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Rückblick zur Basta! & Shareconnect 2009 in Mainz

Vom 22 – 24.09.2009 hatte ich, dank mei­ner Firma, die Gelegenheit zur Shareconnect & Basta 2009 in Mainz zu fah­ren. Das ist zwar jetzt schon fast einen Monat her, jedoch will ich euch meine Eindrücke nicht vor­ent­hal­ten.

Die Shareconnect fin­det im Rahmen der Basta statt und baut auf  den Sharepoint Days auf, wel­che seit 2007 par­al­lel zur Basta statt­fin­den. In über 50 Sessions geben Experten Einblicke in die Sharepoint Welt sowohl aus Administratoren Sicht, als auch aus der Sicht von Entwicklern. Da durf­ten auch die Experten von Communardo nicht feh­len.

Nach einem anstren­ge­nen Flug und Bahnerlebnis und einem anschlie­ßen­den Gewaltmarsch über die Theodor-Heuss-Brücke erreichte ich am 22.09 pünkt­lich zur ers­ten Session die Rheingoldhalle in Mainz. Begrüßt wurde jeder Teilnehmer mit dem Basta Survival Pack bestehend aus Rucksack, T‑Shirt und aller­lei Büromaterial ( Danke noch­mal). Danach hat es mich direkt in den Vortrag von Oliver Sturm ver­schla­gen, wel­cher bereits eif­rig über die Zukunft von C# und .NET phi­lo­so­phierte, Co- und Kontravarianz erläu­terte und die dyna­mi­schen Erweiterungen von .NET 4 vor­stellte.

Gott sei dank habe ich mir im Vorfeld bereits die Sessions der Konferenz zusam­men­ge­stellt, was gar nicht so ein­fach war.  Das Angebot umfasste rund 90 Sessions, wobei jeweils ca. 9 gleich­zei­tig lie­fen. Dank des tol­len Zeitplaners konnte man aber den Überblick behal­ten und keine der Veranstaltungen ver­pas­sen.

Nach dem Vortrag von Oliver Sturm zog es mich direkt zu der ers­ten Sharepoint Session von Björn Schneider : "Planung und Aufbau von hoch­ver­füg­ba­ren SharePoint-Infrastrukturen".

Christian Glessner ver­an­stal­tete im Anschluss die Sharepoint Freak Show. Hier wur­den rich­tig coole Ansätze gezeigt, Sharepoint mit jQuery, PowerShell, IronRuby oder IronPyhton zu erwei­tern. Seit Christians Demos, wel­che den Umgang  mit Powershell und Sharepoint zeig­ten, bin ich rich­ti­ger Fan der Powershell gewor­den.

Weiter ging es mit einer Demonstration wie extrem sich Sharepoint bezüg­lich sei­nes User Interfaces ver­bie­gen lässt. Michael Hofer zeigte anhand eines Fallbeispieles wie Sharepoint mit Hilfe von Bordmitteln zu einem Intranetportal ähn­lich der Startseite von www.bbc.com umge­bo­gen wer­den kann. Auch wenn die Technik an die­sem Tag nicht mit­spielte , anhand der Screenshots konnte man schon sehr gut erken­nen wel­che Lesitung in die­sem Customizing Projekt erbracht wurde.

Für die letzte Session des Tages habe ich mir "(Keine) Zeit für Herzrasen" von Torsten Weber gegönnt. Am bes­ten ist die­ses Thema durch Torstens eigene Worte beschrie­ben:

Es geht um Handlungsmaximen für eine aus­ge­gli­chene Work-Life-Balance, "Entschleunigung" für Fortbildung, Freiräume und Erfolg mit Werkzeugen wie MindManager oder Livescribe.

Obwohl die­ser Vortrag so rein gar nichts mit Programmierung oder IT zu tun hat, habe ich es genos­sen Torstens Worte zu fol­gen. Wer mehr zu dem Vortrag erfah­ren möchte kann ihn hier noch­mal nach­le­sen.

So ging er zu Ende die­ser erste Tag der Shareconnect & Basta in Mainz. Zwischen den Sessions wurde man durch das Konferenz Team mit reich­lich Kaffee, Kuchen, Brötchen und war­men Mahlzeiten am Mittag ver­sorgt. Ganz neben­bei konnte ich nette Kontakte knüp­fen und Produkte von Firmen bestau­nen. Es gab sogar die Möglichkeit sich mas­sie­ren zu las­sen.

