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Rückblick auf die SQLdays

Am 29. und 30. September fand im Kultur- und Kongresszentrum in Rosenheim eine Konferenz  statt, die sich ganz dem Thema SQL-Server wid­mete – die SQLdays.

Der Morgen des ers­ten Tages begann mit einer Keynote von Steffen Krause (Technical Evangelist, Microsoft Germany), der einen Überblick über die Neuerungen in SQL Server 2008 R2 gab – mit dabei "Madison", "Gemini", Reporting Services und Complex Event Processing.

Durch diese Keynote und mein latent vor­han­de­nes Interesse für Business Intelligence wurde auch mein Interesse für das Projekt Gemini geweckt und ich begab mich direkt im Anschluss in eine Session in der Markus Raatz tie­fer­ge­hende Informationen und ein Beispiel für Gemini zeigte. Mittlerweile hat Gemini einen neuen Namen und heißt PowerPivot – trotz­dem ist der Ansatz nach wie vor inter­es­sant und ich werde mich noch etwas mehr damit beschäftigen.

Da Steffen Krause bereits bei einer unse­rer UserGroup-Treffen über die Best Practises mit SQL Server und SharePoint gespro­chen hat, zog es mich dann in die Session von Georg Gamsjäger, der Tipps und Tricks zum Auffinden pro­ble­ma­ti­scher Abfragen gab. Hier gab es zwar keine wesent­li­chen neuen Erkenntnisse für mich – aber es ist ja auch ein gutes Gefühl, zu wis­sen, dass man bis­her alles rich­tig gemacht hat.

Im Anschluss daran gab Markus Raatz noch einen klei­nen Überblick, wel­che hilf­rei­chen Tools CodePlex für das Thema BI bereit­hält und nach einer kur­zen Kaffeepause zeigte er, wie man Reporting Services als OLAP-Client ver­wen­den kann und wie man mit Hilfe von MDX-Parametern kom­plexe Anforderungen umset­zen kann.

Den Abschluss des Abends bil­dete eine Abendveranstaltung, auf der soziale Kontakte gepflegt wer­den konn­ten und das ein oder andere Thema auch außer­halb von SQL-Server bespro­chen wer­den konnte.

Der zweite Tag begann für mich mit einer Präsentation von Klaus Aschenbrenner, der in sei­ner Session "Service Broker 0 to 100" mit uns gemein­sam eine SOA-Anwendung basie­rend auf dem SQL Server Service Broker aufbaute.

Danach zog es mich in die Session von Peter Gentsch, der zeigte, wie Social Mining im Web 2.0 funk­tio­niert und wie diese Daten so auf­be­rei­tet wer­den kön­nen, dass Trends erkenn­bar und aus­wert­bar sind.

Im Anschluss daran zeigte Andreas Rauch anhand von ein paar No-Code-Beispielen wie man SQL-Server-Daten im SharePoint anzei­gen kann und wies auf Fallstricke hin. Er fuhr dann auch gleich mit dem Thema "Performance Tuning" fort wobei er im Grunde zeigte, wie anhand von Ausführungsplänen nach­voll­zo­gen wer­den kann, was SQL Server eigent­lich treibt und an wel­chen Stellen man wie opti­mie­rend ein­grei­fen kann.

Die letzte Session bil­dete für mich dann ein Vortrag von Klaus Aschenbrenner, in dem er den syn­tak­ti­schen Zucker zeigte, der mit T‑SQL in der SQL-Server Version 2008 hin­zu­ge­kom­men ist.

Zusammengefasst waren es zwei infor­ma­tive Tage und auch wenn eini­ges aus der täg­li­chen Arbeit schon bekannt war, so gab es doch den ein oder ande­ren nütz­li­chen Hinweis – sowohl aus den Sessions als auch aus den Gesprächen wäh­rend der Kaffeepausen.

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