Seit dem 23.02.2010 steht das Cumulative Update Februar 2010 für Windows SharePoint Services 3.0 und Microsoft Office SharePoint Server 2007 zum download bereit. Artikel vollständig lesen »
Wie werden nun diese Sharepoint Listen gezeichnet? Wie könnte nun der neu zu entwickeltende, spektakuläre Cover Flow für Sharepoint aussehen, den man sich gerade noch im Kopf zurecht gerückt hat? Irgendwie muss dieser im Kopf entwickelte Prototyp nun in das Konzept übertragen werden. Spätestens an diesem Punkt steigen die meisten Consultants oder Artgenossen aus. Einige versuchen sich noch hartnäckig mit ihren Copy & Paste Fähigkeiten (Photoshop und Co.) das gewünschte Bild zusammen zu montieren. Aber sind wir doch mal ehrlich: schön ist das nicht.
Wer öfters mal eine Dokumentation oder aber auch ein Fachkonzept schreibt, wird dieses Szenario wahrscheinlich nur zu gut kennen.
Die kleine italienisch/amerikanische Firma Balsamiq Studios hat sich auf die Flagge geschrieben, uns genau in dieser schweren Zeit der “Ideen-Illustration” zu unterstützen. Gegründet und geleitet wird die kleine Firma von Giacomo ‘Peldi’ Guilizzoni, einem Ex – Adobe Software Lead. Mehr über die Gründungsgeschichte von Balsamiq kann in diesem (empfehlenswerten) Blogpost gefunden werden.
Wie sieht so eine “Skizze”, welche mit Balsamiq entworfen werden kann, denn nun aus?
Genau so!
Jetzt ist schon fast ein halbes Jahr vergangen, als ich mich das letzte Mal mit dem Cross Site Scripting Filter (XSS) von Sharepoint 2007 befasst habe. Dieser stellt einen wesentlichen Bestandteil von Sharepoint dar und bereitete mir damals schon sehr viele Kopfschmerzen. Prinzipiell besteht die Aufgabe des XSS Filters darin, schädlichen Code oder Skripte aus dynamisch generierten HTML Seiten zu entfernen. Dass der Filter manchmal etwas willkürlich arbeitete hatte ich damals in meinen Blogbeitrag bereits gezeigt.
Was bisher geschah: Sharepoint und der eigensinnige XSS – Filter (Bericht)
Grund genug, sich einmal die Unterschiede zwischen Sharepoint 2007 und Sharepoint 2010 anzuschauen.
Um die Unterschiede zu verdeutlichen, habe ich ein HTML Quelldokument, jeweils mit einem Sharepoint 2007 und mit einem Sharepoint 2010 Server programmatisch importiert.
Folgender Programmcode kam dabei zum Einsatz.
class Program
{
static void Main(string[] args)
{
using (SPSite site = new SPSite("http://....."))
{
using (SPWeb web = site.OpenWeb())
{
PublishingWeb pubWeb = PublishingWeb.GetPublishingWeb(web);
string pageFileName = "Test";
PageLayout[] pageLayouts = pubWeb.GetAvailablePageLayouts();
PageLayout currPageLayout = pageLayouts[4];
PublishingPageCollection pages = pubWeb.GetPublishingPages();
PublishingPage currentPage = pages.Add(string.Concat(pageFileName,".aspx"),currPageLayout);
string htmlContent = GetFileContent();
currentPage.ListItem[FieldId.PublishingPageContent] = htmlContent;
currentPage.ListItem.Update();
currentPage.Update();
currentPage.CheckIn("Checked in by me");
}
}
}
Die Ergebnisse des Tests zeigt die folgende Tabelle.
Positiv fällt auf, dass Sharepoint 2010 endlich die Anführungszeichen an Attributen unangetastet lässt. Die 2007 er Version löschte derartige Zeichen kompromisslos weg. Kommentare akzeptiert Sharepoint 2010 immer noch nicht als HTML Elemente – sie werden ebenfalls gelöscht. <li> Elemente dürfen keine Bilder als Listen Icons besitzen. Möchte man sein eigenes Icon zu einer Liste hinzufügen sollte auf eine externe CSS Klasse zurück gegriffen werden (Dies ist in jedem Falle zu empfehlen). Die Eigenschaften “inherit” sowie “none” hingegen werden unterstützt.
Script Tags werden völlig korrekt entfernt. Ebenso Iframe Elemente. Diese sind nicht erwünscht.
Weiterhin positiv aufgefallen ist, dass Elemente des Typs <input/> endlich korrekt geschlossen werden. Das Attribut “Name” wird leider gelöscht. Warum kann ich mir nicht erklären, es scheint aber so, als würden alle Attribute mit der Bezeichnung “name” gelöscht.
