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Der IT-Gipfel 2009 - Hohe Erwartungen von Regierung, Unternehmen und Digital Natives.

Ich war in die­sem Jahr zu Gast auf dem 4. natio­na­len IT-Gipfel der Bundesregierung in Stuttgart, dem Gipfeltreffen aller wich­ti­gen Vertreteritgipfel2009der Bundesregierung und  Unternehmen der zweit­gröss­ten deut­schen Industriebranche.

Im Vorfeld hierzu fand am Vortag ein Open Space zum Thema:  „Vom Bildungssystem von heute zur ler­nen­den Organisation von mor­gen“ statt. Initiiert wurde der Open Space von DNA Digital, einer Initiative die selbst als Ergebnis des letz­ten IT Gipfels ent­stan­den ist. Die Moderation über­nahm Willms Buhse, einer der Mitinitiatoren des Projektes und Herausgeber des Buchs: „Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis tref­fen“.

Das erklärte Ziel von DNA Digital ist der Austausch der (digi­ta­len und ana­lo­gen) Generation, oder bild­li­cher gespro­chen von Anzugträgern und Kapuzenpullis. Digital Natives tref­fen hier­bei mit Vertretern des Top Managements nam­haf­ter deut­scher Firmen zusam­men um sich über die Arbeitswelt der Zukunft aus­zu­tau­schen. Wichtige Voraussetzung ist die Unvoreingenommenheit die­ser bei­den schein­bar sehr kon­trä­ren Gruppen. Die bis­he­ri­gen Zusammentreffen wurde von bei­den Seiten als sehr lehr­reich und inspi­rie­rend emp­fun­den. Manager ler­nen den „natür­li­chen“ Umgang mit dem Internet und sei­nen Möglichkeiten. Natives bekom­men mit wel­che Problemstellungen Manager und Firmen pla­gen und müs­sen sich mit vor­han­de­nen Realitäten und Hemmnissen aus­ein­an­der set­zen („Reality-Check“). Der Austausch ermög­licht und ver­stärkt den Prozess des Kulturwandels in den Unternehmen und Einsatz von Web 2.0 Technologien und kol­la­bo­ra­ti­ven, hier­ar­chie­über­grei­fen­den Elementen am Arbeitsplatz, tref­fend mit dem Begriff Enterprise 2.0 bezeichnet.

In Anlehnung an diese Philosophie soll­ten beim Open Space eben­falls ver­schie­dene Welten auf­ein­an­der­pral­len. Die Vertreter der unter­schied­li­chen Generationen waren auf­ge­for­dert sich jeweils einen Vertreter der ande­ren Generation zu suchen um mit sich über das Thema Bildung aus­zu­tau­schen. Dies stellte den per­sön­li­chen Austausch sowie eine umfas­sende Betrachtung des Themas aus unter­schied­li­chen Perspektiven sicher. Im Anschluss wur­den aus­ge­wählte Themen in unter­schied­li­chen Gruppen dis­ku­tiert. Ich habe mich bei den Themen: mobi­les Lernen, e‑learning und social net­wor­king sowie ler­nende Organisationen aktiv beteiligt.

Zu mei­nen Eindrücken zum Open Space wurde ich von einem Vertreter des Hasso-Plattner Institutes (HPI) inter­viewt. Das HPI hat in die­sem Jahr mit einem „Gipfelblog“ den IT-Gipfel ins Internet getra­gen und ent­spre­chend dokumentiert.

Ich fand es erstaun­lich wie das Thema Microblogging als Rückkanal, Informations- und Inspirationsquelle im Umfeld einer „ler­nen­den“ Organisation dis­ku­tiert wor­den ist. Microblogging wurde u.a als vir­tu­el­les Klassenzimmer, täg­li­che Weiterbildung, Austausch- u. Kommunikationsplattform bezeichnet.

Ansonsten spielte über­ra­schen­der­weise der Einsatz von bestimm­ten Technologien weni­ger eine Rolle. Im Mittelpunkt stand viel­mehr ein gemein­sa­mes Verständnis von einer ler­nen­den Gesellschaft. Dies mag sicher­lich auch an der vor­aus­ge­setz­ten tech­no­lo­gi­schen Affinität des Teilnehmerkreises liegen.

Der Gipfel sel­ber beinhal­tete Arbeitskreissitzungen und Foren mit hoch­ran­gi­gen Vertretern der Regierung und Vertretern der IT Spitze der „Deutschland AG“ wie der Deutschen Telekom, SAP, Daimler, IBM, Siemens, Alcatel-Lucent u.a. in denen über lau­fende und zukünf­tige Projekte gespro­chen wor­den ist.

Im Forum „Innovative IKT für Deutschland – Von der Idee zum Erfolg im Markt“ wur­den die Themen Verfügbarkeit von Breitband und neue Anwendungen aus dem Bereich der IT zur Stärkung der Innovationsfähigkeit des Standort Deutschland u.a. mit dem Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, Telekom Vorstandsvorsitzender René Obermann, SAP Vorstandssprecher Prof. Kagermann, u.a. dis­ku­tiert. Herr Kagermann brachte den Kern des Nutzens der IT es wie folgt tref­fend auf den Punkt: „Das Ziel des Einsatzes von IT muss die eines als Intelligenz- u. Effizienzverstärkers sein“. Vertreter der soge­nann­ten Digital Natives pitch­ten im Rahmen die­ses Forums das Thema Open Education und Open Innovation als Ergebnis des Open Spaces in der Hoffnung auf neue Projekte und Kooperationen.

Angela Merkel ließ es sich nicht neh­men in Ihrem Schlusswort Ihre Erwartungen (Bereitstellung von Breitbandtechnologie für Alle, Umsetzung von Green IT und in die­sem Zusammenhang Realisieurng von CO2 Einsparpotentialen auch in Hinblick auf den zeit­gleich statt­finde­nen Klimagipfel in Kopenhagen, greif­bare Ergebnisse der bestehen­den Projekte z.B. die ein­heit­li­che Behördenrufnummer 115) und Hoffnung (Schaffung von Arbeitsplätzen, Innovationskraft des IT Standort Deutschlands) an die IT Branche zu formulieren.

Mit dem Versprechen: „Nächstes Jahr gibt es Dresdner Stollen“ schloss die Bundeskanzlerin den dies­jäh­ri­gen IT-Gipfel und sprach gleich­zei­tig Ihre Einladung zum 5. Nationalen IT-Gipfels nach Dresden aus. Der Dialog und Austausch zwi­schen der Bundesregierung und der IT Branche fin­det also eine Fortsetzung im nächs­ten Jahr und dar­über hin­aus kon­ti­nu­ier­lich über viele lau­fende Maßnahmen mit dem Ziel den Standort Deutschland zu stärken.

[…] aus­führ­li­cher Bericht vom IT-Gipfel fin­det sich im HumanNetworkCompetence Blog. Comment feed   Trackback URL […]

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Frisch gebloggt: @jeos zum 4. IT-Gipfel: Hohe Erwartungen von Regierung, Unternehmen und Digital Natives http://bit.ly/6W4Bha
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[…] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von jens ost­hues, communardo und MedienStiftung FMS, FMS Foundation erwähnt. FMS Foundation sagte: Der IT-Gipfel 2009 – Hohe Erwartungen von Regierung, Unternehmen …: Angela Merkel ließ es sich nicht neh­men in Ihrem S http://url4.eu/uacI […]

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