen gedachten. So haben wir neben Microsoft und Nintex auch zwei Kunden eingeladen, die über ihre Erfahrungen bei der Einführung und dem Betrieb von SharePoint berichteten. Das Format des #SPSD verfolgt das Ziel, einen engen und intensiven Austausch in einem Workshop-ähnlichen Umfeld zwischen Anwendern und Fachexperten zu erreichen. Die insgesamt 36 Teilnehmer sind dieser Idee auch sehr gut gefolgt und haben rege diskutiert, sei es in den fünf Vorträgen, in den Pausen oder auch zu den drei Round Tables. Die Stimmung war ausgezeichnet und wir hatten das Gefühl, dass das Format des #SPSD2014 insgesamt sehr gut angekommen ist.

Die Fachvorträge

SPSD2014 // Stephan Fasshauer - Microsoft

Die Keynote gestaltete Stephan Fasshauer von Microsoft. Er hat schon recht tief aus dem Nähkästchen geplaudert und einiges über die Pläne von Microsoft im Umgang mit Yammer, der Cloud und SharePoint berichtet.  Nicht alle der zahlreichen Fragen aus dem Publikum konnten an diesem Tag beantwortet werden. So blieb zum Thema Weiterentwicklung der Social Features beispielsweise nur der Ausblick auf die SharePoint-Conference im März. Eine erste Roadshow zur weiteren Strategie von SharePoint und Yammer bekamen wir allerdings schon zu sehen. >> zum Vortrag 

SPSD 2014 // Manuel Baumgartner - NintexManuel Baumgartner von Nintex zeigte dann recht eindrucksvoll, wie schnell und einfach man Formulare mit Nintex Forms zusammenklicken kann – ohne Programmierkenntnisse oder Einbeziehung der IT- oder SharePoint-Abteilung. Das ist auch der wesentliche Unterschied zu den Microsoft-eigenen Lösungen für Formulare oder auch Workflows, wie in der Diskussion mit den Teilnehmern schnell klar wurde: Mit Nintex geht es einfach einfach. >> zum Vortrag

SPSD 2014 // Juergen Lehle - Flughafen-StuttgartWie man erfolgreich als einer der 6 profitablen deutschen Flughäfen, mit über 1.000 Mitarbeitern und den unterschiedlichsten Ansprüchen SharePoint einführt, hat Jürgen Lehle vom Flughafen Stuttgart sehr schön unter Beweis gestellt. Man muss nicht immer alles sofort umsetzen, sondern kann sich auch schrittweise vom Intranet, über die Social Collaboration bis hin zum Social Intranet vorarbeiten. Die aktuelle Ausbaustufe des SharePoint als zentrales Intranet wird derzeit von 70 Redakteuren aus allen Fachabteilungen mit Inhalten gefüttert. Die Mitarbeiter haben bei der Gestaltung der Oberfläche und den Funktionen ein wichtiges Mitspracherecht. So wurde neben der klassischen Hauptnavigation links noch eine weitere Toolbar auf der rechten Seite der Starteseite integriert, um beispielsweise schneller auf Telefonnummern zugreifen zu können. Aus Datenschutzgründen sind Elemente wie die Mysite oder auch der Newsfeed noch nicht freigeschaltet. Auch die Anreicherung des Profils mit einem Profilbild ist nicht vorgeschrieben, auch wenn sie gern gesehen wird. >> zum Vortrag

SPSD 2014 // Helge Stuehrmann - Uhlmann Pac-SystemeEine ähnliche Herangehensweise wie der Flughafen hatte auch die Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG, wie uns Helge Stührmann näher brachte. Allerdings wird hier der SharePoint in einem Verbund an weiteren Ökosystemen eingesetzt, wie beispielsweise SAP. Bei Uhlmann hat man die Plattform-spezifischen Vorteile genau lokalisiert und nutzt den SharePoint jetzt unter anderem mit Nintex Forms und Workflow, sowie für das Qualitätsmanagement. Eine gute Strategie und umfangreiche Vorarbeiten sind der Erfolgsfaktor für die mittlerweile sehr gute Akzeptanz des SharePoint unter den Mitarbeitern gewesen. „SharePoint kann vieles, aber nicht alles – man muss die Gesamtstrategie im Auge behalten“, war das Fazit von Herrn Stührmann. >> zum Vortrag

SPSD 2014 // Ilja Hauss - CommunardoZum Abschluss der Vortragsrunde gab es noch viele wichtige Tipps von Ilja Hauß, wie man SharePoint produktiv bekommt. Sein Credo: „Man muss den Mitarbeitern nicht die Funktionen erklären. Man muss ihnen die Best Practices näher bringen“. Damit begeistert man die Mitarbeiter, was ein erster wichtiger Erfolgsfaktor ist. Anhand von definierten KPIs und Zielen überzeugt man das Management und die IT kann man mit einer klaren Portal Governance, die definiert und umgesetzt wird, zufriedenstellen. >> zum Vortrag

Die Round Tables

Den interaktiven Part des #SPSD2014 bildeten die anschließenden Round Tables. In drei von Communardo moderierten Diskussionsgruppen konnte man sich in einem Workflow Dojo mit Nintex beschäftigen, sich mit Einführungsszenarien von SharePoint auseinandersetzen oder einfach auch über die verschiedenen Social Software Lösungen fachsimpeln. Mein Eindruck war – hier hätten wir gut und gerne noch viel länger einplanen können, denn der Bedarf an Gesprächen und dem Erfahrungsaustausch war groß.

SPSD 2014 // Round Table - Einführung von SharePoint
SPSD 2014 // Round Table – Einführung von SharePoint

 

SPSD 2014 // Round Table - Social Software
SPSD 2014 // Round Table – Social Software Einsatzszenarien

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss ging es dann mit Fluglotse Urgestein „Siggi“ in die Katakomben des Flughafens, aufs Rollfeld und zur Flughafenfeuerwehr, begleitet von einer Unmenge an Anekdoten aus seiner aktiven Zeit als Fluglotse. Es war schon spektakulär, einmal hinter die Kulissen dieses Großbetriebes zu schauen und einiges aus seiner bewegten Geschichte zu erfahren.

 SPSD2014 - Flughafenführung

Wir haben zum Abschluss einige Teilnehmer nach ihrer Meinung zum SharePoint Solution Day 2014 gefragt. Hier sind ihre Statements:

Wir sagen: Danke! Danke allen Teilnehmern, Referenten und natürlich Danke auch an „Siggi“. Und wir freuen uns auf den #SPSD2015.

 

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