Am 02.12.2009 fand das 3. ASQF Fachgruppentreffen Software-Test Sachsen in Dresden statt. Jan Overbeck von der ANECON Software Design & Beratung GmbH hielt einen Vortrag zum Thema Widerstand gegen Testen (…und wie Tester ihm begegnen).
Dabei ging es zum einen darum, dass bei den meisten Projekten leider immer noch die Testphase im Projekt recht knapp gehalten wird und auch die Phase ist, welche am ehesten gekürzt wird, wenn z.B. in der Entwicklung mehr Zeit verbraucht wird. Das dies aber nicht zielführend ist, waren sich alle einig.
Anschließend wurden die Widerstände, die Projektbeteiligte gegenüber dem Testen haben, genannt und die eigentlichen Nutzen für die Projektbeteiligten aufgezeigt. Damit war klar, dass es eigentlich jeden Projektbeteiligten etwas bringt, wenn getestet wird und die Beteiligten gefundene Fehler nicht als etwas Schlimmes verstehen, sondern als etwas, was noch vor der Produktivnahme korrigiert werden kann.
In der anschließenden Diskussion ging es dann unter anderem um das Thema der Rollenbesetzung und der Integration ins Team oder der Auslagerung als extra Team. Es zeigte sich, dass beide Varianten etwas für sich haben und anhand der Entwicklungsmethode entschieden werden muss, welche die bessere ist. Auch kam als Thema auf, dass Entwickler nicht die Testfälle vorgeben können, da sonst die Testfälle keine Fehler zu Tage führen können und letztlich die Entwickler selbst dies auch nicht wollen. Am Ende wurde noch genannt, dass immer definiert sein muss, welche Qualität man mit einem Projekt erreichen will und sich dadurch letztlich der Testaufwand festlegt.
Beim anschließenden Imbiss kam noch das ein oder andere Gespräch mit den Teilnehmern zustande.