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Herzlich Willkommen im Communardo Techblog, dem Entwickler-Weblog von Communardo. An dieser Stelle werden Ideen, Problemlösungen, Tipps und Problemstellungen rund um die Entwicklung webbasierter Software vorgestellt.

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Rückblick zum Git-Vortrag bei der JUG Saxony

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Am vergangenen Donnerstag, dem 15.09.2011, habe ich im Rahmen der Java User Group Saxony den schon seit Längerem geplanten Vortrag zum verteilten Versionskontrollsystem Git gehalten.

Die Veranstaltung war mit mehr als 100 Zuhörern sehr gut besucht. Laut Zählung der Organisatoren war es sogar die bisher bestbesuchte JUG Saxony-Veranstaltung überhaupt.

Der Vortrag war sehr umfangreich, so dass ich die vollen drei Stunden der geplanten Zeit ausgenutzt und mich im Anschluss noch mit einigen interessierten Besuchern weiter zum Thema unterhalten habe. Da der Raum auch nach einer Pause noch gut gefüllt war, gehe ich davon aus mein Publikum nicht gelangweilt zu haben.

Den Vortrag begann ich mit einer Auswertung der früher in diesem Jahr durchgeführten Vorbefragung und ging nach einem Vergleich von zentraler und verteilter Versionskontrolle direkt zum eigentlichen Thema – dem verteilten Versionskontrollsystem Git – über.

Neben der Vorstellung einiger essentieller Git-Kommandos ging es vor allem um die Verbindung von Git mit gängigen Werkzeugen wie Eclipse, Atlassian JIRA, Jenkins CI und weiteren.

Im Laufe des Vortrages bin ich auf einige mögliche Repositorystrukturen und Workflows, die sich mit Git realisieren lassen, eingegangen und habe insbesondere Vincent Driessens “Successful Git Branching Model” mit Unterstützung von git-flow vorgestellt. Der Workflow-Teil war dem bisher erhaltenen Feedback zufolge der für die Zuhörer interessanteste Teil. Ansatzweise habe ich auch einen Workflow mit Gerrit-Code-Review angesprochen, bin dort aber aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr zu einer Demonstration gekommen.

Für alle die nicht dabei sein konnten, gibt es die Slides zum Vortrag bei Scribd sowie ein paar Fotos auf der Facebook-Seite der Java User Group Saxony.

Für mich war das der erste Vortrag vor so großem Publikum. Ich bin begeistert vom großen Interesse der Zuhörer und bedanke mich für das positive und konstruktive Feedback.

Umfrage zur Vorbereitung meines Git-Vortrages bei der Java User Group Saxony

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Ich möchte in diesem Jahr im Rahmen eines Java User Group Saxony Treffens einen Vortrag zum verteilten Versionskontrollsystem Git halten. Da das Thema recht vielschichtig und umfangreich ist, möchte ich gern im Vorfeld wissen, welche Vorkenntnisse bei Interessenten vorhanden sind und welche Themen besonders interessant wären.

Ich habe einen Fragebogen bereitgestellt und hoffe, dass er von möglichst vielen Interessenten beantwortet wird.

Den Vortrag werde ich voraussichtlich im 3. Quartal 2011 halten, den Fragebogen lasse ich bis zum 15.04.2011 zur Beantwortung offen.

Ich freue mich auf rege Teilnahme an Fragebogen und Vortrag.

JUG Saxony – Extreme Lightweight Architectures

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1 Kommentar

Die nunmehr Achte Veranstaltung der Java User Group Saxony stand am 10.9.2009 unter dem Motto EJB 3.1. Wir konnten gemeinsam mit unseren Sponsoren (unser Dank gilt der planConnect GmbH und der Communardo Software GmbH) Adam Bien mit seinem Vortrag „Extreme Lightweight Architectures (XLAs :-) ) mit Java EE 6 und insbesondere EJB 3.1“ für die JUG gewinnen. Knapp 100 Besucher waren gespannt auf  den Referenten des Abends, der extra für uns aus München  in die sächsische Landeshauptstadt gekommen war. Adam Bien ist Consultant, Entwickler und Architekt,  Java Champion, Expert Group Member  für  Java EE 6, EJB 3.1, Time and Date und JPA 2.0 sowie Autor zahlreicher Bücher rund um das Thema Java Architekturen.

In seinem Vortrag hat er mit einigen typischen Vorurteilen gegenüber EJBs, die noch aus den Tagen vor EJB 3.0 stammen, aufgeräumt. Sowohl mit theoretischen Mitteln als auch anhand von Codebeispielen wurden z.B. die folgenden Aussagen widerlegt:

  • EJBs sind schwergewichtig
  • EJBs sind schwer zu testen
  • EJBs sind nicht portierbar
  • EJBs sind nicht erweiterbar
  • EJBs sind langsam
  • EJBs skalieren nicht
  • EJBs sind zu komplex
  • EJBs sind nur schwer in Web Frameworks zu integrieren
  • EJBs sind schwer zu konfigurieren
  • EJBs sind schwer zu migrieren
  • EJBs lassen sich nur schwer entwickeln

Fazit des ersten Teils: Mit EJB 3.0 und 3.1 sind diese Aussagen nicht mehr zutreffend. Die Ursachen für komplizierte EJB Konstrukte sind im Overengineering der Architektur zu suchen.