Pünktlich 8:30 ging es dann am Mittwoch mit Bus und Bahn zur Reingoldhalle, zum zwei­ten Tag der Basta. Nach einer kur­zen Auffrischung mei­ner Webpartentwicklungs – Kentnisse mit Renè Hèzser ver­schlug es mich zu Manfred Steyers Session "Codequalität mit­tels Code Contracts und PEX".  Da meine Interessengebiete in Codequalität und Clean Code Development lie­gen, war ich sehr inter­es­siert daran wie Code mit­tels Code Contracts bes­ser und siche­rer gestal­tet wer­den kann. Zunächst ent­wi­ckelte Manfred Steyer eine unschein­bare C# Klasse, wel­che ein Taschengeldkonto ver­wal­ten kann. Nach und nach wur­den Mängel und Lücken im Quellcode auf­ge­deckt und anschlie­ßend erläu­tert, wie diese durch Code Contracts und PEX ver­hin­dert wer­den kön­nen. Für mich eine der bes­ten Sessions der Basta.

Die letz­ten drei Sessions für die­sen Tag waren sehr von Silverlight 3 geprägt. Los ging es mit Christian Wenz, wel­cher alle prä­gnan­ten Neuigkeiten in Silverlight 3 prä­sen­tierte. Dazu gehö­ren Features wie Element Data Binding, 3D Unterstützung oder das legen­däre Out Of Browser Funktionalität 😉
Oliver Scheer schloss sich den Ausführungen von Christian Wenz fast naht­los an und erläu­terte wie Silverlight 3 für Enterprise Business Aplikationen ver­wen­det wer­den kann. Silverlight 3 bringt dazu schon eini­ges an Funktionalität mit, wie etwa die eben genannte Out Of Browser Fähigkeit, smooth strea­ming oder die neuen RIA Services. Obwohl Olivers Vortrag eher sehr mul­ti­me­di­al­as­tig gehal­ten war und ich den Enterprise Aplikations Teil ein wenig ver­misst habe war die Darbietung von Oliver wie immer sehr genial. Jörg Krause been­dete den Tag mit einem Überblick der Methoden um Webparts in Kombination mit Silverlight zu ver­wen­den.

Selbst den Abend konnte man auf der Basta ver­brin­gen indem man sich bei­spiels­weise direkt auf das BASToberfest gesellte.

Der dritte und somit letzte Tag der Basta war für mich kom­plett von Silverlight und WPF geprägt. So ging es pünkt­lich 8:30 mit Oliver Scheer und sei­nen Ausführungen zu "Design the next RIA Generation" los. Nach die­sem Vortrag sollte auch der Letzte alle neuen Features von Silverlight 3 ken­nen 🙂 Ob Ton, Bild, Streaming ,Styling oder Skinning.
Markus Egger zeigte in den nach­fol­gen­den 2 Sessions wie WPF & Silverlight Business Applications gestylet und anschlie­ßend in wie­der­ver­wend­bare Komponenten aus­ge­la­gert wer­den wer­den kön­nen.  Auch diese bei­den Tracks kann ich mit gutem Gewissen zu mei­nen per­sön­li­chen Highlights der Basta zäh­len. Anhand eines aktu­el­len Projektes erklärte er wie mit Hilfe von Styling und Skinning die Performance und Usablity einer Applikation gestei­gert wer­den kann. Anschließend zeigte er auf wel­che Art und Weise Silverlight Komponenten aus­ge­la­gert und somit zu wie­der­ver­wend­ba­ren Komponenten gewan­delt wer­den kön­nen. Auch aus die­sen Erläuterungen konnte ich sehr viel für mich mit nach Hause neh­men. Die für mich letzte Session der Basta ver­brachte ich bei Jan Blessenohl von Telerik und sei­nen Ausführungen zu Silverlight und dem RIA Framework.

Vor der täg­li­chen  Mittagspause fan­den soge­nannte KeyNotes statt in denen Sprecher wie Tony Lanni oder aber auch Frank Fischer von Microsoft die Zuschauer unterhielten.Tonny Lanni erklärte in sei­ner KeyNote "What can Sharepoint do for you" wie sehr er die Sharepoint Fee mag und diese Figur in sei­ner Firma wie­der­spie­gelt. 🙂 Hier noch­mal für alle das Video

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Abschließend kann ich fest­stel­len, dass sich die Shareconnect und Basta 2009 für mich per­sön­lich sehr gelohnt hat. Ich konnte viele für mich neue Gesichter ken­nen­ler­nen und auch viele Anregungen mit nach Hause neh­men.

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