Beiträge zum Thema ‘Softwareentwicklung’

21Jul

Wenn man in Spring-Anwendungen zum Beispiel den Aufruf von Methoden loggen will, aber nicht in jeder gewünschten Methode eine Log-Anweisung einfügen möchte, kann man das Logging zentral als Aspekt definieren. Es können damit die Methodenaufrufe aller Klassen geloggt werden, die als Bean durch Spring verwaltet werden.

Zu Beginn sollte die Bean für den Interceptor (advice) definiert werden.

<bean id="methodLoggingInterceptor" class="MethodLoggingInterceptor"/>

Danach kann eine advisor verwendet werden, der auf den Interceptor (advice) verweist und die joinpoints (die gewüschten Methoden) über einen regulären Ausdruck engrenzt.

<bean id="wsMethodLogger" class="org.springframework.aop.support.RegexpMethodPointcutAdvisor">
     <property name="advice">
          <ref local="methodLoggingInterceptor"/>
     </property>
     <property name="patterns">
          <list>
               <value>de.communardo.*get.*</value>
               <value>de.communardo.*process.*</value>
          </list>
     </property>
</bean>

Dann muss den betreffenden Beans der neue Interceptor hinzugefügt werden. Hierbei ist auf die Reihenfolge zu achten.

<bean id="profileWebservice">
    ...
    <property name="interceptorNames">
         <list>
              <value>serviceTransactionInterceptor</value>
              <value>hibernateInterceptor</value>
              <value>wsMethodLogger</value>
         </list>
    </property>
</bean>

Die Interceptor-Klasse kann zum Beispiel die Interfaces MethodBeforeAdvice, AfterReturningAdvice und ThrowsAdvice implementieren. In den entsprechenden Methoden kann dann je nach Aufrufzeitpunkt eine geeignete Meldung ins Log geschrieben werden.

import java.lang.reflect.Method;
import org.apache.log4j.Logger;
import org.springframework.aop.AfterReturningAdvice;
import org.springframework.aop.MethodBeforeAdvice;
import org.springframework.aop.ThrowsAdvice;

public class MethodLoggingInterceptor implements MethodBeforeAdvice, AfterReturningAdvice,
ThrowsAdvice {
    private Logger log = null;
    public MethodLoggingInterceptor() {
    }
    public void before(Method method, Object[] args, Object object) throws Throwable {
        log = Logger.getLogger(object.getClass());
        log.debug("Beginning method: " + method.getName());
    }
    public void afterReturning(Object returnValue, Method method, Object[] args, Object target)
    throws Throwable {
        log = Logger.getLogger(target.getClass());
        log.debug("Ending method: " + method.getName());
    }
    public void afterThrowing(Method method, Object[] args, Object target, Throwable ex) {
        log = Logger.getLogger(target.getClass());
        log.debug("Exception in method: " + method.getName() + " Exception is: " + ex.getMessage());
    }
}

Hinweis für AndroMDA-Nutzer: Für Klassen, die über den Stereotyp <<Service>> verfügen, existiert der tagged value @andromda.spring.service.interceptors. Darüber lassen sich den Services im Modell zusätzliche Interceptors hinzufügen, die in die Liste der interceptorNames aufgenommen werden. Die Spring-Konfiguration der beteiligten Beans kann anhand des applicationContext merge-point in den Application Context integriert werden.

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14Jul

Auch die zweite Veranstaltung der Java User Group Saxony kann als voller Erfolg bezeichnet werden. Shaun Smith, Project Lead des EclipseLink Projektes und Produktmanager für Oracle TopLink, gab am 09.07.2008 einen Überblick über die Features und die Funktionsweise von EclipseLink.

Die Firma ubigrate hat diese Veranstaltung an der Informatik Fakultät der TU-Dresden in Zusammenarbeit mit dem JUG Saxony Team für die hiesige User Group organisiert und somit mehr als 50 Teilnehmern einen informativen und unterhaltsamen Abend ermöglicht.

