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Appcelerator Titanium Studio: Lokalisierung mittels Java-Properties-Dateien

Die erste Version unse­rer Communote App ent­wi­ckel­ten wir noch mit Rhodes. Die ent­stan­dene App fühlte sich lei­der nicht so nativ an wie wir uns das wün­schen. Zusätzlich war sie recht feh­ler­an­fäl­lig. Mit der kom­men­den Version set­zen wir auf Titanium von Appcelerator.

Für die Bearbeitung von Lokalisierungen setzt Titanium auf ein eige­nes XML-Format. Um zen­tra­li­siert Übersetzungen vor­zu­neh­men ver­wen­den wir aller­dings Pootle, wel­ches die­ses Format lei­der nicht unter­stützt. Dafür unter­stützt Pootle aller­dings Dateien im Format von Java-Properties.

Der Konverter 

Damit wir nun unsere Texte in Java-Properties-Dateien über Pootle pfle­gen kön­nen, musste ein Konverter her. Diesen haben wir geschrie­ben und uns gedacht, dass wir ihn auch als Open Source Software zur Verfügung stel­len kön­nen. Der Quelltext des Konverters ist auf Github zu fin­den.

Der Konverter selbst ist recht sim­pel und erzeugt aus Java-Properties-Dateien die XML-Dateien, wel­che von Titanium benö­tigt wer­den. 

Verwendung im Titanium Studio 

Damit das ganze mög­lichst auto­ma­tisch wäh­rend der Entwicklung geschieht, kann der Konverter als zusätz­li­cher Builder an Titanium-Projekte ange­han­gen wer­den.

Folgende Schritte sind not­wen­dig:

  1. Den Konverter her­un­ter­la­den.
  2. Die neuen Dateien hei­ßen strings.locale und müs­sen im glei­chen Verzeichnis abge­legt wer­den, wie die ursprüng­li­chen strings.xml-Dateien von Titanium.
    Aufgrund von Encoding-Problemen konn­ten wir die Dateien nicht strings.properies nen­nen, der Inhalt ist aber genauso wie bei Java-Properties-Dateien.
  3. Übersetzungen wer­den nur noch in strings.locale gepflegt.  
  4. Das Titanium Studio so kon­fi­gu­rie­ren, dass der Konverter als Builder ver­wen­det wird
    1. Projekteigenschaften öff­nen
    2. Den Bereich Builders aus­wäh­len
    3. Einen neuen Builder "LanguageConverter" hin­zu­fü­gen und die­sen wie folgt kon­fi­gu­rie­ren:
      1. Location: Pfad zur Java-Binary, z.B. /usr/bin/java
      2. Working Directory: ${build_project}
      3. Arguments: “-jar /path/to/converter.jar”
      4. Optional: Unter Build Options kann man den Builder noch so kon­fi­gu­rie­ren, dass er z.B. nur nach einem clean läuft
    4. Den neuen Builder nach gan­zen oben bewe­gen, damit er als ers­tes läuft

blank
 

Wir freuen uns auf Verwendung, Feedback und Erweiterungen 🙂 

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1 Kommentar

Hallo, Adrian! Wenn du neu­gie­rig auf alter­na­tive Lokalisierungsmodalitäten für die Lokalisierung von Java .pro­per­ties bist, emp­fehle ich dich diese Übersetzungsplattform https://poeditor.com/

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