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IBM Connections 4 als Open Social Platform

IBM Connections 4 als Open Social Platform

IBM spricht im Zusammenhang mit Connections 4 von einer Open Social Plattform und zielt damit auf die Verwendung von Open Standards und der dadurch ver­ein­fach­ten Erweiterbarkeit. Die Basis sind ein­fa­che Schnittstellen, die es ermög­licht Funktionen von Connections um externe Anwendungen zu erwei­tern. Ein sehr gelun­ge­nes Beispiel aus der Vergangenheit ist die Social Projektmanagement Erweiterung Projexec von Trilog, die Connections um ein voll­wer­ti­ges Projektmanagement Tool erweitert.

Im fol­gen­den Beitrag möchte ich die in Connections 4 neu hin­zu­ge­kom­me­nen Schnittstellen und Standards kurz vorstellen.

Opensocial

Bei Opensocial han­delt es sich um eine von Google ent­wi­ckelte Sammlung ver­schie­de­ner Programmierschnittstellen, die spe­zi­ell auf die Anforderungen einer Social-Plattform zuge­schnit­ten sind. Der Vorteil einer stan­dar­di­sier­ten Schnittstelle ist die ein­fa­che Anbindung ver­schie­de­ner Plattformen, die eben­falls auf die­sen Standard set­zen. Beispiele sind hier Plattformen von Jive, Atlassian, SAP oder Xing.

Bei Opensocial unter­schei­det man die Komponenten OpenSocial-API und OpenSocial Gadgets.

OpenSocial-API besteht aus:

-          Data: dient dem Austausch von Personendaten

-          People: lie­fert Informationen über Beziehungen einer Person (Netzwerk)

-          Activities: Austausch von Informationen zwi­schen Personen (Kommunikation)

OpenSocial Gadgets (Mini Applications)

Basiert auf den Google Gadgets und erwei­tert diese um Schnittstellen für den Zugriff auf die OpenSocial-API durch REST-API. Mit den OpenSocial Gadgets las­sen sich Anwendungen mit­tels eines Containers, der die gelie­fer­ten HTML-Texte, JavaScript-Code und CSS in einer Art Laufzeitumgebung dar­stellt, erzeugen.

Opensocial wird voll­stän­dig von IBM Connections 4 unter­stützt und erleich­tert den ein­fa­chen Austausch zwi­schen ver­schie­de­nen Plattformen. IBM ist Mitglied der OpenSocial Foundation und direkt an der Weiterentwicklung die­ses Standards beteiligt.

In Verbindung mit dem Activity Stream las­sen sich so leicht externe Anwendungen in die Connections Plattform inte­grie­ren und bie­tet dem Nutzer eine inte­grierte Lösung, ohne das die­ser die Plattform ver­las­sen muss.

 

Activity Streams

Mit Activity Streams setzt IBM auf eine Standard-Lösung zur Darstellung von Aktivitäten und Ereignissen in Form eines Social Business Streams. Es las­sen sich Informationen aus exter­nen Systemen wie bei­spiels­weise SAP oder Nachrichten aus Plattformen des Internets (Xing, Youtube, etc.) anzei­gen. Zusätzlich zu den ein­zel­nen Informationen erhält der Anwender die Möglichkeit, direkt aus dem Activiy Stream her­aus Aktionen wie z.B. Workflows zu star­ten. IBM bezeich­net dies als “Embedded Experiences”.

Activity Streams wird in drei ver­schie­de­nen Spezifikationen angeboten:

OAuth

Mit dem offen Protokoll OAuth (Version 2.0) bin­det IBM eine stan­dar­di­sierte, sichere API-Autorisierung ein, die die Interaktion zwi­schen den Gadgets sicher­stel­len soll. Es ist eine sich rasch ent­wi­ckeln­den Spezifikation, die in vie­len Social Business Anwendungen wie Facebook, Atlassian,  Jive, oder Yahoo ein­ge­setzt wird.

 

 

Weitere ver­wen­dete Standards und Technologien sind:

-          HTML5

-          ARIA

-          RSS

-          SAML

-          OpenAjax

-          CMIS

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