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Jira 7.10: Modernes Design nun auch für Server-Nutzer

Neues Design, Projektarchivierung, Integration mit Stride und viele Kleinigkeiten - das bietet Jira 7.10

Vor ca. einem Jahr begann Atlassian, sein neues, moder­nes Design für die Cloud-Produkte aus­zu­rol­len. Server-Nutzer von Confluence muss­ten sich bis zum Anfang die­ses Jahres gedul­den und nun ist es auch für Anwender von Jira so weit:

Re-Design

Jira 7.10 Screenshot

 

Analog zu Confluence wur­den Farben, Schriftarten und Icons ange­passt – die Position und Funktionsweise der Navigationsleiste hat sich eben­falls nicht verändert.

Projekte archivieren

Ein lang ersehn­ter Traum von Jira-Admins ist end­lich wahr gewor­den: Projekte kön­nen mit nur drei Klicks archi­viert wer­den. Das bedeu­tet konkret:

  • Es taucht nicht mehr in der nor­ma­len Projektliste auf, son­dern ist ver­steckt in der Kategorie "Archivierte Projekte".
  • Das Projekt wird aus dem Index gelöscht (ver­bes­sert die Performance des Systems).
  • Der Projekt kann nicht mehr durch­sucht wer­den und Vorgänge wer­den in Suchabfragen nicht mehr gefunden.
  • Auf Vorgänge kann jedoch noch nor­mal über Vorgangsverknüpfung, Links etc. zuge­grif­fen wer­den. Allerdings sind sie schreib­ge­schützt und ein Bearbeiten der Vorgänge ist nicht mehr mög­lich. Stattdessen erscheint ein Hinweis "Dieser Issue gehört zu einem archi­vier­ten Projekt. Sie kön­nen es anzei­gen, aber nicht ändern."

Damit kön­nen nun alte Projekte ohne viel Aufwand auf­ge­räumt wer­den. Ohne, dass Daten ver­lo­ren gehen oder nicht mehr auf­find­bar sind. Übrigens kön­nen Projekte genau so ein­fach wie­der de-archiviert werden.

Achtung: Die Funktion, Projekte zu archi­vie­ren, ist nur in Jira Data Center ver­füg­bar.

Integration in Stride

Eine Integration von Jira Cloud zu Stride gibt es schon seit eini­gen Monaten. Nun ist es mit der kos­ten­lo­ses App Jira Server Notifications for Stride mög­lich, ein Projekt in Jira Server mit einem Stride Room zu ver­bin­den und Änderungen inner­halb die­ses Projektes in die Stride-Konversation zu pushen.

Neues in 2018 für Jira Service Desk (3.10 bis 3.13 zusammengefasst)

  • Bestätigungs-E-Mails bei der Registrierung der Kunden las­sen sich nun in den Projekteinstellungen ausschalten.
  • Prioritäten kön­nen nun auch in Jira Service Desk pro­jekt­spe­zi­fisch kon­fi­gu­riert werden.
  • Genehmigungen wer­den im Portal und in der Agent-Ansicht bes­ser protokolliert.
  • In den E‑Mails, die SD ver­schickt, kön­nen nun die Informationen aus dem Ticket ange­zeigt wer­den. Bei Genehmigungen kön­nen jetzt Buttons für "Genehmigen" und "Ablehnen" direkt in die E‑Mail ein­ge­fügt werden.
  • An Knowledge-Base-Artikeln kann nun auch kon­kre­tes Feedback hin­ter­las­sen werden.

Weitere kleine Verbesserungen

  • Verbesserte Projektübersicht für Admins
  • Labels nicht mehr Case-sensitive: "Beispiel" "BEISPIEL" und "bei­spiel" sind zwar immer­noch drei ver­schie­dene Label, sie wer­den nun aber beim Filtern gleich behandelt
  • Bessere all­ge­meine Performance
  • Jira Software: Mehr Farben für Epics
  • Jira Software: Sehen, wer einen Sprint erstellt hat

Wie steht ihr zu den Design-Änderungen? Was sagt ihr dazu, dass die Navigation gleich­ge­blie­ben ist – und nicht wie in der Cloud ver­ti­kal und ver­schach­telt am lin­ken Seitenrand? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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