Im zweiten Teil seines Vortrages hat Adam Bien seine Vorstellungen einer zweckmäßigen Architektur vorgestellt und mit zahlreichen Pattern unterlegt.  Trotz aller Vereinfachungen auf technischer Seite gilt weiterhin der Leitsatz: Keep it simple. Auch in der Softwarearchitektur sind Wahrscheinlichkeiten abzuwägen. Benötige ich tatsächlich noch einen zusätzlichen Layer um zwei Softwarekomponenten zu entkoppeln? Gibt es bereits Anforderungen die diesen Aufwand rechtfertigen oder werden nur bisher unbekannte Anwendungsfälle mit geringer Realisierungswahrscheinlichkeit betrachtet? Das Ziel sollte verständlicher und leichtgewichtiger Code sein der sich genau aus diesem Grund  ohne großen Aufwand erweitern lässt und das tägliche Arbeiten nicht behindert.

Die Folien zum Vortrag sind wie immer auf den Seiten der Java User Group Saxony zu finden. Damit kann sich jeder selbst ein Bild von den Argumenten machen und die Codebeispiele studieren.

Das 9. Treffen der JUG Saxony wird bereits vorbereitet. Wir würden uns freuen auch Sie demnächst begrüßen zu dürfen.

Die nunmehr Achte Veranstaltung der Java User Group Saxony stand am 10.9.2009 unter dem Motto EJB 3.1. Wir konnten gemeinsam mit unseren Sponsoren (unser Dank gilt der planConnect GmbH und der Communardo Software GmbH) Adam Bien mit seinem Vortrag „Extreme Lightweight Architectures (XLAs :-) ) mit Java EE 6 und insbesondere EJB 3.1“ für die JUG gewinnen. Knapp 100 Besucher waren gespannt auf den Referenten des Abends, der extra für uns aus München in die sächsische Landeshauptstadt gekommen ist. Adam Bien ist Consultant, Entwickler und Architekt, Java Champion, Expert Group Member für Java EE 6, EJB 3.1, Time and Date und JPA 2.0 sowie Autor zahlreicher Bücher rund um das Thema Java Architekturen.

In seinem Vortrag hat er mit einigen typischen Vorurteilen gegenüber EJBs, die noch aus den Tagen vor EJB 3.0 stammen, aufgeräumt. Sowohl mit theoretischen Mittel als auch anhand von Codebeispielen wurden z.B. die folgenden Aussagen widerlegt:

· EJBs sind schwergewichtig

· EJBs sind schwer zu testen

· EJBs sind nicht portierbar

· EJBs sind nicht erweiterbar

· EJBs sind langsam

· EJBs skalieren nicht

· EJBs sind zu komplex

· EJBs sind nur schwer in Web Frameworks zu integrieren

· EJBs sind schwer zu konfigurieren

· EJBs sind schwer zu migrieren

· EJBs lassen sich nur schwer entwickeln

Fazit des ersten Teils: Mit EJB 3.0 und 3.1 sind diese Aussagen nicht mehr zutreffend. Die Ursachen für komplizierte EJB Konstrukte sind im Overengineering der Architektur zu suchen.

Im zweiten Teil seines Vortrages hat Adam Bien seine Vorstellungen einer zweckmäßigen Architektur vorgestellt und mit zahlreichen Pattern unterlegt. Trotz aller Vereinfachungen auf technischer Seite gilt weiterhin der Leitsatz: Keep it simple. Auch in der Softwarearchitektur sind Wahrscheinlichkeiten abzuwägen. Benötige ich tatsächlich noch einen zusätzlichen Layer um zwei Softwarekomponenten zu entkoppeln? Gibt es bereits Anforderungen die diesen Aufwand rechtfertigen oder werden nur bisher unbekannte Anwendungsfälle mit geringer Realisierungswahrscheinlichkeit betrachtet? Das Ziel sollte verständlicher und leichtgewichtiger Code sein der sich genau aus diesem Grund ohne großen Aufwand erweitern lässt und das tägliche Arbeiten nicht behindert.

Die Folien zum Vortrag sind wie immer auf den Seiten der Java User Group Saxony zu finden. Damit kann sich jeder selbst ein Bild von den Argumenten machen und die Codebeispiele studieren.

Das 9. Treffen der JUG Saxony wird bereits vorbereitet. Wir würden uns freuen auch Sie demnächst begrüßen zu dürfen.

Vorstellung des SpringSource dm Server

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Vor einer Woche war es soweit. Die Tore der diesmal von Frank Anke (Saxonia Systems) gesponsorten 6. Java User Group in Sachsen öffneten sich und Eberhard Wolff von SpringSource konnte der bisher größten Teilnehmerschar der JUG Saxony (www.jugsaxony.org) das neue Produkt SpringSource dm Server vorstellen.

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