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JUG Saxony – Scrum, Jazz & Rational Team Concert

Schon seit eini­ger Zeit taucht in der Softwareentwicklungsbrache immer wie­der der Begriff Scrum auf. Was auf den ers­ten Blick wie eine Entschuldigung für chao­ti­sche und unstruk­tu­rierte Projekte wirkt, hat bei genaue­rer Betrachtung ganz klare Regeln für den Softwareentwicklungsprozess. Karsten Voigt (IBM) hat am 27.11.2008 bei der letz­ten Veranstaltung der Java User Group Saxony für die­ses Jahr Licht ins Dunkel der agi­len Softwareentwicklung gebracht.
Im agi­len Manifest wur­den fol­gende Bedingungen für agile Softwareentwicklung defi­niert, wel­che auch vom Vorgehen nach Scrum erfüllt werden:

  1. Individuen und Interaktionen gel­ten mehr als Prozesse und Tools.
  2. Funktionierende Programme gel­ten mehr als aus­führ­li­che Spezifikation.
  3. Die ste­tige Zusammenarbeit mit dem Kunden steht über Verträgen.
  4. Der Mut und die Offenheit für Änderungen ste­hen über dem Befolgen eines fest­ge­leg­ten Plans.

Allen erleich­ter­ten Softwareentwicklern sei an die­ser Stelle gesagt: auch Scrum schützt nicht vor ver­nünf­ti­ger Dokumentation, wie an die­sem Abend zu erfah­ren war.

Nach der Vorstellung der Scrum-Rollen, der ein­zel­nen Artefakte und des prin­zi­pi­el­len Vorgehens bei der Softwareentwicklung nach die­sem Vorgehensmodell, folgte die prak­ti­sche Vorführung anhand von Jazz und Rational Team Concert. Mit die­ser Toolsuite ist die Abbildung des Scrum Prozesses inner­halb einer IDE wie z.B. Eclipse pro­blem­los mög­lich. Jazz ist dabei die Plattform auf der das Rational Produkt aufsetzt.

Im ers­ten Teil der Veranstaltung wur­den bereits die Möglichkeiten von Rational Team Concert vor­ge­stellt. Neben der Scrum Unterstützung bie­tet Rational Team Concert eine Vielzahl an Tools die die Zusammenarbeit im Team erleich­tern. Dazu zäh­len u.a.  Versionskontrolle, Aufgabenverwaltung, ein inte­grier­ter Chat, die Unterstützung für Continuous Integration und die Möglichkeit Informationen mit ande­ren Teammitgliedern direkt in der Entwicklungsumgebung aus­zu­tau­schen. Besonders  her­vor­zu­he­ben ist die Unterstützung für das Buildmanagement. Wer schon ein­mal minu­ten­lang sei­nen Arbeitsplatzrechner mit einem kom­ple­xen Buildprozess beschäf­tigt hat, weiss z.B. die mög­li­che Auslagerung die­ses Vorganges an einen dedi­zier­ten Buildserver zu schät­zen. All diese Features arbei­ten Hand in Hand und zei­gen im Zusammenspiel ihre Stärken. Auch die Integration bestehen­der Infrastruktur, wie z.B. eines Subversion Repositories, ist möglich.

Die Folien zur Veranstaltung sind auf den Seiten der JUG verfügbar.

Das neue Jahr beginnt für die JUG Saxony mit einem Ausflug. Wir sind am 15.01.2009 bei der ite­mis AG in Leipzig zu Gast. Gemeinsam mit der der Firma buschmais GbR wer­den sie alle Teilnehmer in die Welt von openArchitectureWare & Xtext entführen.

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