21Jan
Da es sich bei Axis2 um eine Neuentwicklung gegenüber der Vorgängerversion handelt, wurde ein komplett anderes Data Binding Konzept umgesetzt. Zum Einsatz kommen bestehende Lösungen wie:
die in Axis2 integriert werden. XMLBeans stammen ursprünglich von BEA Systems und wird von Apache weiterentwickelt. XMLBeans heben den Informationsgehalt eines XML-Infosets während der Verarbeitung auf, so dass Metadaten zur Verfügung stehen, die bspw. für eine Schema-Validierung genutzt werden können. Wenn XMLBeans als Data Binging genutzt werden sollen, muss “-d xmlbeans” als Parameter angegeben werden. (Defaultwert ist ADB):
WSDL2JAVA ... -d xmlbeans meine.wsdl
Das Framework generiert für jeden benutzerdefinierten Datentyp eine Interfaceklasse, mit der man bei der Entwicklung in Berührung kommt. Alle Interfaces erben von XMLObject und erhalten eine interne statische Inner Class “Factory” mit der eine Klasse des jeweiligen Types erzeugt werden kann. Beispiel zur Erzeugung eines Objektes vom Typ Kunde:
KundeDocument kundeDoc = KundeDocument.Factory.newInstance();
Ein XML-Document kann über die Methode “save” in ein XML-Format serialisiert werden. Mit “xmlText” wird ein String als XML zurückgegeben.
String kundeXml = kundeDoc.xmlText();
kundeDoc.save(new File("kundeDoc.xml"));
Andere Data Bindings bilden Datantypen wie bspw. xsd:String, xsd:Token, xsd:anyUrl oder xsd:Name auf String ab. XMLBeans bietet hierfür eigene Datentypen, um die unterschiedlichen Wertebereiche und semantischen Bedeutung zu behalten.
03Jul
Als Ergänzung zu dem Beitrag “XFire-WebService-Client mit Maven2 generieren” möchte ich heute noch eine Implementierung für den Service vorstellen, damit man das Beispiel aus dem ersten Beitrag lokal nachvollziehen kann.
Die Implementierung benutzt den XFireServer, der auf Jetty basiert und damit recht leichtgewichtig ist. Bei Interesse werde ich in einem weiteren Beitrag noch die Integration mit Tomcat und Spring beschreiben.
Als Basis für dieses Beispiel dient die WSDL und der generierte Java-Code aus dem ersten Artikel. Die benötigten Dateien befinden sich in der Datei xfirefun-service.zip. Die Implementierung liefert angeforderte Dateien aus und benutzt die JaxbServiceFactory für die eigentliche Servicegenerierung.
02Jul
In einem aktuellen Projekt gab es die Erforderniss mehrere WebServices für ein Portal bereitzustellen. Da das Spring-Framework und Maven 2 zur Verfügung standen und ich mich etwas tiefergehend mit den Möglichkeiten des WebService-Frameworks XFire beschäftigen wollte, habe ich mich für eine Realisierung damit entschieden.
Heute stelle ich kurz vor, wie man mit Maven 2 und dem XFire-Plugin aus einer WSDL-Datei einen WebService-Client generieren und dann z.B. in einer Testklasse nutzen kann.
Zuerst benötigt man einmal eine WSDL-Beschreibung eines WebService, dafür stelle ich ein kleines Beispiel (xfirefun.wsdl) bereit, es kann aber prinzipiell eine beliebige valide WSDL-Datei genutzt werden.
Alle Dateien die zum Nachvollziehen dieser kurzen Anleitung benötigt werden, liegen in der Zip-Datei xfirefun.zip.
Für den Build mit Maven 2 das XFire-Maven-Plugin benötigt und konfiguriert. Der entsprechende Abschnitt in der pom.xml sieht folgendermaßen aus:
...
<build>
...
<plugins>
...
<plugin>
<groupId>org.codehaus.mojo</groupId>
<artifactId>xfire-maven-plugin</artifactId>
<version>1.0-SNAPSHOT</version>
<executions>
<execution>
<goals>
<goal>wsgen</goal>
</goals>
</execution>
</executions>
<configuration>
<package>de.communardo.ws.xfirefun</package>
<profile></profile>
<binding></binding>
<outputDirectory>${project.build.directory}/generated-sources/client</outputDirectory>
<wsdls>
<wsdl>${basedir}/src/main/wsdl/xfirefun.wsdl</wsdl>
</wsdls>
</configuration>
<plugin>
...
</plugins>
...
</build>
...
Wenn man nun mvn install aufruft, generiert Maven im Verzeichnis target/client die Webservice-Endpoint- und Datentypklassen. Die eine eigene Clientklasse (XfireFunClientTest.java) dann einfach folgendermaßen nutzen kann:
...
// Client erzeugen
FunClient client = new FunClient();
// Endpoint festlegen und SOAP-Proxy holen
Fun fun = client.getFun(endpoint);
// Request-Objekt erzeugen und befuellen
FunRequest request = new FunRequest();
request.setFileName(filename);
// Remotezugriff absetzen
try {
FunResponse response = fun.getFile(request);
FileOutputStream fos = new FileOutputStream(response.getFileName());
fos.write(response.getData());
} catch (Exception e) {
e.printStackTrace(System.err);
}
...