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Jira Ops - das neue Atlassian-Produkt für IT-Teams

Atlassian verkündete beim Atlassian Summit in Barcelona die Übernahme von OpsGenie und stellte ein neues Mitglieds des Atlassian Toolstacks vor: Jira Ops. Erfahren Sie hier, was es mit diesem Produkt für IT-Teams auf sich hat.

In Zeiten, in denen hoch­kom­plexe und stark inte­grierte Anwendungen, Systeme oder Server immer bedeut­sa­mer wer­den, ist eine opti­mal lau­fende Infrastruktur unab­ding­bar. Fallen diese Systeme aus, ent­ste­hen schnell Panik, Stress sowie weit­rei­chende Folgen bezo­gen auf den Umsatz, Gewinn und den wei­te­ren Betriebsablauf. In einer Studie des ITIC gaben 99% der befrag­ten Firmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern an, dass bereits eine Stunde Down-Time Kosten in Höhe von 100.000$ und mehr ver­ur­sa­chen kann. Dabei sind die tat­säch­li­chen Kosten abhän­gig von Branche, Mitarbeiterzahl, Umsatz, sowie Dauer des Ausfalles und der ver­strei­chen­den Zeit. Bei 81% der Unternehmen stei­gen die Kosten für Systemausfälle somit sogar auf 300.000$ an. (Quelle: Information Technology Intelligence Consulting, 2017)  

Atlassian bie­tet nun die Möglichkeit diese Ausfallzeiten zu ver­mei­den bzw. Kosten durch ein neues Produkt für IT Teams, genannt Jira Ops, zu redu­zie­ren.

JiraOpsLogo
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OpsGenie

OpsGenie ist einer der füh­ren­den Anbieter im Bereich Störungsalarmierung mit über 3.000 Kunden. Auf der Summit 2018 in Barcelona wurde nun bekannt gege­ben, dass Atlassian OpsGenie für 295 Mio $ akqui­riert und dadurch ein neues Produkt im Bereich Incident Response – Jira Ops – ent­steht.

JiraOps

Funktionen

  • Bereitstellen eines Vielzahl an Service‑, Performance- und Cloud-Tools an einem Ort
  • Benachrichtigen der rich­ti­gen Leute mit­tels PagerDuty oder OpsGenie durch:
    • Kombinieren von Einsatzplänen
    • Stufe des Eskalationspfades
    • Einbeziehen der Zeitzonen
    • Berücksichtigen von Urlaubs- und Abwesenheitstagen
  • inte­grier­ter inter­ner real-time Chat mit­tels Slack, um Fehler zu dia­gnos­ti­zie­ren und Lösungen zu dis­ku­tie­ren
  • externe Kommunikation mit Kunden auf Atlassian Statuspage, um diese auf dem aktu­el­len Stand zu hal­ten
  • Kundenservice in Jira Service Desk, um auf eine even­tu­elle Flut an Beschwerde E‑Mails reagie­ren zu kön­nen
  • Integration von Confluence und Jira Software, um nach Lösung des Problems die­ses zu doku­men­tie­ren

Jira Ops stellt eine Bündelung aller Funktionen an einem Ort, eine Art Dashboard, dar. Jira Ops gilt daher als ein gemein­sa­mes Störungs- und Problemlösungs Kommando Center für IT-Teams.

Jira Ops ist bis zur Version 1.0, die Anfang 2019 bereit­ge­stellt wer­den soll, kos­ten­los ver­wend­bar.

Dashboard

  • visu­elle Darstellung, die sich stark an Atlassian-Produkten wie BitBucket, Confluence in der Jira Cloud ori­en­tiert
  • Dashboard bie­tet die Möglichkeit:
    • alle Informationen an einem zen­tra­len Ort anzu­zei­gen
    • Tickets zu erstel­len
    • Prioritäten zu ver­ge­ben
    • indi­vi­du­elle Zuständigkeiten und Berechtigungen zu ertei­len
    • per­mante Dokumentation der 'Fehleridentifikation', 'Analyse' und 'Lösung'

Legende des Dashboards

  1. Betroffener Bereiche und Auswirkung
  2. Status, Schwere und ver­blei­bende Zeit
  3. Vorfallsmanager, tech­ni­scher Experte und Slack-Kanal
  4. Timeline der wich­tigs­ten Ereignisse
Dashboard JiraOps

Slack

  • auto­ma­ti­sches Erstellen eines Slack-Channels, der nur für einen ein­zel­nes Problem bereit steht
  • Verlinkung des Slack-Channels mit dem Ticket
  • Teams kön­nen Nachrichten von Slack nach Jira Ops trasn­fe­rie­ren, was zu zusätz­li­chem Kontext und Infomationen zum Problem führt
Slack JiraOps

Lernen

Jira Ops bie­tet zudem die Möglichkeit:

  • Ursachen zu erken­nen
  • Probleme lang­fris­tig zu behe­ben
  • einer Berichts- und Analysefunktion

und dadurch aus Vorfällen und Crashs zu ler­nen.

Incident Response Report JiraOps

Konsequenzen für Entwickler

Atlassian wird nichts­des­to­trotz mit bereits exis­tie­ren­den App-Entwicklern und Partnern, die sich auf die­sem Gebiet bewe­gen, zusam­men­ar­bei­ten und diese unter­stüt­zen. Auch ste­hen die Türen für zukünf­tige Partner, die Interesse haben Incident-Alerting Apps zu lis­ten, wei­ter­hin offen.

18. September 2018

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