Communardo Software GmbH, Kleiststraße 10 a, D-01129 Dresden
0800 1 255 255

CCD 2011: Interview mit Niels Jäckel

Kurz vor dem Confluence & JIRA Community Day 2011 nahm sich unser Kollege Niels Jäckel kurz Zeit einige Fragen zu beant­wor­ten. Er wird am 27. September über das Thema "Der Umstieg von OTRS auf JIRA. Die Etablierung eines zen­tra­len Workflow- und Supportsystems bei Communardo" sprechen.

1. Auf wel­che Themen wirst du in dei­nem Vortrag im Besonderen eingehen?

Im Vortrag werde ich die Ablösung des Ticketsystems OTRS und die Migration hin zu Atlassian JIRA in Form eines Erfahrungsberichts schil­dern. Dabei wer­den die Gründe für die­sen Schritt, auf­tre­tende Probleme und pas­sende Lösungen präsentiert.

2. Wo siehst du die zukünf­ti­gen Potentiale für Atlassian JIRA im Enterprise 2.0?

Mit JIRA ist inner­halb von Projekten eine sehr enge und trans­pa­rente Zusammenarbeit mit dem Kunden mög­lich. Entscheidungsprozesse kön­nen deut­lich beschleu­nigt und ver­ein­facht wer­den. Der Kunde wird somit direkt im vir­tu­el­len Projektteam tätig. Durch die Erfassung von Anforderungen, das Einstellen von Bugs und die Abwicklung von Supportanfragen im sel­ben System las­sen sehr leicht Querbezüge her­stel­len, was auch die nach­träg­li­che Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen verbessert.

3. Was sind aus dei­ner Sicht die drei wich­tigs­ten Empfehlungen beim Einsatz von JIRA, die du den Teilnehmern mit­ge­ben möchtest?

  1. Weniger ist Mehr: JIRA sollte bedacht­sam im Unternehmen eta­bi­lert wer­den. Anfangs zu enga­giert ent­wor­fene Workflows und Schemata behin­dern eher die Weiterentwicklung.
  2. JIRA in aktu­el­ler Version ver­wen­den: Die der­zeit aktu­elle Version 4.4 ent­hält deut­li­che Optimierungen der Usability, Performance und Integrierbarkeit mit ande­ren Systemen. Auch die Möglichkeiten, den Funktionsumfang durch Plugins zu erwei­tern haben sich deut­lich gegen über den Versionen 4.3 und 3.x verbessert.
  3. JIRA nicht ohne Schulung ver­wen­den: Die Komplexität der in JIRA ver­an­ker­ten Konzepte lässt sich erst nach inten­si­ver Einarbeitung erfas­sen. Anfangs unter­lau­fene Fehleinstellungen an Workflows, Typen, Schemata etc. las­sen sich spä­ter nur noch mit ver­hält­nis­mä­ßig hohem Aufwand behe­ben. Darüber hin­aus bie­tet JIRA auch für "nor­male" Projektmitglieder so viele Möglichkeiten, die im Rahmen einer Schulung an User und Administratoren her­an­ge­tra­gen wer­den sollte.

4. Was erhoffst du dir selbst vom Confluence & JIRA Community Day?

Ich erhoffe mir inten­si­ven Erfahrungsaustausch mit ande­ren JIRA-Nutzern und ein span­nen­des Networking mit Kunden und Vertretern von Atlassian.

Mehr Informationen zum CCD 2011, dem Programm und die Möglichkeit der Anmeldung gibt es unter www.ccd2011.de.

Related Posts

Pin It on Pinterest