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Enterprise 2.0 Fallbeispiel: "Hello" beim Beratungsunternehmen Booz Allen & Hamilton

IMG_2196Die Enterprise 2.0 Conference in San Francisco kon­zen­trierte sich auf­fal­lend stark auf Anwendungsfälle in Unternehmen, was von der zuneh­men­den Einsatzreife der Social Media Ansätze und Tools zeugt. Besonders über­zeugt hat mich die Vorstellung von "Hello" bei Booz Allen & Hamilton.

IMG_2197Dieser Anwendungsfall wurde in einem Interview vor­ge­stellt, wel­ches Andrew McAfee mit Art Fritzson, Vice President und Walton Smith, Senior Associate, Booz Allen Hamilton geführt hat.

Booz Allen & Hamilton ist eine der bekann­tes­ten Unternehmensberatungen in den USA und welt­weit. Die Wurzeln der Enterprise 2.0 Initiative i.S.v. von Collaboration und Knowledge Management liegt bereits in den 90er Jahren. In die­ser Zeit wur­den Systeme wie Livelink, gefolgt von Microsoft Sharepoint ein­ge­setzt, die doku­men­ten­zen­triert waren und die aus der IT-Abteilung her­aus auf­ge­baut wur­den. Bezüge zu den eigent­li­chen Personen waren meist schwer her­zu­stel­len. Konversationen rund um die wich­ti­gen Geschäftsthemen und die betei­lig­ten Personen waren nicht zugäng­lich.
Das Auffinden des rich­ti­gen Experten für ein Kundenproblem ist jedoch eine der wich­tigs­ten Aufgaben in einer Unternehmensberatung. Im alten Sharepoint-System hatte man eine Rate von 6%, die Inhalte bei­getra­gen haben und Mysites gepflegt haben. Im über­ar­bei­te­ten, wei­test­ge­hend auf Open Source Technologien basie­ren­den, mit dem Namen "Hello" ver­se­he­nen System ist die Rate der Beteiligung auf 25% gestie­gen. Dies wurde erreicht, in dem man sich auf Features für den ein­zel­nen Nutzer und zur Unterstützung von Communities kon­zen­triert hat. Dabei wur­den ganz bewusst auch pri­vate Aktivitäten zuge­las­sen (z.B. die "Poker Smoker Community") , um die Akzeptanz und Verbreitung der Plattform im Unternehmen zu ver­brei­ten. Das Management ist dabei ganz bewusst das Risiko ein­ge­gan­gen, was mit der nicht-business-bezogenen Nutzung ein­her­geht.

[Update: bei Nichtverfügbarkeit kann das Video hier abge­ru­fen wer­den. Player | Menu | On Demand | Nov 2009 | Keynotes]

"Hello" hilft den Mitarbeitern von Booz Allen & Hamilton, Beziehungen zu ande­ren Kollegen auf­zu­bauen, die an ande­ren Standorten arbei­ten. Dies war bis­her in die­ser Form nicht mög­lich. Insbesondere wer­den neue Mitarbeiter direkt bei der Einstellung ("on-boarding") in die Nutzung der Community-Plattform ein­ge­bun­den. Gerade die neuen Mitarbeiter, die von den Hochschulen zu Booz Allen kom­men, ver­lan­gen nach Werzeugen die­ser Art.

Inhalte in "Hello" kön­nen durch andere Nutzer bewer­tet wer­den. Die Bewertungen für eigene Inhalten, die von ande­ren abge­ge­ben wur­den, haben dabei eine Auswirkung auf das Gewicht der eige­nen Bewertungen. Der Umgang mit den neuen Medien im Unternehmen muss jedoch erlernt wer­den. "Hello" ist dabei nicht for­ma­ler Bestandteil des Leistungsbewertungsprozesses. Es wird jedoch oft infor­mell dafür ver­wen­det.

LOGO_Confluence_thumbNeben ande­ren Werkzeugen hat sich Booz Allen & Hamilton beim Aufbau der nun unter­neh­mens­weit von mehr als 30% der Mitarbeiter genutz­ten Plattform "Hello" für die Enterprise Wiki Lösung Confluence von Atlassian ent­schie­den. Nähere Informationen sind in einem Webinar mit Walton Smitz von Booz Allen & Hamilton zu sehen und zu hören. Booz Allen & Hamilton hat für "Hello" den Open Enterprise 2009 Innovation Award auf der letzt­jäh­ri­gen Enterprise 2.0 Conference erhal­ten.

Hinweis: Communardo ist Partner von Atlassian und spe­zia­li­siert auf die Entwicklung von Wiki-Lösungen und Intranet-Portalen auf Basis von Atlassian Confluence.

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Blogpost zum Enterprise 2.0 Fall “Hello” bei Booz Allen & Hamilton | http://bit.ly/2aG3Zx | #e2conf #con­flu­ence
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