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Erste Eindrücke von der Webciety auf der CeBIT 2012

Social Media und das Thema Enterprise 2.0 sind in den Unternehmen angekommen. Während im letzten Jahr vor allem die Frage nach dem „Warum“ gestellt wurde, steht dieses Jahr das „Wie“ und der flächendeckenden Einsatz für alle Mitarbeiter im Fokus der Diskussion. Das war zum Auftakt der Webciety auf der CeBIT 2012 in Hannover deutlich herauszuhören.

Viele Mitarbeiter nutzen im Privaten bereits sehr intensiv Social Media Plattformen , wie bspw. Facebook, als zentralen Kanal für den Informationsaustausch und persönlichen Kontakt. Genau diese Mitarbeiter fordern nun auch vergleichbare Kommunikationsplattformen im Unternehmen. Viele Unternehmen erkennen dieses Bedürfniss als Chance, die interne Kommunikationskultur sowie verteilte Zusammenabeit mit neuen Werkzeugen aber auch mit neuen Arbeitsweisen zu verbessern.

Jens Osthues von Communote hat erkannt: „Viele Anwendungen bieten soziale Komponenten. Es gilt nun alle Mitarbeiter zu begeistern und Social Communication  in der Organisationsstruktur zu verankern. Es wird sich in den nächsten 12 Monaten zeigen, wie sich die Anwendungsfälle bewährt haben und wie sich die Organisation verändert, mit den Tools, die ich nutze.“

Dr. Frank Schönefeld, T-Systems MMS, erinnert in seinem Vortrag „Future of Social Business“ daran, dass im Social Business immer noch der Mensch, der Anwender, im Mittelpunkt steht. Das bedeutet die Anwender, insbesondere die Digital Natives, direkt in die Entwicklung einer Collaboration Lösung einzubinden. Er betont die „eierlegende Wollmilchsau“ gibt es nicht, social ist da, wo sich der einzelne Anwender bewegt. Das kann die Social CRM Anwendung oder ein Enterprise Wiki sein.

Die Entwicklung von Enterprise 2.0 kann langfristig als eindeutiger Trend für alle Branchen und Unternehmensgrößen gesehen werden. Die Entwicklung zeigt insbesondere, dass Social Communication nicht innerhalb der eigenen Firewall halt macht, sondern sich auch auf die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Partnern ausbreitet.

Der Social Workplace war Thema am zweiten Tag

Während am ersten Tag eher das Thema Social Communication im Fokus stand, ging es am zweiten Tag der Webciety um Social Collaboration und den Social Workplace. Beim Social Workplace geht es dabei nicht nur um eine neue IT-Infrastruktur sondern auch um neue, vernetzte Arbeitsweisen, die den Anforderungen schnell wachsender, hochgadig verteilter und innovativer Unternehmen gerecht wird.

Im Panel zum Thema „Konzepte für den Social Workplace“ waren sich die Teilnehmer einig: Enterprise 2.0 ist mehr als ein IT-Projekt. Die Voraussetzung ist das Topmanagement vom konkreten Geschäftsnutzen  zu überzeugen. Doch erfolgsentscheidend ist auch die operativen Linienführungskräfte für die Veränderungsprozesse zu gewinnnen, auf die neuen Arbeitsweisen vorzubereiten und aktiv in die Entwicklung einzubinden. „Das funktioniert am besten, wenn man die ersten Veränderungen in einfachen und alltäglichen Anwendungsfällen durchführt, wie beispielsweise Meetings oder Projektarbeit, und daran sehr schnell und konkret den Nutzen von Enterprise 2.0 aufzeigt“, so Ilja Hauß, Geschäftsführer Communardo Software GmbH.


Enterprise 2.0 ist ein Thema in den Unternehmen

Schon in den ersten beiden Tagen war zu deutlich zu erkennen Enterprise 2.0 hat sich als Thema im Management etabliert und befindet sich jetzt in der Umsetzung. Die Piloten aus den letzten zwei Jahren waren erfolgreich und haben eindeutig den Geschäftsnutzen für die zukünftige Unternehmensentwicklung gezeigt. Die Social Software Suites sind reif, die Veränderungen in der Projektarbeit, im Wissensaustausch und in der übergrefenden Mitarbeitervernetzung tragen erste Früchte. Jetzt besteht die Herausforderung darin, diese Piloten flächendeckenden im Unternehmen auszurollen und in die tägliche Arbeit zu implementieren.

Wie das funktioniert zeigen wir Ihnen live auf der CeBIT 2012, Webciety Area, Halle 6, Stand J25.

Die Streams zu den Podiumsdiskussionen und Vorträgen gibt es online.

9. März 2012

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