Als letzte Besonderheit fällt auf, dass Sharepoint nun konsequent alle absoluten Urls in relative überführt. In Sharepoint 2007 blieben absolute Urls unangetastet. Relative Urls, welche keinen Bezug zu dem aktuellen Sharepoint Server besitzen, wie etwa <a href=”../../beispiel.htm”>, werden weiterhin gelöscht.
Fazit: Es scheint als hätte sich das Sharepoint Entwicklungsteam einige Gedanken über XHTML & Co gemacht. So fallen die geschlossen Tags sowie die Anführungszeichen positiv auf. Einige Baustellen bleiben weiterhin offen.
Auch 2010 fand bereits ein Treffen der SharePoint Usergroup Dresden statt. Gastgeber war diesmal (28.01.) erstmalig die datafino GmbH. Trotz des winterlichen (Chaos-) Wetters hatten es viele Teilnehmer zum Waldschlösschen geschafft.
Nachdem sich alle gestärkt hatten und ein passender Raum gefunden war, eröffnete Martin Hey einen in meinen Augen gelungenen Abend.
Den Anfang machte Ronny Schattauer, der zunächst theoretisch und anschließend noch praktisch darstellte, wie Visio zur Datenmodellierung im SharePoint 2007 genutzt werden kann. Interessant dabei war, dass ein eigens geschriebenes Konvertierungs-Tool verwendet wurde, um aus ER-Modellen, welche im Visio erstellt und anschließend in XML umgewandelt wurden, Template-XML_Dateien für Content-Types und Listen zu erstellen. Das manuelle Erstellen solcher Dateien kann somit vermieden werden, was sich natürlich positiv auf Struktur und Übersichtlichkeit auswirkt.
Nach einer kurzen Pause leitete Dorrit Riemenschneider eine Diskussion zum Thema „Enterprise 2.0 und SharePoint 2010“ ein. Hier wurden diverse Themen besprochen, allem voran natürlich Neuerungen/Verbesserungen, die SharePoint 2010 auf diesem Gebiet mitbringt. Darüber hinaus wurde aber auch der Umgang mit (noch) nicht Web 2.0 affinen Usern („Web 0.5 Nutzer“) und die Frage, wie man solchen Nutzern den Einstieg erleichtern könnte, diskutiert .
Als krönenden Abschluss gab es noch eine Eintrittskarte zu den SharePoint Days auf der BASTA! 2010 Spring zu gewinnen, über die sich André Röhrich freuen konnte.
Für alle, die sich mit dem neuen Visual Studio und dem .NET Framework 4.0 vertraut machen wollen oder mehr erfahren möchten, hat Microsoft das neu aktualisierte Visual Studio 2010 and .NET Framework 4 Training Kit veröffentlicht. Das am 11.01.2010 veröffentlichte 151 MB große Paket enthält eine Vielzahl von Präsentationen, Demos und Tutorials. Genau genommen 17 Präsentationen, 21 Demos und 26 Tutorials sowie 10 Videos. In dieser Version des Kits wird auch auf die Themen Office, SharePoint und Application Lifecycle Management eingegangen. Der Download lohnt sich auf alle Fälle.
Am Mittwoch dem 15.12.2009 wurde das Cumulative Update Dezember 09 für Windows SharePoint Services 3.0 und Microsoft Office SharePoint Server 2007 veröffentlicht. Über die folgenden Links können sowohl das WSS 3.0 als auch das MOSS 2007 Full server package heruntergeladen werden.
WSS 3.0
Das Paket beinhaltet die folgenden Hotfixes:
MOSS 2007
Das Paket beinhaltet die folgenden Hotfixes:
Installation:
Nach erfolgter Installation des Service Pack 2 für MOSS und WSS können die Server packages 977026 & 977027 installiert werden.
Im Anschluss muss der Sharepoint Configuration Wizard ausgeführt werden.
Am 2. Dezember 2009 fand in Düsseldorf der 2. iX Day rund um SharePoint statt. Nach dem Erfolg des ersten iX Tages im Juli sollte sich diesmal alles rund um Sharepoint, speziell Sharepoint 2010 drehen. In über 25 Sessions kam der ambitionierte Sharepointer voll auf seine Kosten. Das Themengebiet erstreckte sich von entwicklerlastigen Vorträgen, welche sich mit der API Unterstützten Programmierung von Sharepoint befassten über Vorträge der administrativen Art bis hin zur neuen Sharepoint Pie.
Communardo tritt als Media-Sponsor der BASTA! Spring 2010 auf. Sie findet vom 22.-26. Februar 2010 in Darmstadt statt und soll dem Wissens- und Erfahrungsaustausch zur .Net und SharePoint Technologie dienen.
