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CCD 2011: Interview mit Martin Seibert

seibertAuf dem Confluence & JIRA Community Day 2011 wird Martin Seibert von der SEIBERT MEDIA GmbH zum Thema "JIRA is pain – Wie man den Schmerz  und die Angst vor Transparenz über­win­det" spre­chen. Vorab stand er uns schon ein­mal Rede und Antwort.

1. Auf wel­che Themen wer­den Sie in Ihrem Vortrag im Besonderen eingehen?

JIRA ist als Konzept sehr ein­fach zu ver­ste­hen und ziem­lich schmerz­haft in der Einführung. Das wird häu­fig über­se­hen. Ich werde dar­über spre­chen, wel­che Hürden bestehen, um JIRA erfolg­reich als umfas­sen­des Aufgabenmanagementsystem im gesam­ten Unternehmen ein­zu­set­zen.
Außerdem geht es darum, warum ein so gro­ßer Unterschied zwi­schen Entwicklern und dem Rest im Unternehmen besteht und wo der Unterschied zu Adoptionskurven bei Confluence-Einführungen liegt.
Interessant ist hof­fent­lich auch eine Abgrenzung für Unternehmen, wann man zuerst Confluence und wann zuerst JIRA ein­füh­ren sollte.

In sei­ner Online-Sprechstunde erklärt Martin Seibert das Thema noch ein­mal ausführlich:

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2. Wo sehen Sie die zukünf­ti­gen Potentiale für Atlassian JIRA im Enterprise 2.0?

JIRA hat noch sehr viel Potenzial. In den wenigs­ten Unternehmen, wir das System umfas­send zur Aufgabenverwaltung ein­ge­setzt. Da haben fast alle akti­ven Anwender Nachholbedarf. JIRA ist bereits stark in tech­ni­schen Teams und der Software-Entwicklung. Für agile Vorgehensmodelle ist JIRA die füh­rende Lösung. Aber das Aufgabenmanagement für das ganze Unternehmen – da geht noch Einiges.
Unternehmen wer­den mehr und mehr ver­ste­hen, wie Transparenz über Kapazitäten, mehr Effektivität in Projekten und eine Verbindung von Enterprise Resource Planning mit stra­te­gi­scher und lang­fris­ti­ger Kapazitätsplanung mit Projektmanagement und per­sön­li­chem Aufgabenmanagement (Getting Things Done) in einem Tool (mit Schnittstellen) rich­tig viel Wirksamkeit schaf­fen kön­nen.
Natürlich muss auch die JIRA-Software sich dafür noch etwas wei­ter ent­wi­ckeln. Aber der größte Punkt ist auch heute schon die man­gel­hafte Erkenntnis in den Unternehmen. Ich freue mich, wenn ich in mei­nem Beitrag ein paar Anregungen geben kann, wie man mit ein wenig Disziplin ein­fach mehr aus JIRA her­aus­ho­len kann.

3. Was sind aus Ihrer Sicht die drei wich­tigs­ten Empfehlungen beim Einsatz von JIRA, die Sie den Teilnehmern mit­ge­ben möchten?

Das ist leicht zusammenzufassen.

  • Strong backing from the top und Top-Down-Einführung sind Pflicht. Wer nicht auf die Unterstützung von Geschäftsführung oder Abteilungsleitung bauen kann, braucht bei JIRA gar nicht in die Einführung zu starten.
  • Technische Teams sollte man inte­grie­ren, um strah­lende Beispiele für andere Abteilungen zu haben. Vielleicht lässt sich sogar ein inter­nes Coaching realisieren?
  • Retrospektiven für Optimierungen: Nur wer regel­mä­ßig inne­hält und die eigene JIRA-Nutzung kri­tisch unter­sucht, wird die rich­ti­gen Stellschrauben für die wirk­sa­men Verbesserungen erkennen.
  • Unseres Erachtens soll­ten Unternehmen auf jeden Fall mit Greenhopper arbei­ten – auch in klas­si­schen Projekten.
  • Ein kon­ti­nu­ier­li­cher, kom­pe­ten­ter Support für Anwender hilft dabei, kei­nen zu ver­lie­ren, das zwar "will" aber nicht "kann". Das kommt durch­aus vor.

4. Was erhof­fen Sie sich selbst von dem Confluence & JIRA Community Day?

Ich selbst suche Gespräche mit Kunden und Interessenten. Wir möch­ten bes­ser ver­ste­hen, was die ech­ten Fragen bei der Anwendung von Confluence und JIRA sind. Auf diese Weise hoffe ich, dem einen oder ande­ren vor Ort hel­fen zu kön­nen und unser Leistungsportfolio als Atlassian-Dienstleister noch bes­ser auf diese Bedürfnisse abstim­men zu können.

Mehr Informationen zum CCD 2011, dem Programm und die Möglichkeit der Anmeldung gibt es unter www.ccd2011.de.

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