Shaun Smith ging während seines Vortrages detailliert auf die Java Persistence API und die Referenzimplementierung EclipseLink ein. Dabei ist insbesondere die Vielseitigkeit des Frameworks hervorzuheben. Neben Objekt-Relationalem Mapping (ORM) stellt es Funktionen zum Objekt-XML Mapping (in Version 1.0 noch nicht 100% JAXB 2.0 kompatibel) sowie Unterstützung für Service Data Objects (SDO) 2.1 zur Verfügung. Sollte dies noch nicht genügen kann EclipseLink leicht um weitere Mapping Ziele erweitert werden wie Shaun Smith anhand eines JSON Beispiels demonstriert hat.

Neben der Vorstellung von technischen Details und der ein oder anderen Anekdote aus dem Projektgeschäft (wer sich dafür interessiert sollte die kommenden JUG Veranstaltungen nicht verpassen ;-) ) wurden auch die verschiedenen Mappings und das Zusammenspiel mit den Eclipse Dali JPA Tools im Rahmen von Live Demonstrationen vorgeführt.

Am Tag unserer Veranstaltung wurde EclipseLink 1.0 veröffentlicht und somit für den Produktiveinsatz freigegeben. Einen genaueren Blick ist es auf alle Fälle wert.

Das nächste Treffen der JUG Saxony ist für Oktober 2008 geplant. Das Thema lautet Rich Client Platform (RCP) Entwicklung mit Java.

Informationen zur kommenden Veranstaltung gibt es demnächst auf der Webseite der JUG Saxony unter http://www.jugsaxony.de. Die Folien zum EclipseLink Vortrag sind ebenfalls auf dieser Seite zu finden.

Einen Bericht zum Treffen in englischer Sprache gibt es im ubigrate Blog.

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19Jun

Um in Sharepoint anfragen auf eigene ASPX Seiten umzuleiten, besteht die Möglichkeit dies durch die Verwendung eines „IHttpModules“ zu realisieren. Das Modul greift spezifische Anfragen auf definierte Seiten ab und leitet diese auf definierte Seiten um.

Hier der Code, um eine Anfrage auf die CreateWebPage.aspx auf die MyPage.aspx umzuleiten:

pic1

Die Verwendung des IHttpModule, welches durch einen Eintrag in die „web.config“ realisiert wird, kann über ein Feature mit Hilfe des SPWebConfigModification Objektes erreicht werden. Diese Feature setzt und löscht automatisch den notwendigen Eintrag in der „web.config“.

Hier der Beispielcode um das oben gezeigte IHttpModule anzubinden:

pic2

pic3

Wichtig: Um auch die “Remove” Methode korrekt ausführen zu können, müssen die Eigenschaften des SPWebConfigModification Objektes richtig gewählt werden.

1. Die Eigenschaft “EnsureChildNote” muss angewandt werden, da mit der EnsureSection eine spätere “Remove” Methode keine Auswirkung liefert.

mod.Type = SPWebConfigModification.SPWebConfigModificationType.EnsureChildNode;

2. Der “mod.Name” muss entsprechend der “mod.Values” angepasst werden. Wird der Name des Objektes willkürlich gewählt, ist die Funktionalität der “Add” Methode gewährleistet, doch wird die Funktionalität der “Remove” Methode kein Resultat liefern.

entryvalue = @”<add name=”"IHttpModule”" type=”"namespace.class, assembly, Version=1.0.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=…”" />”;

Der Angepasste “mod.Name” muss dann folgend lauten:

entryname = “add[@name='IHttpModule'][@type='namespace.class, assembly, Version=1.0.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=...]“;

Hier nun noch der Inhalt der “feature.xml”. Zu beachten ist, dass der Scope auf der WebApplication liegen muss.

pic4

Links zum Thema:

http://blogs.technet.com/tatianasv/rss_tag_SharePoint+development.xml

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/microsoft.sharepoint.administration.spwebconfigmodification.aspx

http://blog.tedpattison.net/Lists/Posts/Post.aspx?ID=4

MFG Gordon

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21Mai

Um die Ladezeit einer Website bei reduzierter Bandbreite zu testen, können über das Freewaretool SHUNRA\Nimbus einfach und sehr schnell Bandbreiten zwischen 28.8 und 256 kbit/s emuliert werden.

