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CCD 2011: Interview mit Sascha Knöchel

Sascha KnöchelMit sei­nem Vortrag zum Thema "Rollout eines Confluence Intranets" ist Sascha Knöchel einer der Referenten auf dem Confluence & JIRA Community Day 2011. Im Interview ver­rät er uns um was es geht, wie er die Zukunft von Confluence sieht und was er sich vom CCD 2011 erhofft.

1. Auf wel­che Themen wer­den Sie in Ihrem Vortrag im Besonderen ein­ge­hen?

Die Einführung (bzw. der Relaunch) eines neuen Intranets, Wikis oder Enterprise2.0‑Systems in einem Unternehmen ist nicht nur ein IT-Projekt. Einführung bzw. Relaunch betref­fen unmit­tel­bar die Kommunikations- und Unternehmenskultur des Unternehmens. Der Erfolg der Plattform und die Akzeptanz des neuen Mediums hängt also ent­schei­dend davon ab, inwie­weit bereits wäh­rend Konzeption und Projektphase die spä­tere Einführung bzw. der Rollout geplant wur­den. Schwerpunkt mei­nes Kurzvortrags ist daher die unab­ding­bare, infor­ma­tive Einbindung sämt­li­cher Mitarbeiter wäh­rend der Projektphase, die not­wen­dige Konzeption beglei­ten­der Kommunikationsmaßnahmen vor und wäh­rend des Rollouts sowie die offene, kri­ti­sche Problemanalyse direkt nach go-live.

2. Wo sehen Sie die zukünf­ti­gen Potentiale für Atlassian Confluence im Enterprise 2.0?
Ich sehe vor allem Potentiale für Firmen mit meh­re­ren Standorten, da Confluence ein sehr gutes Tool zur Vernetzung ist.
Ich sehe zudem enorme Potentiale, wenn Confluence den Sprung vom cle­ve­ren IT-Tool zum mas­sen­taug­li­chen System schafft. Stichwort Editor, CMS-Funktionalitäten etc.

3. Was sind aus Ihrer Sicht die drei wich­tigs­ten Empfehlungen beim Einsatz von Confluence, die Sie den Teilnehmern mit­ge­ben möch­ten?

  1. Falls Sie kein IT-Unternehmen sind: Verlassen Sie sich nie­mals nur auf die Standardversion von Confluence. In der Standardversion ist das System zu tech­nisch, nicht intui­tiv und lei­der nicht son­der­lich user­freund­lich für “Ottonormalmitarbeiter”.
  2. Kreieren Sie sich ein auf Ihre indi­vi­du­el­len Bedürfnisse maß­ge­schnei­der­tes Dashboard. Diese muss schließ­lich auch optisch anspre­chend sein, um Ihre Mitarbeiter Tag für Tag ins neue Medium zu lot­sen. Denn nur dann kommt die wirk­lich tolle Systematik von Confluence zum Tragen, nur dann wird dort auch regel­mä­ßig Wissen abge­legt, geteilt, gesucht. Mit der Startseite steht und fällt die Akzeptanz des Tools!
  3. Lassen Sie die Mitarbeiter nach go-live damit nicht alleine. Definieren Sie kon­krete Ziele (z.B. 40% der MA als Autoren, 80% als Kommentatoren, 1000 Visits am Tag, 1000 neue Artikel pro Jahr etc.), bil­den Sie tech­nisch affine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wikigärtner und Bereichsadmins aus. Führen Sie das System nicht durch die Hintertür ein, son­dern mit einem sau­ber geplan­ten, gut kom­mu­ni­zier­ten Big-Bang.

4. Was erhof­fen Sie sich selbst von dem Confluence & JIRA Community Day?

  1. Dass durch sol­che Termine Confluence den nächs­ten Entwicklungssprung machen wird: Vom “nerdi­gen” IT-Tool zu einem kom­mu­ni­ka­ti­ven Tool für alle Unternehmen und Mitarbeiter. Momentan feh­len noch Funktionalitäten wie man sie von einem CMS kennt, der Editor ist lei­der rudi­men­tär, die Standardoptik zu unemotional-technisch.
  2. Austausch mit ande­ren Projektleitern, Best-Practise etc.
  3. Nicht nur infor­ma­tive, son­dern auch unter­halt­same Stunden 😉

Mehr Informationen zum CCD 2011, dem Programm und die Möglichkeit der Anmeldung gibt es unter www.ccd2011.de.

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