Beiträge von Judith Schmalz

21Mai

Um die Ladezeit einer Website bei reduzierter Bandbreite zu testen, können über das Freewaretool SHUNRA\Nimbus einfach und sehr schnell Bandbreiten zwischen 28.8 und 256 kbit/s emuliert werden.

Leider ist das Tool ein wenig veraltet und auf der offiziellen Website nicht mehr zum Download verfügbar, aber mit einer Google-Suche nach „shunra nimbus“ werden viele Quellen gefunden.

Es gibt ein weiteres, aktuelleres Freewaretool zum Drosseln der Bandbreite, das vor der ersten Nutzung aber einigen Konfigurationsaufwand erfordert (-> Details)

Ausgangspunkt meiner Recherche zu diesem Thema war der Versuch mit einem JMeter Lasttest Aufrufe von Webservices über Mobilfunk zu simulieren.

Mit SHUNRA\Nimbus hat das sehr gut funktioniert, da die Drosselung direkt für die Netzwerkkarte des PCs durchgeführt wird.

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23Jan

Konvertierung von Freemind-Mindmaps in Mindmanager-Mindmaps und umgekehrt

Neben der bekannten, kommerziellen Lösung Mindmanager (von Mindjet) zum Bearbeiten von Mindmaps hat sich mittlerweile ein freies Tool etablieren können. Freemind ist eine Open Source Lösung, lizensiert unter GPL, die viele Funktionen des Mindmanagers abbildet. Die Bedienung von Freemind ist teilweise nicht ganz so komfortabel wie die des Mindmanagers, auch werden Mindmaps nicht automatisch angeordnet, dafür speichert Freemind in weiterverwendbare XML-Dateien und es entstehen keine weiteren Lizenzkosten.

Um Freemind-Mindmaps in Mindmanager-Mindmaps (und umgekehrt) zu konvertieren existieren mehrere Ansätze:

  • Installatation eines Plug-Ins (vorher kostenlose Registrierung notwendig) im Mindmanager, mit dessen Hilfe Mindmaps, die mit Freemind erstellt wurden, geöffnet werden können. Zur Konvertierung in die andere Richtung bietet Freemind die Importfunktion von Mindmanager-Dateien. Achtung: diese Funktion ist erst ab Freemind-Version 0.9 verfügbar.
  • Konvertierung durch XSLTs. Diese Konvertierung ist recht fehleranfällig und umständlich. Durch die neuen Funktionen und Plugins wie oben beschrieben wird dieser Ansatz zur Konvertierung obsolet.
  • Konvertierung ohne zusätzlichen Installationsaufwand, aber etwas „schmutzig“ (Diese Lösung bietet bietet sich vor allem für die schnelle, einmalige Konvertierung an):
    • Export der Mindmap (Alle Zweige müssen beim Export vollständig ausgeklappt sein) mit Freemind in eine HTML-Seite
    • Öffnen und Abspeichern der HTML-Seite in Microsoft Word
    • Import in Mindmanager.

Weil es thematisch gerade passt füge ich an dieser Stelle noch zwei interessante Links zu Mindmapping Tools ein: Artikel vollständig lesen »


16Okt

Um schnell Datenbankschemata zu visualisieren bietet sich Schemaspy (veröffentlicht unter LGPL) an. Es wird auf der Kommandozeile zum Beispiel wie folgt aufgerufen:

java -jar schemaSpy.jar -cp postgresql-8.1-408.jdbc3.jar -t pgsql -db beispiel_db -u improve -s public -host beispielport -port 5431 -o .

Damit die Generierung der Tabellen und Diagramme erfolgreich verläuft, müssen 2 Bedingungen erfüllt werden:

  1. ein Treiber für den entsprechenden Datenbanktyp muss vorhanden sein. Der Pfad zum Treiber kann entweder in durch den Parameter -cp spezifiziert werden (siehe oben) oder in den [databaseType].properties von SchemaSpy angegeben werden
  2. zum Rendern der Graphiken muß der Dot-Renderer von Graphviz im selben Ordner wie Schemaspy liegen, ansonsten wird die folgende Fehlermeldung angezeigt:
    Warning: Failed to run dot.
    Download dot version 2.2.1 or versions greater than 2.4 from www.graphviz.org and make sure that dot is in your path.

    Momentan wird von Graphiz nur die Version 2.14.x bereitgestellt, mit der jedoch ebenfalls die Graphiken erzeugt werden können: Einfach die Dateien dot.exe, z.dll, jepg.dll und png.dll aus dem bin-Ordner von Graphviz in das Verzeichnis der schemaspy.jar kopieren.

25Jul

Beim Speichern eines Projektplanes auf dem Microsoft Office Project Server 2003 können im Dialog zum Speichern Versionen des Projektplanes ausgewählt werden. Die Version wird als Erweiterung mit dem Projektnamen gespeichert.

Standardmäßig sind die Versionen „published“ und „target“ auf dem Projectserver angelegt – weitere können durch den Serveradministrator angelegt werden (Manage Enterprise Features –> Versions).

Beim Anlegen einer Version kann neben dem Versionsnamen der Archivierungstyp (Version Archived) und der Typ des Gantt-Diagrammes ausgewählt werden. Bedeutsam ist eigentlich nur der Archiverungstyp.

  • Archivierte Versionen (Versionierungstyp: Yes) bilden Momentaufnahmen der aktuellen Version (inklusive Zuordnungen) zu bestimmten Zeitpunkten im Projektlebenszyklus ab. Damit sind diese Versionen besonders zum Erstellen von Sicherungskopien eines Projekts oder zum Vergleichen des Fortschritts geeignet.
  • In Nichtarchivierten Versionen (Versionierungstyp: No) werden die Zuordnungen nicht gespeichert, sondern abhängig vom Ressourcenpool, aktualisiert. Beispielsweise werden nach dem Speichern einer Projektversion vorgenommene Erhöhungen von der Arbeit der Ressourcen und die Veränderungen der Verfügbarkeit in der nichtarchivierten Version widergespiegelt.

Mit welcher Version sollte ein Projekt gespeichert werden?

Wenn Sie eine Version als aktuelles Projekt weiterverwenden möchten, müssen Sie es mit der Version „published“ speichern. Nur diese Version wird mit dem Project Server synchronisiert.

Die Version „target“ hingegen archiviert den Projektstand (in der Standardinstallation, da die Version vom Administrator modifiziert werden kann).

Die Verwendung der spezifischen Versionen hängt von individuellen Regelungen ab. Beispielsweise kann der Lebenszyklus eines Projektes durch verschiedene Versionen nachverfolgt werden, dann sollten Projekte mit einer entsprechenden Version am Ende einer Projektphase gespeichert werden.

Wann verwendet man Basispläne und wann Versionen?

Anstelle der Verwendung von Versionen zu Vergleichszwecken können auch mehrere eines Projekts gespeichert werden. Basispläne können zum Anzeigen von Unterschieden auf Vorgangsebene und im Terminplan eines Projekts verwendet werden. Sie enthalten jedoch nicht alle Informationen, die in einer Version eines Projekts enthalten sind.