Leider ist das Tool ein wenig veraltet und auf der offiziellen Website nicht mehr zum Download verfügbar, aber mit einer Google-Suche nach „shunra nimbus“ werden viele Quellen gefunden.

Es gibt ein weiteres, aktuelleres Freewaretool zum Drosseln der Bandbreite, das vor der ersten Nutzung aber einigen Konfigurationsaufwand erfordert (-> Details)

Ausgangspunkt meiner Recherche zu diesem Thema war der Versuch mit einem JMeter Lasttest Aufrufe von Webservices über Mobilfunk zu simulieren.

Mit SHUNRA\Nimbus hat das sehr gut funktioniert, da die Drosselung direkt für die Netzwerkkarte des PCs durchgeführt wird.

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11Apr

Am 03. April 2008 fand das erste Treffen und damit die Gründungsveranstaltung der Java User Group Saxony in den Räumen der Communardo Software GmbH statt. Diese Gruppe wurde auf Initiative von Torsten Rentsch (Communardo Software GmbH) und Falk Hartmann (ubigrate) Anfang 2008 ins Leben gerufen. Ziel ist es den Wissensaustausch im Java Umfeld zu fördern sowie Kontakte zwischen Firmen und wissenschaftlichen Einrichtungen zu knüpfen.

JUG Saxony Gründungsveranstaltung

Vor 43 interessierten Teilnehmern wurde die Model Driven Architecture (MDA) vorgestellt. Herr Professor Aßmann (Lehrstuhl Softwaretechnik der TU Dresden) gab eine konzeptionelle Einleitung zum Thema und betrachtete dabei insbesondere den Zusammenhang zwischen MDA und Component-based Software Engineering (CBSE) (Folien). Herr Torsten Lunze (Communardo Software GmbH) stellte mit seinem Vortrag (Folien) den Bezug zur Praxis anhand eines Beispiels aus dem Projektgeschäft her und erläuterte u.a. die Vor- und Nachteile von MDA beim Einsatz der Open Source Software AndroMDA. Beim anschließenden Buffet blieb Zeit Kontakte zu knüpfen und das Thema im Gespräch zu vertiefen.
Mindestens einmal pro Quartal wird nun eine Veranstaltung der JUG Saxony stattfinden. Das nächste Treffen ist am 9. Juli 2008 in den Räumen der TU Dresden geplant. Das Thema wird voraussichtlich EclipseLink (JPA 2.0 RI, JSR 317) sein.
Gern können Sie sich als Mitglied der JUG Saxony auf unserer Website http://groups.google.de/group/jug-saxony registrieren. Für Anregungen und Wünsche sind wir stets offen.

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12Mrz

Einrichten von Webtests und Loadtest für SharePoint Anwendungen in Visual Studio Team System 2008.

Verbindung zur Datenbank als Load Test Repository.

Hier verlässt man zunächst die VS Oberfläche und begibt sich in die Konsole.  Ich nehme mal  an, es ist ein SQL Server (in meinem Fall SQL Express auf der gleichem Maschine) vorhanden.

Dann einfach VS Command Prompt (über das Startmenü) öffnen und ein CD in folgendes Verzeichnis machen:
c:\program files\microsoft visual studio 9.0\common7\ide

Anschließend folgendes Kommando ausführen (evtl. SQL Instanz anpassen):

SQLCMD /S localhost\sqlexpress /i loadtestresultsrepository.sql

Siehe dazu im Übrigen auch :
http://msdn2.microsoft.com/en-us/library/ms182600.aspx

Artikel vollständig lesen »


28Feb

Hin und wieder kommt es vor, dass man Dateien im BLOB-Format in einer Tabelle ablegt. Wenn man nun “schnell” auf diese Daten zugreifen will, steht man vor einem Problem, denn der Standard-SQL-Befehlssatz bietet keine Möglichkeit, Spalten mit Binärdaten zu füllen bzw. diese Daten wieder auszulesen und in eine Datei zu speichern.