Von Silverlight 3.0 bis Windows Azure, von Windows 7 über Visual Studio 2010 und Visual Studio Team System 2010 bis C# 4.0 und last but not least SharePoint 2010: Auf .NET-Entwickler warten viele Änderungen und Neuerungen. Auf der BASTA! Spring 2010 wird es wieder die bestmögliche Unterstützung für Ihre alltägliche Arbeit und Ihre Projekte geben. In Form von Best Practices, Hands-on Power Workshops und interessanten Sessions bieten Ihnen namhafte nationale und internationale .NET-Experten Tipps, Ideen, Unterstützung und Antworten für Ihre laufenden und zukünftigen Projekte.
Neben dem vielfältigen Programm der Hauptkonferenz beleuchten verschiedene Special Days wie z.B. der Architecture/ALM Day und die SharePoint Days wichtige Themen in einem umfassenden Sinne. Moderiert von einem Experten des jeweiligen Themas, bieten sie in zahlreichen Vorträgen umfassendes Wissen sowie einen idealen Rahmen für den Erfahrungsaustausch.
Programm und Anmeldung finden Sie unter http://it-republik.de/dotnet/basta10spring/
Seit einigen Wochen findet sich auf der “Updates Resource Center for SharePoint Products and Technologies” Seite von Microsoft ein Verweis auf einen Artikel im Microsoft SharePoint Team Blog zum Thema “Install SharePoint Server 2007 on Windows Server 2008 R2“.
Da uns noch für einige Zeit der gute alte SharePoint 2007 erhalten bleibt, habe ich den Installationsweg auf einem Windows Server 2008 mit SQL Server 2008 evaluiert.
Durch die Integration von PowerShell in SharePoint 2010 geht Microsoft endlich einen Weg in die richtige Richtung. Schon im Beta Status sind sehr viele STSADM Befehle entfernt und nur sehr wenige hinzugefügt wurden. Ungefähr 20 Befehle wurden entfernt und nur 6 hinzugefügt. Dies ist einfach nachzuvollziehen in dem
stsadm -help
jeweils auf einem Sharepoint 2007 System und auf einem Sharepoint 2010 System ausgeführt und anschließend die Ausgabe verglichen wird. Ich finde diesen Weg richtig cool. Wahrscheinlich weil ich mich mit STSADM nie so richtig anfreunden konnte.
PowerShell eröffnet dem geneigten Administrator oder Entwickler jetzt vollkommen neue Ansätze Sharepoint zu administrieren.
Jeder Entwickler , welcher mit dem Sharepoint Objekt Modell schon etwas vertraut ist, wird vermutlich wissen, dass Instanzen von SPSite, SPWeb oder im allgemeinen alle Klassen welche IDisposable implemtieren, sehr viele Ressourcen verbrauchen können. Gleich zum Start hat das Sharepoint Team nun zwei CMDLETS entwickelt welche den Umgang mit Disposable Objekten vereinfachen sollen und uns das Leben erleichtern.
Start-SPAssigment
Stop-SPAssigment
Es gibt drei Levels des Assignments.
No Assignment
Diesen Weg sollte jeder kennen. Es wird ein SPWeb Objekt erstellt, welches verarbeitet aber nicht mehr disposed wird.
$web = Get-SPWeb "http://localhost" $web.Title = "Hallo SharePoint Usergroup" $web.Update()
Simple Assignment
Beim “simple assignment” werden alle Objekte dem “global assignment store” zugewiesen. Der Aufruf erfolgt per
Start-SPAssignment -Global
Das “Disposen” aller Objekte erfolgt beim Aufruf von
Stop-SPAssignment
Start-SPAssignment -Global $web = Get-SPWeb "http://localhost" $web.Title = "Hallo SharePoint Usergroup" $web.Update() Stop-SPAssignment -Global
Advanced Assignment
Beim “advanced assignment” werden alle Objekte einem “named store” zugewießen. Das “Disposen” erfolgt durch den Aufruf von Stop-SPAssignment -Bezeichner
$gc = Start-SPAssignment $site = $gc | Get-SPSite "http://localhost" $site.Allwebs $gc | Stop-SPAssignment
Zu beachten wäre noch dass beim Schließen der PowerShell alle Objekte “disposed” werden.
Releaseparty at Atlassian? Confluence 3.2 BETA and 3.1.2 with soms bugfixes were released yesterday. [...]
Tino Schmidt's Vortrag zu Enterprise Mashups auf der webciety, 4.3 Remix the Web http://bit.ly/d26rtA [...]
neuer Blogpost: February Cumulative Update (2010) http://bit.ly/cwxZGE [...]
Webinar am 16.03.: „Communote Enterprise Microblogging - Funktionen und Einsatzbereiche im Unternehmen“ http://bit.ly/96eexF [...]