Nun hat man nicht immer eine Entwicklungsumgebung zu Hand, um ein Programm zu schreiben, das per ADO oder ADO.NET diese Spalten befüllt. Auch der SQL-Server selbst bietet Möglichkeiten, um hier z.B. mittels Management-Studio tätig zu werden. Im Folgenden beschreibt ein Beispiel das generelle Vorgehen:

Als vorbereitende Maßnahme legt man eine Datenbank namens [pictures] an, die eine Tabelle mit dem Namen [images] enthält. Diese Tabelle enthält einfachheitshalber nur einen Primärschlüssel und das eigentliche Datenfeld. Wichtig hierbei ist, dass das Datenfeld den Datentyp [varbinary](max) hat.

CREATE DATABASE pictures
GO
USE pictures
GO  

CREATE TABLE [dbo].[images](
[imageid] [int] IDENTITY(1,1) NOT NULL,
[imageblob] [varbinary](max) NOT NULL
PRIMARY KEY CLUSTERED ([imageid]))
GO

Nun wird die Tabelle mittels INSERT befüllt. Mittels OPENROWSET in Kombination mit der Option BULK ist es möglich, Spalteninhalte als Binärstrom aus einer Datei (im Beispiel: bild1.jpg) zu lesen.

INSERT [dbo].[images]([imageblob])
SELECT BulkColumn
FROM OPENROWSET( BULK 'C:\bild1.jpg',
SINGLE_BLOB) as ExternalFile
GO

Führt man nun einen SELECT auf die Tabelle aus, sieht man, dass die Binärdaten gespeichert wurden.

image

Der umgekehrte Weg ist leider nicht ganz so einfach. Hierzu muss man das Programm bcp bemühen. Um bcp per SQL aufzurufen, muss der Server konfiguriert werden, dass Shell-Aufrufe möglich sind. Auch das ist (notwendige Berechtigungen vorausgesetzt) per SQL-Statement möglich:

EXECUTE sp_configure 'show advanced options', 1
RECONFIGURE WITH OVERRIDE
GO
EXECUTE sp_configure 'xp_cmdshell', '1'
RECONFIGURE WITH OVERRIDE
GO
EXECUTE sp_configure 'show advanced options', 0
RECONFIGURE WITH OVERRIDE
GO

Für den eigentlichen Export ist noch eine Konfigurationsdatei erforderlich. Diese beinhaltet die Formatbeschreibung. Wird diese nicht verwendet hat die resultierende Datei zwar die passende Größe, kann aber nicht gelesen werden, da bcp beim Export einige automatische Zeichenersetzungen vornimmt. Die Formatdatei kann auf Kommandozeilenebene mit bcp erstellt und dann angepasst oder direkt mittels Editor erstellt werden.

image

Die resultierende Datei sollte final wie dargestellt aussehen:

image

Nun kann mittels eines BCP-Befehls eine Datei erstellt werden. Wichtig hierbei ist, dass immer nur 1 Spalte und eine Zeile ausgegeben wird, da a) nur eine Datei geschrieben wird und b) dies auch in der eben erstellten Formatdatei so beschrieben ist.

exec master..xp_cmdshell ‘bcp “select [imageblob] from [pictures].[dbo].[images] where imageid = 1″ queryout C:\kopiebild1.jpg -T -S . -f c:\imageblob.fmt’

image

Die Datei liegt nun als kopiebild1.jpg wieder vor.

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27Feb

Als netter ASP.Net Programmierer mutet man dem Anwender wegen eines Klicks in eine CheckBox (in diesem Fall als Item einer CheckBoxList) kein Postback/Reload der Seite zu. Nun hat man ja aber vielleicht doch den Wunsch, das eine oder andere beim Klick zu erledigen - clientseitig per Javascript. Wenn möglich, will man den einzelnen CheckBoxList Items noch ein paar Attribute mitgeben, die in der Javascript-Funktion ausgewertet werden können und im Idealfall weiß die Javascript-Funktion auch gleich, welcher Item geklickt wurde. Das sollte eigentlich kein Problem sein - denkt man.

Also versucht man es erstmal ganz einfach mit folgendem Codeschnipsel im C# CodeBehind der Seite:

image

-> keine Reaktion :-(

Das gleiche noch einmal mit “onclick” anstelle “onchange” -> selbes Ergebnis :-(

Nun hilft alles nichts - man fängt an nachzudenken… Ein Blick in den Seitenquellcode ist ziemlich aufschlussreich: Die CheckBoxList Items haben einen <span> um den eigentlichen <input>-Tag des Items stehen - und in diesem landen unsere Attribute:

image

So funktioniert das also leider nicht. Ein kurzes Googlen zeigt nicht nur, dass andere das Problem auch schon hatten, sondern auch eine Lösung: Das “onclick” darf nicht an die einzelnen Items, sondern muss an die CheckBoxList gebunden werden:

image

Welcher Item geklickt wurde, kann man nun leider nicht mehr einfach an die Javascript-Funktion übergeben. Dies muss man über eine for-Schleife herausfinden. Die Attribute für die einzelnen Items können aber mit einem kleinen Trick trotzdem in der Javascript-Funktion abgefragt werden: Man legt sich zusätzlich zum Array mit den CheckBoxList Items (<input>-Tags) noch ein Array für die Attribute (<span>-Tags) an, das natürlich die gleiche Länge hat und über den gleichen Index abgefragt werden kann.

Alles in allem sieht die Javascript-Funktion in der Seite dann so aus:

function CheckboxChanged()
{
var checkBoxList = document.getElementById(’<%= SampleCheckBoxList.ClientID %>’);
//Array für die CheckBoxList Items
var checkboxes = checkBoxList.getElementsByTagName(’input’);
//Array für die Attribute der CheckBoxList Items
var checkboxAttributes = checkBoxList.getElementsByTagName(’span’);
for (var i=0; i<checkboxes.length;i++)
{
alert(checkboxes[i].checked);
alert(checkboxAttributes[i].code);
alert(checkboxAttributes[i].text);
}
}

Und der C# CodeBehind für das Hinzufügen des “onclick” und der Attribute so:

//set attributes for the items of SampleCheckBoxList (reqired for javascript function)
foreach (ListItem item in SampleCheckBoxList.Items)
{
item.Attributes.Add(”code”, item.Value);
item.Attributes.Add(”text”, item.Text);
}
//set the javascript function to be called at a checkbox item click
SampleCheckBoxList.Attributes.Add(”onclick”, “CheckboxChanged()”);

Das sollte wirklich kein Problem sein… :-)

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25Feb

Manchmal hat man ein Problem, und wenn man es dann gelöst hat, ist die Lösung so einfach, dass man es fast nicht glauben mag. So ging es mir mit folgender Aufgabe:

Gegeben ist ein String, der ein XML Document repräsentiert:

<books>
<book author=”Meier”>Lexikon der Meierei</book>
<book author=”Muster”>Patterns in der Schneiderstube</book>
</books>

Diesen String möchte man (möglichst browserunabhängig, wenigstens soll es aber für Internet Explorer und Firefox funktionieren) per Javascript in ein XML DOM Object parsen, um dieses dann, wie auch immer, weiter zu verwenden. Und das geht ganz einfach so:

function MyParseXml(xmlString)
{
var xmlDoc;
//for IE
if (window.ActiveXObject)
{
xmlDoc = new ActiveXObject(”Microsoft.XMLDOM”);
xmlDoc.async = “false”;
xmlDoc.loadXML(xmlString);
}
//for Mozilla, Firefox, Opera, etc.
else if (document.implementation && document.implementation.createDocument)
{
var parser = new DOMParser();
xmlDoc = parser.parseFromString(xmlString,”text/xml”);
}
var x=xmlDoc.getElementsByTagName(’book’); //oder wasauchimmer
}

Fertig! :-)

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13Feb

Im Mitteldeutschen Barcamp in Jena fand eine Session zum Thema SEO (Search Engine Optimization) statt. In dieser wurden Prinzipien diskutiert um ein gutes Ranking für eine Webseite insbesondere unter google zu erzielen. Ein paar Ideen möchte ich an dieser Stelle zusammenfassen.

1. Jede Seite, die durch eine Suche auffindbar sein soll, sollte nur einmal vorhanden sein. Wenn mehrere Einstieg URLs vorhanden sind, so sollten diese, am besten per Refer, auf die Hauptseite verweisen.

2. Jede Seite sollte unter einem permanenten Link erreichbar sein. Der Link sollte sich für die Webseite auch in Zukunft nicht mehr ändern sowie unabhängig seinvon irgendwelchen Sessionvariablen oder vorhergehenden Klickpfaden.

3. HTML Konformität ist für google nicht zwingend erforderlich. Jedoch hat die Beachtungein dieser den Vorteil, dass google die Seite vollständig parsen kann. Treten Fehler beim Parsen der Seite auf, so kann das dazu führen, dass nicht alle Links betrachtet werden, oder die Seite nicht in einem Suchergebnis erscheint, da der Content nicht analysiert wurden konnte.

4. Die Reihenfolge von Content innerhalb einer HTML Seite spielt eine untergeordnete Rolle. Scheitert das Parsen der HTML Seite in der Mitte oder Ende so können nur die Links und Texte, die bis dahin gescannt wurden, verarbeitet werden. Beinhaltet der Anfang eine für die Suche unwichtige Subnavigation, so ist dies eine unnötige Fehlerquelle. Es kann daher sinnvoller sein, den Content immer an den Anfang an einer Seite zu platzieren und stattdessen Navigation o. ä. ans Ende.

4. Das meta Tag description kann verwendet werden, um das Preview in dem Suchergebnis zu definieren. Beim nicht Verwenden des Tags versucht die Searchengine sich eine Description herauszusuchen. Die Vorhersagbarkeit des Ergebnisses stößt dabei gern an ihre Grenzen.

5. Für unwichtige Webseiten, die nicht in einem Suchergebnis erscheinen sollen, kann einem Link ein no-follow mitgegeben werden. Siehe dazu auch hier http://googleblog.blogspot.com/2005/01/preventing-comment-spam.html

6. Google abonniert RSS Feeds. D. h. erscheint eine neue Seite in einem RSS Feed, so scannt Google diese Seite nach neuen Suchbegriffen schneller als wenn es beim Scannen des Webs über diese neue Seite stolpern würde.

7. Während der Session tauchte die Frage auf, welche Bedeutung Headline Tags (h1, h2 usw.) haben, und welche Relevanz diese für die Suche haben. Die überraschende Antwort war, dass h2 oder h3 unter Umständen mehr Bedeutung haben als h1. Dies ist sicherlich abhängig von dem Aufbau der Gesamtseite. Der Hintergrund - sinnfrei wiedergeben - ist, dass h1 mitunter als Gesamtüberschrift angesehen wird, die für den konkreten Content der Seite nur eine untergeordnete Bedeutung hat.

8. Wo platziert man einen Link auf seine Seite, um in einem Suchranking von google weiter oben zu erscheinen? Die Antwort ist an sich ganz banal, man sucht sich die Seite(n) heraus, die für die Zielsuchbegriffe am höchsten gerankt sind, und platziert dort, irgendwie, einen Link. Das “irgendwie” ist dabei der Kreativität des Einzelnen überlassen.

Alle Angaben sind ohne Gewähr. :-)

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